TI-Volley, Union Waldviertel und Amstetten im Cup-Finale

  • 23. Januar 2022

TI-wellwasser®-volley ist ihrer Favoritenrolle im Halbfinale des Austrian Volley Cup Women gerecht geworden. Die Innsbruckerinnen benötigten Sonntagnachmittag 61 Minuten, um sich bei Zweitligist ATSE Graz 3:0 (25:12, 25:11, 25:18) durchzusetzen. Der zweite Finalist wird am 2. Februar im Duell zwischen UVC Holding Graz und VB NÖ Sokol/Post ermittelt. Die Begegnung musste coronabedingt verschoben werden.

„Unsere Spielerinnen sind sehr fokussiert in die Partie gegangen, konnten gleich davonziehen. Damit war früh der Grundstein zu diesem klaren Erfolgt gelegt. Dieses Spiel war die Pflicht, die Kür auf dem Weg ins Finale waren die Siege über VC Tirol und Titelverteidiger STEELVOLLEYS Linz-Steg. Wir haben also im Achtel-und Viertelfinale jene Teams aus dem Bewerb geworfen, die aktuell in der AVL Women den Ton angeben“, freute sich TI-Obmann Michael Falkner.

Waldviertel und Amstetten um Cup-Titel

FOTO © Union Raiffeisen Waldviertel

FOTO © Union Raiffeisen Waldviertel

Im Austrian Volley Cup der Männer wurden am Sonntag beide Finalisten ermittelt. Als erstes Team zog Union Raiffeisen Waldviertel ins Endspiel ein, fertigte in der Stadthalle Zwettl Herausforderer VBC TLC Weiz 3:0 (25:14, 25:11, 25:21) ab. „Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden, erst im dritten Satz sind uns einige unnötige Fehler passiert. Aber unser Ziel, das Finale zu erreichen, war nie in Gefahr. Jetzt wollen wir natürlich erstmals in der Vereinsgeschichte österreichischer Cupsieger werden“, berichtete URW-Libero Jakob Reiter. Weiz-Coach Michael Murauer resümierte: „Wir sind stolz, dass wir es bis ins Halbfinale geschafft haben. Heute waren wir die Underdogs, URW ist in der Heimhalle immer sehr stark, erzeugt mit dem Service mehr Druck als wir. Es brauchte auch Zeit, bis wir uns an das schnelle Aufspieltempo gewöhnt haben. Die Waldviertler haben verdient gewonnen.“

Einen echten Cup-Fight lieferten einander im Abendspiel UVC Holding Graz und VCA Amstetten NÖ. Die Mostviertler setzten sich im Raiffeisen Sportpark in fünf Sätzen (21:25, 25:23, 25:20, 19:25, 15:11) durch. Somit kommt es im Endspiel zu einem Niederösterreich-Derby. Amstetten konnte bereits viermal den Cuptitel einfahren. „Beim Meister muss man erst einmal gewinnen. Es war ein enges Match und nervenaufreibend, aber wenn du in der Höhle des Löwen erfolgreich bist, dann sagt das viel aus“, freute sich VCA-Sportdirektor Michael Henschke über den neunten Finaleinzug in der Klubhistorie. Der siegreiche Kapitän Florian Ringseis ergänzte: „Wir waren in den entscheidenden Phasen konsequenter als in den vergangenen Spielen, standen kompakt und wirklich jeder hat seinen Beitrag dazu geleistet, dass wir im Endspiel stehen“. Nachsatz: „Ich habe noch nie ein Cupfinale verloren!“

Die Austrian Volley Cup-Finalspiele finden am 5. Februar statt. Der Spielort wird noch bekanntgegeben. ORF SPORT + überträgt live.

Austrian Volley Cup Women-Halbfinale

23.01.: ATSE Graz vs. TI-wellwasser®-volley 0:3 (12:25, 11:25, 18:25)
Topscorerinnen: Una Dizdarevic 8 bzw. Aleksandra Omelaniuk 15

02.02.: UVC Holding Graz vs. VB NÖ Sokol/Post

alle Ergebnisse

Austrian Volley Cup Men-Halbfinale

23.01.: Union Raiffeisen Waldviertel vs. VBC TLC Weiz 3:0 (25:14, 25:11, 25:21)
Topscorer: Audrius Knasas 13 bzw. Mark Kremer 11

23.01.: UVC Holding Graz vs. VCA Amstetten NÖ 2:3 (25:21, 23:25, 20:25, 25:19, 11:15)
Topscorer: Sergej Drobnic 23 bzw. Patryk Napiorkowski 20

alle Ergebnisse

AVL Women-Grunddurchgang

23.01.: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. PSV VBG Salzburg 1:3 (20:25, 25:21, 15:25, 17:25)
Topscorerinnen: Victoria Höfer 13 bzw. Ann Richards 16

Ergebnisse, Spielplan, Statistiken und Tabelle

Men’s MEVZA League

23.01., 18:00: TJ Spartak Myjava (SVK) vs. SK Zadruga Aich/Dob (AUT) VERSCHOBEN wegen COVID-19

Spielplan und Ergebnisse

SPORTLIVE/PM/RED