ÖVV erneut mit Gütesiegel für vorbildliche Verbandsführung ausgezeichnet

  • 7. Juli 2025

Der Österreichische Volleyballverband (ÖVV) wurde im Rahmen des Förderprogramms zur Stärkung von Good Governance in den österreichischen Sportverbänden zum zweiten Mal in Folge ausgezeichnet. Nach dem erfolgreichen Abschneiden im Vorjahr konnte der ÖVV in der diesjährigen Einreichungsrunde die maximale Punktezahl erreichen und erhielt das Gütesiegel „Best Practice in Good Governance“. Die Auszeichnung wird vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) vergeben.

Bereits 2024 wurde dem Verband das Gütesiegel „Good Practice in Good Governance“ verliehen. Maßgeblich dafür war unter anderem die aktive Beteiligung am Erasmus+-Projekt „Go2Volleyball“, das zwischen 2021 und 2023 mit dem ÖVV als Leading Partner umgesetzt wurde. In diesem Zusammenhang wurden zentrale Maßnahmen wie die Erstellung einer Ethikordnung sowie die Überarbeitung des Verbandsstatuts umgesetzt.

Im zweiten Jahr der Teilnahme verfolgte der ÖVV das Ziel, die höchstmögliche Bewertung zu erreichen. Dieses Ziel wurde nun erreicht, wodurch sich der Verband in der Spitzengruppe der teilnehmenden Bundes-Sportfachverbände wiederfindet.

ÖVV-Generalsekretär Philipp Seel betont: „Seit 2021 haben wir mit zahlreichen Projekten und strukturellen Maßnahmen einen starken Fokus auf die Weiterentwicklung des Verbandes in zentralen Good-Governance-Themen gelegt. Dass wir im zweiten Jahr die maximale Punktezahl erreichen konnten, ist ein bedeutender Meilenstein und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Das Förderprogramm basiert auf dem National Sports Governance Observer des Danish Institute for Sport Studies. Der österreichische Bewertungskatalog wurde von Fachleuten aus dem BMWKMS, der NADA Austria, der Bundes-Sport GmbH sowie Vertreterinnen und Vertretern des organisierten Sports angepasst. Der Katalog umfasst zehn Themenfelder wie Transparenz, demokratische Prozesse, Repräsentation, Gewaltentrennung, Gleichstellung, Verhaltensrichtlinien, Beschwerden, Kinderschutz und Nachhaltigkeit. Insgesamt sind 102 Fragen zu beantworten. Ab einer Punktezahl von 67 wird das Gütesiegel „Good Practice“, ab 90 Punkten „Best Practice“ vergeben.

Die Auszeichnung würdigt nicht nur bisherige Initiativen, sondern soll Sportverbände auch weiterhin motivieren, Maßnahmen in Richtung moderner, transparenter und verantwortungsvoller Verbandsführung zu setzen.

ÖVV/Sportlive