MEVZA Championships bringen wichtige Erkenntnisse

  • 5. Juli 2021

Von Freitag bis Sonntag waren die ÖVV-Juniorinnen und -Junioren bei den MEVZA Championships in Maribor im Einsatz. Während für die MU20-Auswahl von Headcoach Markus Hirczy das Turnier mit dem Gewinn der Silbermedaille einen sehr erfolgreichen Verlauf nahm, belegte die WU19-Auswahl von Cheftrainer Roland Schwab Rang fünf. Für beide Teams waren die MEVZA Championships nach ca. 18-monatiger coronabedingter Wettkampfpause die erste echte Standortbestimmung im Hinblick auf die EM-Qualifikation Anfang kommenden Jahres.

FOTO © MEVZA Championships

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„Ich habe ein sehr gutes Gefühl, denn wir konnten dieses Turnier und auch den Lehrgang davor optimal nutzen, um unser Spiel weiterzuentwickeln“, zeigt sich Junioren-Teamchef Hirczy zufrieden und dankt auch „dem gesamten Staff sowie dem ÖVV, der es uns ermöglicht, so zu arbeiten“. Warum sein Team in Maribor, im Endspiel gegen Gastgeber Slowenien den Kürzeren zog? „Wir haben es im Halbfinale gegen Israel verabsäumt, den Sack in zwei Durchgängen zuzumachen. Daher mussten wir einen Entscheidungssatz spielen. Das hat Energie gekostet, die uns dann gefehlt hat. Die Slowenen haben hingegen im Finale alles richtig gemacht und das Turnier verdient gewonnen. Mit Platz zwei bin ich sehr zufrieden. In den kommenden Monaten werden wir versuchen, uns Schritt für Schritt weiter zu verbessern, um bestmöglich vorbereitet in die EM-Qualifikation zu gehen.“

Die ÖVV-Juniorinnen bestritten bei den MEVZA Championships fünf Spiele, von denen eines gewonnen werden konnte, in zwei weiteren holte man einen Punkt. „Dieser internationale Vergleich war enorm wichtig. Wir haben ganz viele Erkenntnisse gewonnen. Ein paar Prozent fehlen noch, um Nationen wie Slowenien, Tschechien oder Slowakei zu schlagen“, berichtet WU19-Headcoach Schwab, der mit einem durchaus positivem Eindruck Maribor verließ: „Denn ich habe viele gute Sachen von meinen Spielerinnen gesehen. Wir brauchen uns wirklich nicht zu verstecken. Die Lehrgänge nach der Sommerpause müssen wir einfach nutzen, um in der EM-Qualifikation Anfang kommenden Jahres in der Lage zu sein, die angesprochenen Teams zu schlagen.“

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