ÖVV-Volleystars im Ausland: Ein Blick nach Polen, Rumänien und Deutschland

  • 27. Januar 2026

Eine Mittelblockerin, ein Angreifer und ein Libero: Nina Nesimovic, Noel Krassnig und Jacob Kitzinger verbindet auf den ersten Blick nicht viel. Gemeinsam zählen sie aber nicht nur zu den „ÖVV-Volleystars im Ausland“, sondern legten mit ihren Klubs einen erfolgreichen Start ins Jahr 2026 hin.

Nesimovic mit Mielec auf Playoff-Kurs Die polnische Tauron Liga pausierte aufgrund der Nachwuchs EM-Qualifikationen bis zum 18. Jänner. ÖVV-Teamkapitänin Nina Nesimovic hat mit ihrem Klub Mielec seither zwei Spiele bestritten und beide gewonnen. „Wir konnten zwei sehr wichtige Siege einfahren. Gleichzeitig gab es einige Veränderungen, unter anderem einen Trainerwechsel, bei dem unser bisheriger Assistant Coach die Rolle des Head Coaches übernommen hat. Die beiden Siege haben uns spürbar mehr Selbstvertrauen gegeben, und ich bin zuversichtlich, dass wir diesen Schwung in die kommenden Spiele mitnehmen können“, schildert die Steirerin. Gegen Wroclaw und Bydgoszcz setzte sich Mielec mit 3:1 bzw. 3:2 durch. Nesimovic scorte 9 und 14 Punkte. Durch die beiden Erfolge gegen direkte Rivalen rangiert Mielec nach 14 von 22 Spielen am achten Tabellenplatz und hätte zum heutigen Tag ein Playoff-Ticket in der Tasche. 

„Der Februar wird mit vielen Spielen ein intensiver Monat, in dem wir versuchen werden, möglichst viele Punkte zu sammeln, um unser Ziel – die Playoffs – zu erreichen und dort das bestmögliche Resultat für uns herauszuholen. Insgesamt kann das ein sehr guter Monat für uns werden und die aktuellen Siege geben natürlich zusätzliche Motivation, als Team weiter zu wachsen“, blickt Nesimovic auf die bevorstehenden Aufgaben.

In den kommenden drei Spielen trifft Mielec ausschließlich auf Teams aus den Top Fünf. Erst in der zweiten Februarhälfte folgen Duelle mit Klubs aus dem letzten Tabellendrittel.

Auf persönlicher Ebene läuft es für Nesimovic nach Wunsch: „Ich fühle mich derzeit in sehr guter Form und bin einfach glücklich, meiner Mannschaft mein bestmögliches Potenzial auf dem Feld geben zu können. Es macht aktuell extrem viel Spaß, in dieser Liga zu spielen und gemeinsam an unseren Zielen zu arbeiten, weil man sieht, dass sich die harte Arbeit bezahlt macht.“

https://www.tauronliga.pl/games.html

Auf und ab für Haching Nach 19 von 28 Runden der deutschen Volleyball Bundesliga rangiert der TSV Haching aktuell am elften Platz. Die vergangenen Wochen kamen ergebnistechnisch einer Achterbahnfahrt gleich. Auf einen 3:1-Sieg gegen den Fünften Giesen folgte eine knappe 2:3-Niederlage gegen den Tabellenführer Lüneburg. Danach setzte es allerdings zwei bittere Niederlagen gegen Freiburg und Dachau. Noel Krassnig fasst zusammen: „Die letzte Wochen waren hart und es ging ziemlich heiß her. Nach den starken Leistungen gegen Giesen und Lüneburg ging es leider wieder bergab. Im Heimspiel gegen den vermeintlich direkten Kontrahenten um die Playoffs Freiburg konnten wir an die gezeigten Leistung überhaupt nicht anknüpfen. Unsere Brust war nach den zwei starken Spielen wohl etwas zu breit und wir haben eine 3:0-Klatsche kassiert. Das Derby gegen Dachau war am Anfang spannend, am Ende hat sich Dachau aber doch recht klar durchgesetzt.“

Neun Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs fehlen Haching acht Punkte auf ein Playoff-Ticket. Am kommenden Freitag empfängt Haching Karlsruhe. Kommende Woche geht es gegen die Netzhoppers und Mitteldeutschland weiter. Genau diese drei Teams liegen derzeit in der Tabelle vor Herrsching. Am 14. Februar steht das Derby gegen Herrsching am Programm. 

Unabhängig von den Resultaten läuft es für den Kärntner gut. Zuletzt stand Krassnig in jedem Match in der Startformation und steuerte gegen Giesen und Lüneburg insgesamt 28 Punkte bei.

www.volleyball-bundesliga.de

Auftakt nach Maß für Bukarest „Der Start ins neue Jahr ist richtig gut gelungen. Wir sind bisher noch ungeschlagen“, fasst ÖVV-Teamlibero Jacob Kitzinger den Jahresstart in wenigen Worten zusammen. Und tatsächlich: Dinamo Bukarest ist in drei Spielen jedes Mal als Sieger vom Feld gegangen. In der Meisterschaft gewann Dinamo zunächst das Bukarester Derby gegen CSM mit 3:1. Am vergangenen Wochenende besiegte Dinamo den Tabellenzweiten Zalau auswärts mit 3:2. Nach zwölf von 20 Runden rangiert Dinamo am vierten Platz. 

Der Februar steht ganz im Zeichen weiterer Stadtderbys. Zwei stehen in der Meisterschaft am Programm. Darüber hinaus trifft Dinamo in der zweiten Pokalrunde auf Rapid Bukarest. Ein Duell das im Europacup-Modus mit Hin- und Rückspiel ausgetragen wird. 

Stichwort Europacup: Dinamo hat im CEV Cup überwintert und steht im 1/8-Finale. Das Hinspiel gegen das französische Team Poitiers hat Dinamo vergangene Woche zuhause mit 3:0 gewonnen. Das Rückspiel steigt am Dienstagabend. Im Falle eines Aufstiegs würde der nächste Gegner Achel (BEL) oder Friedrichshafen (GER) lauten.

https://frv-web.dataproject.com/CompetitionMatches.aspx?ID=65&PID=68

Übersicht ÖVV-Legionär*innen 2025/2026

Herren Alexander Berger – Belluno Volley (ITA3), Paul Buchegger – Modena (ITA), Michael Czerwiński – Narbonne (FRA), Lukas Glatz – Verona (ITA), Mathäus Jurkovics – Menen (BEL), Jacob Kitzinger – Dinamo Bucaresti (ROU), Noel Krassnig – TSV Unterhaching (GER), Benedikt Sablatnig – Sete (FRA), Peter Wohlfahrtstätter – Benfica Lissabon (POR)

Damen Victoria Deisl – VK Prostejov (CZE), Anamarija Galic – Messina (ITA2), Nina Nesimovic – ITA TOOLS STAL Mielec (POL), Kora Schaberl – Volley-Ball Club Chamalières (FRA), Dana Schmit – Busto Arsizio (ITA)