ÖVV-Burschen verpassen direktes EM-Ticket knapp, nächste Chance Ende April

  • 7. Januar 2023

Das ÖVV-U17-Nationalteam der Burschen hat die direkte Qualifikation zur Europameisterschaft knapp verpasst. Kapitän Cooper Boyd und Co. verloren das Finale des Turniers in Maribor gegen Gastgeber Slowenien nach hartem Kampf 1:3 (20:25, 23:25, 25:16, 22:25). Die zweite Qualirunde steht Ende April auf dem Programm. Die MU17 European Championship 2023 – erstmals mit 16 Teams – findet von 19. bis 30. Juli in Montenegro statt.

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ÖVV-Spieler Alexander Sponer wurde zum besten Libero des Turniers gewählt. (© CEV)

Slowenien und Österreich waren mit je vier Siegen bei nur einem Satzverlust ins Finale eingezogen. In diesem gelang den Gastgebern der bessere Start (12:6). Zu Satzmitte kam Rotweißrot zwar noch einmal heran, konnte aber nicht ausgleichen. Wieder setzten sich die Slowenen mit drei Punkten in Folge (19:15) etwas ab und brachten Satz eins letztlich doch souverän ins Trockene. Im zweiten Durchgang lieferten einander die Teams einen offenen Schlagabtausch. In der entscheidenden Phase waren aber die Gastgeber die Glücklichen. Mit dem Rücken zur Wand mobilisierte Rotweißrot noch einmal alle Kräfte, setzte sich in Durchgang drei früh ab (7:1) und verkürzte souverän auf 1:2. Auch in den vierten Satz startete die Auswahl von Cheftrainerin Nina Sawatzki gut, führte 9:6. Diesmal schlugen die Slowenen allerdings zurück und hatten schlussendlich knapp das bessere Ende für sich.

Österreichs Topscorer: Cooper Boyd (15) und Jonas Mozina (13). Die Match Stats aus ÖVV-Sicht: Angriffspunkte 39 zu 50 (Quote 30 zu 35%), Asse 2 zu 6, Blocks 9 zu 7, Annahme 45% zu 47% und Punkte durch gegnerische Fehler 40 zu 28; Gesamtpunkte 90 zu 91.

Jonas Mozina, ÖVV-Außenangreifer: „Es war ein super Turnier, wir haben wirklich gut harmoniert. Am Ende hat es leider knapp nicht gereicht. Wir werden weiter hart arbeiten, uns gut auf die zweite Runde vorbereiten und alles versuchen, im April das EM-Ticket zu lösen.“

Christoph Baumgartner, ÖVV-Teammanager: „Auch wenn nach dem verlorenen Finale, in dem das Team großartig gekämpft hat, natürlich eine gewisse Enttäuschung da ist, fällt das Resümee sehr, sehr positiv aus. Die Mannschaft hat sich wirklich gut entwickelt. Die Burschen pushen sich gegenseitig, es gibt keinen Star, das Team ist der Star. Wenn momentan verletzte Spieler zurückkommen, sind wir wahrscheinlich noch stärker. Wir gehen guten Mutes in die zweite Qualirunde, brauchen uns vor keinem Team verstecken.“

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ÖVV/SPORTLIVE