Crunch-Time in den Austrian Volley Leagues! Nächste Woche wird der Grunddurchgang abgeschlossen. Der Kampf um einen Top 8-Platz, der fürs Meister-Playoff berechtigt, befindet sich also in der finalen Phase. Bei den Herren hat den 8. Rang nach dem Samstag VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt – einen Punkt vor St. Pölten – inne, bei den Damen Bisamberg-Hollabrunn, ebenfalls einen Zähler vor St. Pölten, das aber nächsten Sonntag nochmals gegen Graz anschreiben könnte, während Bisamberg-Hollabrunn den Grunddurchgang schon beendet hat. Packend der Kampf an der Tabellenspitze der Herren: Aich/Dob wie Hartberg halten eine Runde vor Schluss bei jeweils 43 Punkten. Bei den Damen steht Linz als Sieger des Grunddurchgangs schon länger fest.
Austrian Volley League Men
Im Kampf um ein Playoff-Ticket feierten die VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt am Samstag einen überzeugenden Erfolg in eigener Halle. Gegen den UVC Holding Graz setzten sich die Kärntner 3:0 (25:22, 25:16, 25:21) durch und sammelten damit drei wichtige Punkte im Rennen um einen Top 8-Platz. Zum wertvollsten Spieler (MVP) der Begegnung wurde Klagenfurt-Libero Dominik Karl Blaha gewählt. Als Topscorer der Partie glänzte Elias Benedikt Holzinger. Der Außenangreifer der Klagenfurter erzielte 22 Punkte. WSL-Sportdirektorin Karin Frühbauer: „Das Team hat tollen Zusammenhalt gezeigt und eine große Hürde genommen.“
Tabellenführer SK Zadruga Aich/Dob bleibt weiter auf der Siegerstraße, schlug den VCA Amstetten NÖ daheim 3:1 ( 25:19, 21:25, 25:19, 25:16). MVP wurde Aich/Dob-Zuspieler Jiří Srb. Die Topscorerrolle ging an Robert Alexander Gavan vom VCA Amstetten NÖ, der 18 Punkte erzielte. Aich/Dob war vor allem am Block überlegen, wie 16:5-Blockpunkte verdeutlichten. Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu: „Wir waren nahe dran, den Sieg zu verspielen. Nach dem klaren ersten Satz hat unser Team aufgehört, zu spielen und es wieder einmal im Schongang versucht, während Amstetten auch immer besser geworden ist. Am Ende haben wir aber gewonnen und bleiben vorne.“
TSV Raiffeisen Hartberg bleibt Aich/Dob aber auf den Fersen. Die Steirer feierten einen klaren 3:0-Heimsieg gegen die UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn und hält wie Aich/Dob eine Runde vor Ende des Grunddurchgangs nach 17 Spielen bei 43 Punkten! Zum MVP der Begegnung avancierte Hartberg-Diagonalspieler Đorđe Knežević. Als Topscorer der Partie zeichnete sich Andreas Fröhlich von Bisamberg aus. Der Diagonalspieler erzielte 21 Punkte.
Und auch der Tabellendritte gewann. Union Raiffeisen Waldviertel schlug die SPORTUNION z+p St. Pölten auswärts 3:0 (25:18, 25:17, 25:22). Mit diesem Sieg festigte das Team seine Position als Tabellendritter in der Austrian Volley League. MVP der Begegnung wurde URW-Zuspieler Samuel Sirius Müller, Topscorer war Paul Nusterer, Außenangreifer von Waldviertel, mit 17 Punkten.
Ebenfalls auswärts die Oberhand behielt der UVC McDonalds Ried/Innkreis gegen TJ Sokol V/Post SV Wien. Die Innviertler siegten 3:1 (25:23, 21:25, 25:20, 25:20). Ried-Co-Trainer Felix Breit: „Es war ein enges Spiel, das wir uns phasenweise selbst schwerer gemacht haben als nötig. Vor allem zu den Satzenden hin waren wir aber sehr konzentriert und abgeklärt. Dem Servicedruck der Wiener haben wir heute gut standgehalten.“ Zum wertvollsten Spieler (MVP) wurde Ried-Zuspieler Filip Palgut gekürt.
