Seidl/Waller und Schützenhöfer/Plesiutschnig in Sotschi-Hauptbewerb

  • 26. Mai 2021

Robin Seidl/Philipp Waller stehen beim 4*-FIVB World Tour-Event in Sotschi im Hauptbewerb, schlugen am Mittwoch nach einem Freilos in der zweiten Qualifikationsrunde die Italiener Samuele Cottafava/Jakob Windisch 2:0 (21:14 24:22). Für die Beachtwins Nadine und Teresa Strauss war hingegen in der Quali gegen die Brasilianerinnen Taina/Victoria Endstation. Die Zwillingsschwestern mussten sich mit 16:21 und 14:21 geschlagen geben. Direkt für die Gruppenphase qualifiziert sind Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig.

Nach dem zweiten Platz beim Continental-Cup in Baden und ihrem fünften Rang beim 4*-Turnier in Cancún fühlen sich die beiden Steirerinnen sehr gut vorbereitet. „Wir wollen an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anschließen“, betont Plesiutschnig. Eine gute Block-Defense sowie ein gutes Side-Out-Spiel sind der Weg, um eine starke Platzierung zu erreichen. “Wichtig ist, dass wir, was wir trainiert haben, aufs Spielfeld bringen“, so Plesiutschnig weiter. Auch ihr starkes Servicespiel vom Continental Cup wollen die beiden wieder abrufen.

Erneuter Rückschlag für Doppler/Horst

Nachdem Clemens Doppler und Alexander Horst bereits die 4*-Turniere in Cancun (MEX) im April krankheitsbedingt absagen mussten, wird auch Sotschi ohne die Vize-Weltmeister von 2017 über die Bühne gehen. Doppler verletzte sich im Abschlusstraining am Knie und muss nach einem Fitnesstest für Russland passen. „Es ist wie verhext, coronabedingt haben wir sowieso nur wenig Turniere, müssen hinsichtlich Olympia-Qualifikation und Conti-Cup-Nominierung Gas geben und dann falle ich ein zweites Mal aus. Ich fühle mich maximal zu 70 Prozent fit, bei einbeinigen Landungen sticht es mir jedes Mal ein. Das ist für mich eine schwierige Situation. Einerseits möchte ich meinen Partner nicht im Stich lassen, andererseits weiß ich, dass man zu 100 Prozent fit sein sollte um auf der World Tour mitspielen zu können“, so Doppler.

Horst: „Ich bin froh, dass nicht mehr passiert ist. So haben wir wenigstens die Chance, mit viel Physioarbeit fit beim 4*-Turnier in Ostrava (ab 2. Juni, Anm.) antreten und uns weiter auf die Heim-EM in Wien Anfang August vorbereiten zu können!“