ÖVV-Juniorinnen und -Junioren in EM-Quali gegen große Volleyballnationen

  • 10. Dezember 2021

Das weibliche U19- und das männliche U20-Nationalteam des ÖVV kennen seit Donnerstag ihre EM-Qualifikationsgegner. Bis der Kampf um die Endrunden-Tickets beginnt, dauert es allerdings noch vier Monate. Denn aufgrund der Pandemie hat man beschlossen, den Modus zu ändern und die erste Runde Anfang des kommenden Jahres entfallen zu lassen.

Die rotweißrote WU19-Auswahl (Jg. 2004 und j.) bekommt es von 8. bis 10. April in Tirana mit Gastgeber Albanien, Polen und Ukraine zu tun. Das ÖVV-MU20-Team (Jg. 2003 u. j.) trifft von 7. bis 9. April in Vrnjacka Banja auf Gastgeber Serbien, Frankreich und Griechenland. Alle Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die EM, alle acht -zweiten bei den Juniorinnen und die besten acht -zweiten bei den Junioren steigen in die dritte Runde (30. Juni bis 3. Juli) auf.

Die Finalturniere gehen mit jeweils 12 Teams in Szene. Die U19 Women Volleyball European Championship 2022 steigt von 27. August bis 4. September in Skopje/Nordmazedonien, die U20 Men Volleyball European Championship 2022 findet von 16. bis 24. September in Messina und Reggio Calabria/Italien statt.

WU19-Headcoach Roland Schwab: „Ich denke, in dieser Gruppe haben wir sicherlich eine Chance. Ich sehe Polen in der Favoritenrolle, Österreich, Ukraine und Albanien werden sich wohl Platz zwei ausmachen. So muss man die Kräfteverhältnisse in dieser Gruppe einordnen. Wenn mehr möglich ist, nehmen wir das natürlich gerne.“

MU20-Headcoach Markus Hirczy: „Das ist eine durchaus interessante Gruppe, wobei Gastgeber Serbien und Frankreich wohl zu favorisieren sind. Wir werden uns Videomaterial besorgen bzw. eruieren, wie viele Spieler dieses Jahrgangs bei unseren Gegnern schon bei der vergangenen EM(-Quali) dabei waren. Dann lässt sich die Ausgangslage genauer formulieren. Fest steht, dass wir positiv gestimmt in die EM-Qualifikation starten werden.“

ÖVV-Sportdirektor Gottfried Rath-Zobernig: „Endlich bekommen diese Jahrgänge die Chance, sich für eine EM zu qualifizieren. Die vergangene Qualifikation musste aufgrund der COVID-19-Pandemie leider abgebrochen werden und zu den Europameisterschaften durften nur die besten Länder der CEV Ranking-List fahren. Wir haben zwar große Volleyballnationen in unseren Gruppen, doch ist es aufgrund der langen Wettkampfpause schwierig, die Teams einzuschätzen. Auf alle Fälle brauchen wir uns nicht zu verstecken und wollen uns auch 2022 wieder für Europameisterschaften qualifizieren – so wie wir es mit dem MU17-Team dieses Jahr geschafft haben.“

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