Seidl/Waller bei WM auf Platz neun

  • 16. Juni 2022

Robin Seidl/Philipp Waller belegten bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Rom den geteilten neunten Platz. Das ÖVV-Duo musste sich Donnerstagnachmittag im Achtelfinale den Olympiasiegern und vierfachen Europameistern Anders Mol/Christian Sørum 21:18, 18:21, 9:15 geschlagen geben. Die Norweger revanchierten sich so für die Niederlage vor zwei Wochen beim Elite-16-Turnier in Jurmala/Lettland und bleiben im Rennen um ihren ersten WM-Titel.

Für Seidl/Waller war die Weltmeisterschaft Bestätigung, dass man zu den absoluten Top-Teams gehört. Ohne Niederlage gewannen die österreichischen Meister ihre Gruppe und legten im Sechzehntelfinale noch einen vierten Sieg nach. Erst das beste Duo der vergangenen Jahre konnte Seidl/Waller stoppen.

„Es ist bitter, so knapp zu verlieren, auch wenn Mol/Sørum vermutlich die Besten sind. Es war ein wirklich starkes Turnier von uns. Die letzten Spiele waren sehr, sehr gut. 9. Platz und somit Top-10, darauf werden wir aufbauen“, fasste Waller zusammen. Und Seidl resümierte: „Das war ein supergutes Turnier von uns. Mit so einem Match auszuscheiden, ist eigentlich ok. Wir haben sehr gut gespielt, es war spektakulär, die Fans haben es ebenfalls genossen. Schade, dass es für uns hier nicht weiter geht. Wir waren sehr gut drauf und hätten wahrscheinlich noch mehr Spiele gewinnen können. So ist es im Sport. Bald kommt das nächste Match.“

Auch die weiteren drei ÖVV-Teams, Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig, Martin Ermacora/Moritz Pristauz und Alexander Huber/Christoph Dressler, präsentierten sich im Foro Italico stark, wurden 17.

Beachvolleyball-WM in Rom (10. bis 19. Juni)

Gruppenspiele

10.06.: Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig (AUT/26) vs. Barbora Hermannova/Martina Williams (CZE/23) – Pool B 2:0 (21:19, 21:14)
10.06.: Alexander Huber/Christoph Dressler (AUT/29) vs. Aleksandrs Samoilovs/Janis Smedins (LAT/20) – Pool E 2:0 (21:17, 21:16)

11.06.: Martin Ermacora/Moritz Pristauz (AUT/18) vs. Pablo Herrera/Adrián Gavira (ESP/31) – Pool G 2:0 (23:21, 21:14)
11.06.: Alexander Huber/Christoph Dressler (AUT/29) vs. Andre Loyola Stein/George Souto Maior Wanderley (BRA/5) – Pool E 1:2 (20:22, 23:21, 11:15)
11.06.: Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig (AUT/26) vs. Eduarda Santos Lisboa/Ana Patricia Silva Ramos (BRA/2) – Pool B 1:2 (13:21, 21:17, 11:15)
11.06.: Robin Seidl/Philipp Waller (AUT/16) vs. Piotr Kantor/Maciej Rudol (POL/33) – Pool I 2:0 (21:15, 21:14)

12.06.: Martin Ermacora/Moritz Pristauz (AUT/18) vs. Wu Jiaxin/Ha Likejiang (CHN/42) – Pool G 2:1 (19:21, 21:19, 15:13)
12.06.: Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig (AUT/26) vs. Fan Wang/Xinyi Xia (CHN/47) – Pool B 0:2 (18:21, 17:21)
12.06.: Robin Seidl/Philipp Waller (AUT/16) vs. Jakob Windisch/Gianluca Dal Corso (ITA/40) – Pool I 2:0 (21:13, 24:22)

13.06.: Robin Seidl/Philipp Waller (AUT/16) vs. Marco Grimalt/Esteban Grimalt (CHI/9) – Pool I 2:1 (18:21, 21:15, 15:12)
13.06.: Alexander Huber/Christoph Dressler (AUT/29) vs. Bahman Salemiinjehboroun/Arash Vakili (IRI/44) – Pool E 2:0 (21:14, 21:16)
13.06.: Martin Ermacora/Moritz Pristauz (AUT/18) vs. Matthew Immers/Stefan Boermans (NED/7) – Pool G 1:2 (18:21, 21:12, 8:15)

Lucky-Loser-Runde

14.06.: Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig (AUT/26) vs. Erika Mongelos Bobadilla/Giuliana Poletti (PAR/45) 2:1 (21:13, 19:21, 15:10)
14.06.: Alexander Huber/Christoph Dressler (AUT/29) vs. Davide Benzi/Carlo Bonifazi (ITA/41) 2:1 (21:15, 14:21, 15:13)

Sechzehntelfinale

15.06.: Robin Seidl/Philipp Waller (AUT/16) vs. Taylor Sander/Taylor Crabb (USA/28) 2:1 (17:21, 21:15, 15:9)
15.06.: Martin Ermacora/Moritz Pristauz (AUT/18) vs. Chaim Schalk/Theodore Brunner (USA/19) 1:2 (21:17, 18:21, 12:15)
15.06.: Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig (AUT/26) vs. Katja Stam/Raïsa Schoon (NED/1) 0:2 (17:21, 18:21)
15.06.: Alexander Huber/Christoph Dressler (AUT/29) vs. Cherif Younousse/Ahmed Tijan (QAT/4) 0:2 (15:21, 22:24)

Achtelfinale

16.06.: Robin Seidl/Philipp Waller (AUT/16) vs. Anders Mol/Christian Sørum (NOR/8) 1:2 (21:18, 18:21, 9:15)

weitere Info: Beach Volleyball Championships Rome 2022

SPORTLIVE/PM/RED