Sichtungsprozess für künftige NationalteamspielerInnen startet in Steinbrunn

  • 29. Oktober 2021

Von Freitag bis Montag findet im Trainingszentrum Steinbrunn das Bundesjugendcamp des ÖVV statt. Es ist der Startschuss des Sichtungsprozesses für die kommenden Jugendnationalteams. Jeder Landesverband entsendet sechs Spielerinnen (Jg. 2008 u. j.) bzw. sechs Spieler (Jg. 2007 u. j.).

FOTO © ÖVV/Leo Hagen

FOTO © ÖVV/Leo Hagen

Beim ÖVV freut man sich, endlich wieder über 100 neue Talente unter die Lupe nehmen zu können. Denn aufgrund des wegen der Pandemie über viele Monate für NachwuchsspielerInnen eingestellten bzw. sehr eingeschränkten Trainings- und Spielbetriebs gibt es nur wenig Anhaltspunkte zu ihrem Entwicklungsstand. ÖVV-Sportdirektor Gottfried Rath-Zobernig: „Nur dank der perfekten Infrastruktur hier im Landessportzentrum Steinbrunn ist es überhaupt möglich, eine so große Veranstaltung über mehrere Tage zu organisieren!“

Alle Nachwuchs-NationalteamtrainerInnen und auch rund 20 LandesverbandstrainerInnen sind vor Ort. Es stehen sportmotorische Tests und Physio-Checks auf dem Programm. An mehreren Stationen werden die volleyball-technischen Fähigkeiten überprüft. Zudem gibt es Workshops, in denen die SpielerInnen gemeinsam mit den TrainerInnen verschiedenste Themen erarbeiten.

All dies wird genau dokumentiert, die Talente in die ÖVV-SpielerInnen-Datenbank aufgenommen. In den kommenden Monaten wird man sie im Meisterschaftsbetrieb weiter beobachten, ebenso beim Bundesjugendbewerb im April. Erst danach wird entschieden, welche SpielerInnen zu den ersten Nationalteam-Lehrgängen im Sommer 2022 einberufen werden.

„Wir haben 2019 das Sichtungssystem auf neue Beine gestellt. Als erste waren die Burschen Jahrgang 2005 u. j. betroffen. Sie konnten sich gleich für die EM-Endrunde in diesem Sommer qualifizieren und dort mit Siegen über Serbien und Italien für Sensationen sorgen. So gesehen, dürfte unser neues Sichtungssystem gut funktionieren“, erklärt ÖVV-Sportdirektor Gottfried Rath-Zobernig.

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