ÖVV ehrte Wolfgang Böhm für Verdienste um Volleyballsport

  • 29. Dezember 2022

Der Österreichische Volleyball Verband blickt auf ein Jahr mit vielen gelungen Veranstaltungen zurück. Diese waren auch eine perfekte Bühne, um Persönlichkeiten für ihre Verdienste um den Volleyballsport zu ehren. Im Rahmen des EM-Qualifikationsspiels des Damen-Nationalteams im September gegen Aserbaidschan im Multiversum Schwechat bedankte sich der ÖVV bei Wolfgang Böhm für dessen unermüdlichen Einsatz. Der erfolgreiche Trainer und Funktionär prägte den heimischen Volleyballsport in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich mit.

Böhm startete seine Volleyball-Karriere 1978 als Spieler in Vöslau, trainierte dort bald das Damen-Landesligateam. Von 1980 bis 1993 war er beim UVC Salzburg bzw. der SG UVC/Wüstenrot Salzburg engagiert – als Spieler, Damen-Trainer und Manager. In diese Zeit fielen zwei ÖVV-Cupsiege (’88 u. ’91), ein Juniorinnen-Meistertitel (‘91) und als Höhepunkt der Staatsmeistertitel mit den Damen (’93). Noch erfolgreicher war Böhm mit SVS Sokol/Post – wieder als Trainer und Manager. Zwischen 1994 und 2007 holte man unter seiner sportlichen Leitung mit den Damen, aber auch dem weiblichen und männlichen Nachwuchs Meistertitel in Serie.

Auch auf Verbandsebene war Böhm in leitenden Funktionen tätig – von 1991 bis 1994 als Präsident des SVV, danach als ÖVV-Vizepräsident und -Generalsekretär. Von Anfang der 1990er-Jahre an fungierte Böhm als CEV-Supervisor und gehörte 15 Jahre der European Cups Commission der CEV an. Im Welt-Arbeitersportverband (CSIT) stand er der Technischen Kommission für Beach- und Hallen-Volleyball vor, zudem war er in den drei österreichischen Sportdachverbänden für Volleyball – bundes- oder landesweit – verantwortlich.

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