AVL Women: Sokol/Post gibt sich bei Aufsteiger Purgstall keine Blöße

  • 19. November 2022

VB NÖ Sokol/Post wurde Samstagabend seiner Favoritenrolle bei Aufsteiger ASKÖ Volksbank Purgstall gerecht. Der Rekordmeister setzte sich in der 7. AVL Women-Runde 3:0 (25:14, 25:19, 25:19) durch und zog mit Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg gleich. Der Titelverteidiger und Tabellenführer gastiert im Topspiel am Sonntag beim drittplatzierten UVC Holding Graz.  

Topscorerin in Purgstall war Anilise Fitzi mit 13 Punkten. „Wir haben uns, denke ich, ganz gut geschlagen. Das Publikum hat uns auch super unterstützt. Gegen diesen routinierten Gegner war leider nicht mehr drinnen, obwohl wir einiges ganz gut gemacht haben“, resümierte Luisa Eßletzbichler, Libera von Purgstall. Und Sokol/Post-Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova: „Genauso wie in den vergangenen Partien wollten wir auch heute allen Spielerinnen Spielzeit geben. Die drei Punkte für die Tabelle freuen uns sehr. Jetzt heißt es, voll fokussieren auf anstrengende und wichtige Wochen, die mit dem Europacup-Spiel gegen Holte am Mittwoch und dem Spiel gegen Linz-Steg am kommenden Wochenende beginnen.“

TI-ROWA-Moser-volley feierte einen 3:1 (25:18, 21:25, 25:16, 25:20)-Heimerfolg über Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz. Für die Innsbruckerinnen war es der vierte Sieg, für die Steirerinnen die vierte Niederlage in Folge. Topscorerinnen: Maya Wollin (17) bzw. Julia Mitter (19). „Es war ein harter Kampf, die Gäste haben unglaublich verteidigt. Wir mussten jeden Punkt zweimal machen, haben uns aber dadurch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Heute sind wir über die Mitte zum Erfolg gekommen“, berichtete TI-volley-Obmann Michael Falkner.

TSV Sparkasse Hartberg muss weiter auf das erste Erfolgserlebnis in dieser AVL-Saison warten. Der Tabellenletzte verlor das Heimspiel gegen UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn in nur 69 Minuten 0:3 (21:15, 16:25, 21:25). Für die Niederösterreicherinnen war es der dritte Saisonsieg, sie sind damit klar auf Playoff-Kurs.

Im vierten Samstagsspiel musste sich die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg dem ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt nach Satzführung 1:3 (25:18, 17:25, 23:25, 11:25) geschlagen geben. Die „Wildkatzen“ verteidigten durch den Erfolg im Sportzentrum Rif ihren vierten Tabellenplatz, liegen weiter einen Punkt vor TI-volley. Die PSVBG-Damen verloren einen Platz, fielen hinter Bisamberg-Hollabrunn zurück und sind Achte. „Der erste Satz war für unsere momentanen Möglichkeiten überragend. Im zweiten haben wir zu viele Fehler begangen. Der Knackpunkt war sicherlich der knappe dritte Durchgang, in dem wir unsere Chancen hatten, aber nicht nutzen konnten. Danach lief es für Klagenfurt“, resümierte PSVBG-Trainer Ulrich Sernow.

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AVL Women, 7. Runde

19.11.: TSV Sparkasse Hartberg vs. UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn 0:3 (21:15, 16:25, 21:25)
19.11.: TI-ROWA-Moser-volley vs. Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:1 (25:18, 21:25, 25:16, 25:20)
19.11.: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. VB NÖ Sokol/Post 0:3 (14:25, 19:25, 19:25)
19.11.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 1:3 (25:18, 17:25, 23:25, 11:25)
20.11., 18:30: UVC Holding Graz vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg

Modus: Grunddurchgang (18 Runden) bis 19. Februar, danach Playoffs (beginnend mit Viertelfinale) bzw. Relegation (9. u. 10. GD)

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SPORTLIVE/PM/RED