Austrian Volley League Women
In der Austrian Volley League Women feierte der TSV Sparkasse Hartberg am Samstag einen wichtigen 3:0 (25:14, 26:24, 25:13)-Heimerfolg. Nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg gelang dem Team aus Hartberg gegen die UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn die erhoffte Trendwende. Zur wertvollsten Spielerin (MVP) wurde Hartberg-Zuspielerin Daniela Gabriele Katz gewählt. Als Topscorerin auf Seiten der Hartbergerinnen präsentierte sich Madison Catherine Chimienti. Die Außenangreiferin erzielte 18 Punkte und war damit die erfolgreichste Angreiferin ihres Teams. Für die Gäste war es das letzte Spiel im Grunddurchgang.
Ebenfalls ihr letztes Spiel des Grunddurchgangs absolvierten die Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz. Sie setzten ihre beeindruckende Erfolgsserie fort, landeten daheim mit einem klaren 3:0 (25:10, 25:21, 25:13) gegen die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg bereits den achten Sieg in Folge und sind damit vorerst Zweite hinter Linz. MVP wurde Erzbergmadl Anja Herta Brandstetter, Topscorerin war Iva Papac. Die Diagonalangreiferin der Erzbergmadln sorgte für 12 Punkte. Tags zuvor hatten die Steirerinnen 3:0 (25:23, 27:25, 25:22) bei den UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn gewonnen.
SPORTUNION z+p St. Pölten fuhr vor eigenem Publikum einen 3:2 (18:25, 25:23, 25:15, 18:25, 21:19)-Sieg gegen die ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt ein. Der Aufsteiger hatte im Kampf um einen Playoff-Platz (Top 8) auf einen vollen Dreipunkte-Erfolg gehofft – nach einem intensiven und kräftezehrenden Duell wurden es schließlich zwei Punkte. Zur MVP wurde Mediha Selimović gewählt. Die Außenangreiferin war mit 20 Punkten zugleich beste Scorerin ihres Teams. Topscorerin der Partie war jedoch Oluwadamilola Awojobi von den ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt. Die Diagonalangreiferin erzielte 24 Punkte.
Ein Überraschungssieg gelang Schlusslicht ASKÖ Volksbank Purgstall. Die Mostviertlerinnen feierten nach mehr als drei Monaten ohne Erfolg einen 3:2 (22:25, 26:24, 27:25, 19:25, 16:14)-Heimsieg gegen UVC Holding Graz. Zur wertvollsten Spielerin (MVP) wurde Lea Jagesberger, Diagonalangreiferin von Purgstall, gekrönt. Als Topscorerin der Partie glänzte Sara Chiara Neiss, Außenangreiferin von Graz, mit 24 Punkten.
Bereits am Mittwoch setzten sich in einem hochklassigen Spitzenspiel der AVL Women die Damen des VB NÖ Sokol/Post gegen die LINZ AG Steelvolleys mit 3:1 (21:25, 25:22, 31:29, 25:12) durch. Eine Runde vor Ende der Regular Season sind sie nun Tabellendritte, zwei Zähler hinter den nächste Woche spielfreien Erzbergmadln. Die Titelverteidigerinnen könnten also noch auf den 2. Platz vorstoßen.
Austrian Volley League Women – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
Austrian Volley League Men – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
2. Bundesliga Herren – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband
2. Bundesliga Damen – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband
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Modus AVL Men:
Grunddurchgang: jeder gegen jeden, Hin- und Rückrunde
Top 8: Meister-Play-off
Viertelfinale: 1.-8., 2.-7., 3.-6., 4.-5.; „Best of 5“
Halbfinale: „Best of 5“
Finale: „Best of 7“
Modus AVL Women:
Grunddurchgang: jeder gegen jeden, Hin- und Rückrunde
Top 8: Meister-Play-off
Viertelfinale: 1.-8., 2.-7., 3.-6., 4.-5.; „Best of 3“
Halbfinale: „Best of 5“
Finale: „Best of 5“
PM/RED






