win2day BVT Austria: 17. WM-Plätze für ÖVV-Paare
Für alle drei Gespanne des win2day BVT Austria war bei den FIVB Beach Volleyball Championships in Adelaide in der Round of 32 Endstation. Mit ihren 0:2-Niederlagen zum Start der K.o.-Phase schlossen Dorina und Ronja Klinger, Timo Hammarberg und Tim Berger sowie Christoph Dressler und Philipp Waller das Turnier jeweils auf Rang 17 ab.
Wie schon beim ersten Aufeinandertreffen beim Elite16-Turnier in Brasília, lieferten sich die Klingers mit den Weltranglistensiebenten Molly Shaw und Kelly Cheng einen harten Schlagabtausch, diesmal allerdings mit dem besseren Ende für die Amerikanerinnen. Der Score: 19:21, 19:21.
Dorina Klinger: „Es war ein sehr gutes Spiel mit zwei hart umkämpften Sätzen gegen eine amtierende Weltmeisterin. Es ist schade, dass am Papier nur ein 17. Platz steht, obwohl wir eine super Performance über die ganze WM geliefert haben. Aber so ist der Sport nunmal. Man kann sich die Draws nicht aussuchen. Ich bin trotzdem stolz.“
Ronja Klinger: „Die Energie, die Atmosphäre und die ganzen Fans waren ein Wahnsinn. Es war eine richtig coole WM für uns. Natürlich ist man ein bisschen enttäuscht. Wir haben gewusst, dass leistungsmäßig mehr drinnen ist. Aber auf das, was wir die letzten Jahre gezeigt haben, unseren ganzen Prozess und auf die harte Arbeit, die wir reinlegen, können wir wirklich stolz sein.“
Indessen waren Hammarberg/Berger unter dem ungewohnten Hallendach des Center Courts mit den Brasilianern André und Renato konfrontiert, die bei vergangenen Weltmeisterschaften mit jeweils anderen Partnern schon Gold, Silber und Bronze erobert hatten. Das 15:21, 14:21 stellte für die ÖVV-Jungstars bei ihrer WM-Premiere zugleich den Saisonabschluss dar.
Timo Hammarberg: „Wir sind gut gestartet, haben gleich ein paar Breaks geholt, gut in der Block-Defense gearbeitet und konnten im Sideout mithalten. In der zweiten Hälfte des ersten Satzes sind wir aber weggebrochen. Sie haben uns mit dem Service unter Druck gesetzt. In der Halle waren andere Bedingungen, mit denen wir einfach nicht zurecht gekommen sind.“
Tim Berger: „Der zweite Satz war ähnlich. Am Anfang konnten wir noch dran bleiben. Ihr Service und ihre Block-Defense haben uns aber zerstört. Es war im Großen und Ganzen kein gutes Spiel von uns. Nach 21 Turnieren in dieser Saison waren unsere Beine sicher nicht die allerfrischesten. Es war nicht die WM, die wir uns erwartet haben. Trotzdem können wir stolz auf die Saison sein und werden schauen, dass wir aus unseren Fehlern lernen, in der Off-Season daran arbeiten und noch stärker ins nächste Jahr starten.“
Auch dem dritten Duo des win2day BVT Austria blieb ein Satzgewinn im Sechzehntelfinale verwehrt. Zum Abschluss des Spieltages mussten sich Dressler/Waller in der Night Session Hendrik Mol und Mathias Berntsen aus Norwegen mit 13:21, 18:21 beugen.
Christoph Dressler: „Man muss es als Abschluss einer langen und erfolgreichen Saison sehen.Wir haben einige gute Siege eingefahren. Insgesamt war die Leistung auch bei der WM gut. Leider ist ein Satz gegen die Norweger überhaupt nicht aufgegangen, da hatten wir ein totales Blackout. Im zweiten waren wir eh wieder da. Es sind oft Kleinigkeiten. Und wenn man mit dem falschen Fuß aufstehet, kann es ganz schief laufen. Wir wollten noch gerne zwei Runden weiterkommen. So läuft es manchmal im Sport. Jetzt gilt es, das Spiel zu analysieren und es nächstes Mal besser zu machen.“
Philipp Waller: „Leider haben wir nicht ganz das Ziel erreicht, das wir uns gesetzt hatten. Den ersten Satz haben wir deutlich verloren, im zweiten über weite Strecken die Nase vorn gehabt, es aber am Schluss nicht durchziehen können. Es schmerzt grad ein bissl. Aber es hilft jetzt auch nichts mehr. Jetzt heißt’s, im Urlaub Energie tanken. Weiter geht’s nächste Saison.“
Ergebnisse: FIVB Beach Volleyball Championships 2025 Adelaide
win2day Beach Volley Team Austria 2025:
- Dorina Klinger / Ronja Klinger
- Lia Berger / Lilli Hohenauer
- Timo Hammarberg / Tim Berger
- Christoph Dressler / Philipp Waller
- Julian Hörl / Moritz Pristauz
- Alexander Horst / Paul Pascariuc






