Sokol/Post zum 27. Mal Austrian Volley Cup-Sieger
VB NÖ Sokol/Post wurde im Austrian Volley Cup-Finale der Favoritenrolle gerecht. Die Niederösterreicherinnen gewannen Sonntagnachmittag in der vollen JUFA-Arena Bleiburg gegen Überraschungsteam Erzbergmadln Trofaiach-Eisenerz 3:1 (19:25, 25:22, 25:19, 25:15). Für Sokol/Post ist es der erste Titel seit 2022 und der 27. Cup-Erfolg insgesamt.
Erzbergmadln-Trainer Michael Murauer musste auf Kapitänin und Topscorerin Julia Mitter (krank) verzichten. Dennoch war der Außenseiter im ersten Satz vor toller Kulisse solider. Im 2. Durchgang fand Sokol/Post besser ins Spiel, konnte vorlegen. Trofaiach/Eisenerz hielt zwar gut dagegen, kämpfte aufopferungsvoll, die entscheidenden Punkte gingen jedoch an den Gegner. Mit Gewinn des 3. Satzes waren die Favoritinnen klar überlegen und verwertete nach 100 Minuten den zweiten Matchball. MVP wurde Sokol/Post-Kapitänin Aida Mehic.
Am kommenden Wochenende starten die AVL Women-Playoffs. Favorit auf den Meistertitel ist Sokol/Post. Das Team von Cheftrainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova entschied den Grunddurchgang für sich.
ORF-Stimmen zum Spiel
Sokol/Post-Kapitänin Aida Mehic: „Ich bin sehr stolz. Wir haben gewusst, dass es nicht einfach wird. Sie haben, obwohl ihre Kapitänin nicht dabei war, sehr gut gespielt. Im 2. Satz haben wir ins Spiel gefunden und es durchgezogen. Jetzt wird gefeiert.“
Sokol/Post-Cheftrainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova: „Ich bin froh, dass wir die Partie nach dem ersten Satz drehen konnten. Wir waren zunächst überhaupt nicht im Spiel. Ich freue mich für meine Spielerinnen und bin stolz auf sie.“
Erzbergmadl Birgit Schöttl: „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, dürfen auf unsere Leistung stolz und mit dem 2. Platz zufrieden sein. Ein großes Dankeschön an die Fans, es war eine Traumkulisse. Leider hat unsere Kapitänin Julia Mitter wegen Grippe daheimbleiben müssen.“
Erzbergmadln-Headcoach Michael Murauer: „Nach einer Finalniederlage ist man nie zufrieden, aber wir haben den Favoriten gefordert. Im 1. Satz konnten wir sie überraschen, auch im zweiten hatten wir unsere Chancen. Gegen Ende war allerdings die Luft draußen. Sokol/Post hat so viel Routine am Feld, die lassen sich nicht aus der Ruhe bringen.“
ÖVV-Präsident Gernot Leitner: „Das war eine super Werbung für Volleyball. Wir haben ein tolles Finale in einer ausverkauften Halle erlebt.“
Austrian Volley Cup-Finalspiele
16. Februar in der JUFA-Arena Bleiburg
15:00: VB NÖ Sokol/Post vs. Erzbergmadln Trofaiach-Eisenerz 3:1 (19:25, 25:22, 25:19, 25:15)
17:30: SK Zadruga Aich/Dob vs. HYPO TIROL Volleyballteam (live in ORF SPORT +)
Weg ins Finale Frauen
- VB NÖ Sokol/Post: Union Aktiv Brigittenau 3:0 (A), TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (A), VC Hausmannstätten 3:0 (A), TI-Axess-volley 3:1 (H)
- Erzbergmadln Trofaiach-Eisenerz: Freilos, blum VBC Höchst 3:0 (A), PSVBG Salzburg 3:1 (A), Oberbank STEELVOLLEYS Linz 3:2 (H)
Weg ins Finale Männer
- HYPO TIROL Volleyballteam: Raiffeisen VC Wolfurt 3:0 (A), TSV Raiffeisen Hartberg 3:0 (A), UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn 3:1 (A), UVC Holding Graz 3:1 (H)
- SK Zadruga Aich/Dob: Freilos, Volleyteam Roadrunners Wien 3:0 (A), UVC McDonalds Ried 3:0 (A), Union Raiffeisen Waldviertel 3:1 (H)
ÖVV/Sportlive/PM/RED






