MEVZA League Women: VB NÖ Sokol/Post ab Mittwoch Final4-Gastgeber

  • 21. Februar 2022

Die MEVZA League Women 2021/2022 erreicht am Mittwoch und Donnerstag mit dem Final Four ihren Höhepunkt. Teams aus Slowenien, Ungarn und Österreich kämpfen in der Posthalle Wien um die Medaillen. Topfavorit ist OK Calcit Kamnik, der den Grunddurchgang ohne Niederlage auf Platz eins abschließen konnte. Der slowenische Meister wird im zweiten Halbfinale von Gastgeber VB NÖ Sokol/Post gefordert. Zuvor treffen Vasas Óbuda Budapest und Nova KBM Branik Maribor aufeinander. Alle Spiele sind auch im YouTube-Channel des Final4-Veranstalters mitzuverfolgen.

Kamnik konnte sich bereits dreimal die Mitteleuropa-Krone aufsetzen – zuletzt 2020. Da die MEVZA League Women danach ein Jahr coronabedingt pausierte, ist der GD-Sieger auch Titelverteidiger. Sokol/Post geht als klarer Außenseiter in das Halbfinalduell Donnerstagabend (19 Uhr). Die Spielerinnen von Zuzana Pecha-Tlstovicova konnten allerdings am vergangenen Wochenende Selbstvertrauen tanken, gewann man doch zum GD-Abschluss gegen OK Marina Kastela zweimal souverän in drei Sätzen. Freilich weiß auch Karl Hanzl, Obmann von NÖ Sokol/Post, um Kamniks Favoritenrolle. „Das tut aber nichts zur Sache. Wir wollen spannende, interessante Spiele und eine schöne Veranstaltung liefern“, so Hanzl. Pecha-Tlstovicova sieht für ihre Spielerinnen die Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln, „natürlich möchten wir uns aber auch gut präsentieren und vielleicht sogar mit einem Sieg überraschen.“ Die Spiele seien zudem eine perfekte Vorbereitung auf die Austrian Volley League-Playoffs.

Sokol/Post konnte fünfmal den Vorgänger der MEVZA League, die Interliga, gewinnen – zuletzt 2002. Danach, zwischen 2008 und 2013, stehen fünf Finalteilnahmen zu Buche.

Auf eine sehr erfolgreiche MEVZA League-Historie kann Nova KBM Branik Maribor zurückblicken. Viermal holten die Sloweninnen den Titel – den ersten 2010, der letzte datiert aus 2015. Vor zwei Jahren unterlag man im Endspiel Kamnik nach 2:0-Satzführung. Aufgrund der Ergebnisse im Grunddurchgang ist Maribor am Mittwoch im ersten Halbfinale (16.30 Uhr) gegen Vasas Óbuda Budapest Außenseiter. Die Ungarinnen gewannen beide GD-Duelle und waren klar die Nummer zwei hinter Kamnik.

Die MEVZA League-Medaillen werden am Donnerstag vergeben. Das Spiel um Platz drei steigt bereits um 10.30 Uhr, das Finale geht ab 13 Uhr in Szene.

Women’s MEVZA League, Final Four in Wien (Posthalle)

23.02., 16:30: Vasas Óbuda BUDAPEST (HUN) vs. Nova KBM Branik MARIBOR (SLO) LIVESTREAM
23.02., 19:00: OK Calcit KAMNIK (SLO) vs. VB NÖ Sokol/Post SCHWECHAT (AUT) LIVESTREAM

24.02., 10:30: Spiel um Platz 3 LIVESTREAM
24.02., 13:00: Finale LIVESTREAM

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