powerfusion VL Men-Vorschau: HYPO TIROL und Waldviertel sind Hartberg auf den Fersen

  • 7. Dezember 2023

Nach zwei knappen Niederlagen liegt TSV Raiffeisen Hartberg im powerfusion VL-Grunddurchgang nur noch einen Punkt vor seinen Verfolgern HYPO TIROL Volleyballteam und Union Raiffeisen Waldviertel. Der Tabellenführer gastiert am Samstag zum Auftakt der 11. Runde bei VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt (16.30 Uhr). Titelverteidiger HYPO TIROL geht als haushoher Favorit ins Duell mit Schlusslicht VBC TLC Weiz (18 Uhr). TJ Sokol V/Post SV Wien empfängt Vizemeister SK Zadruga Aich/Dob, der immer besser in Fahrt kommt, und Union Waldviertel bittet UVC McDonald’s Ried in die Stadthalle Zwettl (jeweils 19 Uhr). Abgeschlossen wird die 11. Runde Montagabend mit dem ORF SPORT +-Livespiel UVC Holding Graz gegen VCA Amstetten NÖ. Spielbeginn im Raiffeisen Sportpark ist um 20.15 Uhr.

TSV Raiffeisen Hartberg hält nach neun Partien bei sieben Siegen, punktete in allen Spielen. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt verließ vergangene Woche das Tabellenende, ist als Achter auf einem Playoff-Platz. Im Hinspiel feierten die Steirer einen 3:0-Heimsieg, wobei zwei Sätze hart umkämpft waren. TSV-Angreifer Matthias Glatz ist von einem erneuten Erfolg überzeugt: „Wir werden auf die Siegerstraße zurückkehren. Es wird uns nichts geschenkt werden, aber wir haben den unbändigen Willen, in Klagenfurt zu bestehen!“ Der Sieg über Weiz und die Verbesserung auf den achten Platz hat den Wörther-See-Löwen Selbstvertrauen gegeben. Trainer Jiri Siller sieht Fortschritte, das Zusammenspiel funktioniere immer besser. Alle Spieler sind am Samstag einsatzbereit. „Wir haben eine Außenseiterchance, und die wollen wir nutzen“, gibt sich WSL-Kapitän Simon Frühbauer kämpferisch.

Meister HYPO TIROL Volleyballteam hat erst acht Ligaspiele bestritten, alle gewonnen. Ziel der Innsbrucker ist es, den Grunddurchgang ungeschlagen zu beenden. Der Weg ist freilich noch weit, der nächste Gegner, Schlusslicht VBC TLC Weiz, sollte nach Papierform jedenfalls nicht der erste Stolperstein sein. Die Steirer kassierten sieben Niederlagen in Folge.

Das erste Saisonduell zwischen SK Zadruga Aich/Dob und TJ Sokol V/Post SV Wien in der JUFA-Arena Bleiburg ging über fünf Sätze. Die Unterkärntner setzten sich vor zwei Monaten zwar durch, der Sieg konnte aber nicht über eine Formschwäche hinwegtäuschen. Zwischenzeitig stand Aich/Dob sogar am Tabellenende. Dann ging es jedoch Schritt für Schritt aufwärts. Nach fünf Siegen in Folge ist man bereits Fünfter. In der vergangenen Woche wurde mit Lucio Oro ein neuer Trainer verpflichtet, der die Mannschaft weiter nach oben führen soll. Die Sokol-Spieler wollen in ihrer Heimhalle den Aich/Dob-Erfolgslauf natürlich stoppen. „Zuletzt haben wir allerdings nicht unser bestes Volleyball gezeigt“, weiß Lukas Florian, Aufspieler bei den Wienern. In den vergangenen Duellen mit Aich/Dob habe man andererseits immer gute Leistungen abgerufen. Florian: „Wir wollen ganz groß aufspielen!“

Die Spieler der Union Raiffeisen Waldviertel reiten seit mehreren Wochen die Erfolgswelle. Nur Hartberg und HYPO TIROL konnten die Nordmänner in dieser Saison biegen. Am Samstag gastiert UVC McDonald’s Ried in der Stadthalle Zwettl. In der zweiten Runde unterlagen die Innviertler in ihrem Volleydome URW im Tie-Break. Es war ihr einziger Punktgewinn gegen ein in der aktuellen Tabelle vor ihnen liegendes Team.

ORF SPORT + zeigt am Montag das Gastspiel des Vorletzten, VCA Amstetten NÖ, beim Tabellenvierten, UVC Holding Graz, ab 20.15 Uhr live. Beide Teams haben neun Ligaspiele absolviert, die Mostviertler allerdings nur eines gewonnen, die Murstädter hingegen sechs. Obwohl Graz und Amstetten 14 Punkte trennen, warnt UVC-Sportdirektor Frederick Laure davor, den kommenden Gegner zu unterschätzen: „Es ist eine gute Mannschaft, die gefährlich werden kann. Die Amstettner haben in den vergangenen Wochen auch einige Änderungen vorgenommen. Ich erwarte ein schwieriges Spiel.“ Auswärts konnte Graz zwar in vier Sätzen gewinnen, musste allerdings zweieinhalb Stunden kämpfen. „Es war ein Duell auf Augenhöhe“, erinnert sich Libero Niklas Steiner, stellt aber auch klar: „Zu Hause vor eigenem Publikum möchten wir zeigen, was wir draufhaben!“ Ziel der Grazer ist am Ende des Grunddurchgangs ein Top-4-Platz, bei Amstetten ist es der Playoff-Einzug, also Rang acht. Zuletzt konnte man in der MEVZA League einiges ausprobieren und sieht sich für Graz gerüstet. VCA-Co-Trainer Amer Zecevic: „Wenn wir Leistungen wie in Maribor bringen, könnte schon was möglich sein.“

powerfusion VL Men, 11. Runde

09.12., 16:30: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. TSV Raiffeisen Hartberg
09.12., 18:00: HYPO TIROL Volleyballteam vs. VBC TLC Weiz
09.12., 19:00: TJ Sokol V/Post SV Wien vs. SK Zadruga Aich/Dob
09.12., 19:00: Union Raiffeisen Waldviertel vs. UVC McDonald’s Ried
11.12., 20:15: UVC Holding Graz vs. VCA Amstetten NÖ LIVE in ORF SPORT +

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SPORTLIVE/PM/RED