Schützenhöfer vor Cancun: „Müssen bei allen Turnieren gut performen!“

  • 14. April 2021

Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig starten am Samstag in die Gruppenphase des ersten von insgesamt drei aufeinanderfolgenden FIVB 4* World Tour-Turnieren in Cancún. Das österreichische Top-Duo sieht sich gut vorbereitet und will so viele Punkte wie möglich für die Olympia-Qualifikation aus Mexiko mitnehmen.

„Wir wollen uns noch über die Weltrangliste für die Olympischen Spiele in Tokio qualifizieren. Deswegen müssen wir bei allen Turnieren, die noch zur Quali zählen, gut performen“, erläutert Schützenhöfer. Ein frühes Ausscheiden wie beim Katara Cup im März gilt es, auf jeden Fall zu verhindern. „Wir müssen von Spiel zu Spiel zu schauen, wollen das, was wir in Katar phasenweise gut gemacht haben, über mehrere Spiele durchziehen“, so Schützenhöfer weiter.

Nach dem Antritt im Emirat am Persischen Golf nutzten die beiden Steirerinnen noch die Möglichkeit, bei der German Beach Trophy Matchpraxis zu sammeln. Schützenhöfer: „Wir haben in Düsseldorf immerhin drei Spiele gemeinsam bestritten, da haben wir einiges ausprobiert. Sonst haben wir im athletischen Bereich viel weitergebracht und im Balltraining an Sicherheit und Konstanz gearbeitet.“

Um sich bestmöglich auf die Bedingungen in Cancún einstellen zu können, sind Schützenhöfer/Plesiutschnig schon eine Woche vor Turnierstart angereist. „Es ist extrem heiß und feucht, jetzt haben wir aber schon einige Trainings hinter uns und auch noch manche vor uns. Wir stellen uns von Tag zu Tag besser ein, auch Jetlag und Schlaf betreffend. Spätestens Samstag sind wir komplett fit“, ist Plesiutschnig zuversichtlich.

Neben Schützenhöfer/Plesiutschnig gehen auch Dorina Klinger/Ronja Klinger, Martin Ermacora/Moritz Pristauz und Robin Seidl/Philipp Waller in Cancun an den Start. Diese drei ÖVV-Teams werden versuchen, sich über die Qualifikation in den Hauptbewerb durchzuschlagen.

„Wir wollen nach der langen Spielpause so schnell wie möglich an unsere früheren spielerischen Leistungen anknüpfen. Der Einzug in den Hauptbewerb gleich beim ersten Turnier wäre natürlich ein sensationeller Erfolg“, erklärt Dorina Klinger, die vor über einem Jahr gemeinsam mit Schwester Ronja zuletzt im Turniereinsatz war. „Es ist das erste Mal seit eineinhalb Jahren, dass ich schmerzfrei bin und meine Schulter voll belasten kann Wir verstehen uns am Court sehr gut, das Zusammenspiel ist schon auf hohem Niveau“, ergänzt Ronja Klinger.

Die Vizeweltmeister 2017, Clemens Doppler/Alex Horst, sind krankheitsbedingt nicht nach Mexiko gereist.

PM/RED