STEELVOLLEYS Linz-Steg zieht in Finalserie ein!

  • 10. April 2021

STEELVOLLEYS Linz-Steg steht in der DenizBank AG VL Women-Finalserie gegen UVC Holding Graz. Der ÖVV-Cupsieger gewann nach dreiwöchiger Corona-Unterbrechung auch das zweite Duell mit Rekordmeister NÖ Sokol/Post in drei Sätzen, siegte Samstag in Wien 25:17, 26:24, 25:19. Im zweiten Durchgang führten die Gastgeberinnen bereits 24:20, doch konnten den Sack nicht zumachen – die Vorentscheidung. Das erste Spiel der Best-of-3-Finalserie steht am Mittwoch in Amstetten auf dem Programm. ORF Sport+ überträgt ab 17:30 Uhr live!

„Mit einem Erfolg in drei Sätzen haben wir nicht gerechnet. Wir konnten eigentlich zwei Wochen nichts tun, hatten nur wenige Trainings. Der Gewinn des zweiten Satzes gab uns natürlich viel Kraft“, resümierte Nikolina Maros im ORF-Interview. Und Erfolgscoach Roland Schwab fasste zusammen: „Ich freue mich, dass wir daran anknüpfen konnten, wo wir vor der Zwangspause aufgehört haben. Heute hatten wir trotz einer 1:0-Satzführung Probleme, nach Wechseln konnten wir aber den zweiten Durchgang doch noch gewinnen. Das war entscheidend. Jetzt freuen wir uns auf die Finalserie!“

„Wir hatten im zweiten Satz so viele Punkte Vorsprung. Dass wir den dann noch hergegeben haben, war sicher der ausschlaggebende Punkt. Mehrere Sachen haben heute leider nicht gepasst“, so Sokol/Post-Kapitänin Diana Mitrengova. Ihre Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova fasste zusammen: „Gerade in der Phase, in der wir so nah dran waren, haben wir das Vertrauen verloren. In ein paar Situationen hätten wir bessere Entscheidungen treffen müssen. Unsere Leistung war einfach nicht gut genug. Gratulation an Linz, sie haben sich den Finaleinzug verdient.“

Topscorerinnen der Steelgirls waren Nikolina Maros (12), Katharina Holzer und Julia Brown (je 11) bzw. auf Seite von Sokol/Post Diana Mitrengova (14), Ingrid Tuntland und Aida Mehic (je 7). Die Gäste erzielten acht Angriffspunkte mehr (38 zu 30; Quote 39% zu 30%), hatten in der Blockstatistik die Nase vorne (12 zu 8 Punkte), schlugen mehr Asse (5 zu 1) und nahmen besser an (75% zu 70%). Sokol Post beging zwei Eigenfehler weniger (19 zu 21).

Während der Meister frühestens am 18. April feststehen kann, sind die Plätze fünf bis acht seit Samstag vergeben. PSV VBG Salzburg schlug ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 3:0 (25:15, 25:23, 25:14) und wurde Fünfter. Das Hinspiel hatte die Truppe von Ulrich Sernow in vier Sätzen für sich entschieden. Bereits Freitagabend setzte sich VC Tirol gegen SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz sehr sicher in drei Sätzen durch (25:18, 25:19, 25:20), auswärts hatten die Innsbruckerinnen noch im Tie-Break verloren. Da die Platzierungsspiele im Europacup-Modus ausgetragen wurde, ging Rang sieben an den VCT.

DenizBank AG VL Women, Halbfinale (best-of-3)

Serie 2
20.03.: ASKÖ STEELVOLLEYS Linz-Steg vs. SG VB NÖ Sokol/Post 3:0 (25:23, 25:15, 25:17)
10.04.: SG VB NÖ Sokol/Post vs. ASKÖ STEELVOLLEYS Linz-Steg 0:3 (17:25, 24:26, 19:25)

Serie 1
17.03.: UVC Holding Graz vs. TI-abc-fliesen-volley 3:0 (25:14, 25:9, 25:22)
20.03.: TI-abc-fliesen-volley vs. UVC Holding Graz 1:3 (25:12, 27:29, 22:25, 13:25)

Spielplan, Ergebnisse, Statistiken

Spiele um Platz 5

03.04.: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt vs. PSV VBG Salzburg 1:3 (18:25, 18:25, 25:21, 19:25)
10.04.: PSV VBG Salzburg vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 3:0 (25:15, 25:23, 25:14)

Spiele um Platz 7

02.04.: SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz vs. VC Tirol 3:2 (23:25, 25:23, 21:25, 27:25, 18:16)
09.04.: VC Tirol vs. SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:0 (25:18, 25:19, 25:20)

Spielplan, Ergebnisse, Statistiken

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SPORTLIVE/PM