ÖVV-Burschen bei EM-Quali-Turnier bereits im Halbfinale, Mädchen noch ohne Sieg

  • 5. Januar 2023

Für die U17-Nationalmannschaft der Burschen ist der erste Tag des EM-Qualifikationsturniers in Maribor (SLO) perfekt verlaufen. Die Österreicher schlugen zum Auftakt die kroatische Auswahl 3:1 (23:25, 25:15, 25:18, 25:15) und am Abend das tschechische Team 3:0 (25:22, 26:24, 25:19). Damit haben Topscorer Cooper Boyd und Co. bereits das Halbfinalticket gelöst. Freitagvormittag spielt Rotweißrot gegen Ungarn um den Gruppensieg.

FOTO © ÖVV

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Kroatien gelang der bessere Start, lag 20:11 voran. Österreich kam zwar zurück, ging sogar 23:22 in Führung, konnte sich aber für die Aufholjagd nicht belohnen. Ab dem zweiten Satz war das Team von Headcoach Nina Sawatzki jedoch überlegen und feierte einen souveränen Sieg.

Das Duell mit Tschechien war in den ersten beiden Sätzen auf Messers Schneide. In den entscheidenden Momenten erwiesen sich die Österreicher allerdings als nervenstärker. Mit der 2:0-Führung im Rücken ließ sich die Sawatzki-Truppe die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Freitagvormittag (9 Uhr) trifft das ÖVV-Team auf Ungarn. Der Sieger geht als Gruppenerster ins Halbfinale. In der Parallelgruppe ist Gastgeber Slowenien bereits weiter. Das zweite Halbfinalticket geht entweder an Israel, Slowakei oder Zypern. Nur der Turniersieger kann bereits für die EM-Endrunde planen. Die Teams auf den Plätzen zwei bis vier steigen in die zweite Qualifikationsrunde auf.  Hier geht’s zum Spielplan!

Nina Sawatzki, ÖVV-Cheftrainerin: „Mit zwei Siegen zu starten, ist natürlich ideal. Die Burschen haben sehr gute Leistungen gezeigt. Sie wurden für ihren Kampfgeist belohnt. Gegen Ungarn wollen wir uns unbedingt den Gruppensieg sichern.“

Cooper Boyd, ÖVV-Kapitän und -Topscorer: „Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft. Wir sind zwar schwach ins Turnier gestartet, konnten uns aber deutlich steigern und unser wahres Potential zeigen. Fürs Duell mit Ungarn bin ich sehr zuversichtlich.“

ÖVV-Topscorer vs. CRO: Cooper Boyd (21) und Jonas Mozina (14)
Match Stats: Angriffspunkte 48 zu 22 (Quote 40% zu 22%), Asse 12 zu 7, Blockpunkte 5 zu 7 und Punkte durch gegnerische Fehler 33 zu 37.

ÖVV-Topscorer vs. CZE: Cooper Boyd (15) und Martin Auer (11)
Match Stats: Angriffspunkte 35 zu 27 (Quote 35% zu 31%), Asse 6 zu 3, Blockpunkte 8 zu 4 und Punkte durch gegnerische Fehler 27 zu 31.

ÖVV-Mädchen verpassen Halbfinale

Das WU17-Nationalteam der Mädchen hatte in seinen ersten beiden EM-Qualifikationsspielen in Puchov (SVK) das Nachsehen. Im Duell mit den Kroatinnen zogen die Spielerinnen von Cheftrainerin Tereza Soukup 0:3 (20:25, 18:25, 10:25) den Kürzeren. Im Abendspiel mussten sich die Österreicherinnen der slowenischen Auswahl erst nach hartem Kampf 2:3 (26:28, 25:20, 25:16, 18:25, 11:15) geschlagen geben. Das Halbfinale ist für das ÖVV-Team nicht mehr zu erreichen, wohl aber der Aufstieg in die nächste Qualirunde. Am Freitag (9 Uhr) geht es zunächst im letzten Gruppenspiel gegen Israel.

Kroatien hatte den besseren Start, erspielte sich einen 5-Punkte-Vorsprung, den die Österreicherinnen jedoch mit Kampfgeist und dank einer Leistungssteigerung wettmachen konnten (19:19). Danach gab wieder der Gruppenfavorit den Ton an, gewann Satz eins 25:20. Im zweiten Durchgang bot das rotweißrote Team um Kapitänin Lia Berger von Beginn an Paroli. Erst bei 14:14 setzten sich die Kroatinnen vor allem dank ihrer stabileren Annahme und der besseren Serviceleistung ab. In Satz drei vergaben die Österreicherinnen zu viele Möglichkeiten, so hatte der Gegner leichtes Spiel und machte den Sack souverän zu.

Die Österreicherinnen fanden gut ins Spiel gegen Slowenien, zeigten vor allem am Block auf. Allerdings ließ man vier Satzbälle ungenützt und geriet 0:1 in Rückstand. Danach spielte Rotweißrot frei auf, präsentierte sich im Angriff sehr effektiv und holte verdient die nächsten beiden Sätze. Die Sloweninnen steckten aber nicht auf und schafften mit einer starken Serviceleistung den Ausgleich. Im Tie-Break lief Österreich früh einem Rückstand hinterher, Slowenien hielt den Druck auf die Annahme hoch und gewann den Entscheidungssatz souverän.

ÖVV-Topscorerinnen vs. CRO: Lia Berger (16) und Lilli Hohenauer (7)
Match Stats: Angriffspunkte 24 zu 30 (Quote 27% zu 38%), Asse 3 zu 9, Blockpunkte 1 zu 10 und Punkte durch gegnerische Fehler 20 zu 26.

ÖVV-Topscorerinnen vs. SLO: Lia Berger (35) und Lilli Hohenauer (15)
Match Stats: Angriffspunkte 52 zu 55 (Quote 44% zu 39%), Asse 6 zu 14, Blockpunkte 15 zu 4 und Punkte durch gegnerische Fehler 32 zu 31.

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