Spannung im Kampf um die Plätze 5 bis 8

  • 23. März 2026

In den Austrian Volley Leagues der Männer und Frauen fiel am Wochenende der Startschuss für die Platzierungsspiele um die Ränge fünf bis acht..

Sokol Wien und Amstetten legen vor

Im Duell um Platz fünf (Hin- und Rückspiel) setzte sich TJ Sokol V/Post SV Wien auswärts klar mit 3:0 (25:21, 25:19, 25:21) gegen VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt durch. Sokol-Kapitän Florian Weikert zeigte sich zufrieden: „Wir haben gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Jetzt heißt es, in Wien diese Leistung noch einmal zu bestätigen und den Einzug in die Serie um Platz fünf zu fixieren.“

Im zweiten Spiel überraschte VCA Amstetten NÖ mit einem 3:0-Heim-Erfolg (25:22, 29:27, 26:24) gegen Cupsieger UVC Holding Graz. VCA-Sportchef Micha Henschke resümierte: „Das hätten wohl nicht viele getippt, aber am Ende war es verdient.“ Von Beginn an dominierte das junge Amstettner Team mit starkem Service und effektivem Blockspiel. Trotz zwischenzeitlicher Schwächephasen behielt man in den entscheidenden Momenten die Oberhand. Trainer Andre Urnaut„Es war bestimmt nicht unser bestes Spiel, aber am Ende zählt nur der Sieg.“ Auch VCA-Chefin Sabrina Kreuzer zeigte sich erfreut: „Graz ist ein Topteam und Cupsieger – dass wir heute 3:0 gewonnen haben, freut mich sehr.“ Mit Blick auf das Rückspiel am 28. März bleibt Henschke jedoch vorsichtig: „Um Platz fünf zu spielen, braucht es eine Topleistung in Graz. Aber der erste Schritt ist gemacht.“

Frauen: Hartberg dominiert 

Bei den Frauen gab es im Kampf um die Plätze fünf bis acht einen klaren Heimsieg des TSV Sparkasse Hartberg. Gegen die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg feierten die Steirerinnen einen deutlichen 3:0-Erfolg (25:19, 25:22, 25:13). Für Salzburg bedeutet die Niederlage einen herben Rückschlag: Das angestrebte Saisonziel Platz fünf ist damit geplatzt. Trainerin Ingrida Schweiger sichtlich enttäuscht: „Heute hat kein Element geklappt – von der Annahme über das Zuspiel bis hin zum Abschluss. Das war weit unter unserem Niveau.“ Auch Alina Hösch fand klare Worte: „Hartberg hat es heute einfach besser gemacht. Wenn wir uns nicht steigern, wird auch das Spiel um Platz sieben kein versöhnlicher Abschluss.“ Damit spielen die Salzburgerinnen um Rang sieben. Der nächste Gegner ist der Verlierer aus ATSC Kelag Klagenfurt – UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn. Dieses Spiel steigt am 28. März.

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PM/RED