Linzerinnen vor Gewinn des Grunddurchgangs / Hartberg schließt wieder zu Leader Aich/Dob auf

  • 24. Januar 2026

In der Austrian Volley League Women dominieren die LINZ AG Steelvolleys nach wie vor die Liga und stehen kurz davor, den ersten Platz im Grunddurchgang zu fixieren. Titelverteidiger VB NÖ Sokol/Post gewann am Samstag ebenfalls und hat als Zweiter aktuell sechs Zähler Rückstand auf die führenden Linzerinnen. Bei den Herren liefern sich SK Zadruga Aich/Dob und TSV Raiffeisen Hartberg weiterhin ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze, beide halten nach 15 Runden bei 37 Punkten.

Austrian Volley League Women

Die LINZ AG Steelvolleys entschieden am Samstagabend in der 15. Runde der Austrian Volley League Women auch das dritte Saisonspiel gegen den TSV Sparkasse Hartberg mit 3:0 (26:24, 25:14, 25:13) für sich und feierten damit den 13. Meisterschaftssieg in Folge. MVP und Topscorerin der Begegnung wurde die „Scharfschützin“ der Liga, Lucia HERDOVÁ, Außenangreiferin der Steelvolleys.

In den verbleibenden drei Matches im Grunddurchgang reicht den Linzerinnen nun bereits ein weiterer 3:0- oder 3:1-Erfolg, um den ersten Platz endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Abgesehen vom ersten Satz, in dem beide Teams lange gleichauf liegen, verlief auch dieses Spiel klar zu Gunsten der Gäste. Wie schon in den beiden vorangehenden Saisonduellen gewann der Tabellenführer aus Oberösterreich mit 3:0. Damit können die Linzerinnen bereits in der kommenden Woche gegen den Tabellenachten UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn den ersten Platz im Grunddurchgang fixieren.

Linz-Trainer Jakub Brecka lobt die Leistung seines Teams: „Im ersten Satz hat Hartberg das Spiel offen gestaltet. Wir haben dagegen gehalten und mit dem Satzerfolg ihren Widerstand gebrochen. Nächste Woche können wir den ersten Platz im Grunddurchgang sicherstellen und ein wichtiges Zwischenziel erreichen.“

Titelverteidiger VB NÖ Sokol/Post wurde seiner Favoritenrolle ebenfalls vollauf gerecht und feierte gegen den ASKÖ Volksbank Purgstall einen souveränen 3:0-Heimerfolg. Mit 25:17, 25:15 und 25:15 ließ man den Gästen keine Chance. Zur wertvollsten Spielerin (MVP) wurde Sokol-Mittelblockerin Aida Mehić gekürt. In der Tabelle führt Linz (42 Punkte/15 Spiele) vor Sokol/Post (36/15) und den bereits am Freitag gegen St. Pölten in 5 Sätzen siegreichen Erzbergmadln (35/15).

Nach drei Niederlage in Folge gelang dem UVC Holding Graz mit dem 3:1 bei der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg am Samstag wieder ein Sieg. Die Sätze endeten 25:15, 25:18, 28:30 und 25:18. Überragende Spielerin des Abends war Libera Flora Kager, die zur MVP gekürt wurde. Bei Salzburg war Außenangreiferin Alina Hösch mit 23 Punkten Topscorerin der Partie.

Die ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt setzten sich auswärts bei den UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn klar mit 3:0 durch, die Satzergebnisse spiegeln die Dominanz der Kärntnerinnen wider: 25:22, 25:16 und 25:13. Zur MVP der Partie wurde Wildcats-Außenangreiferin Phyona Adelheidis Schrader gewählt. Für die meisten Punkte auf Seiten der Wildcats sorgte Oluwadamilola Awojobi. Die Diagonalangreiferin, eine der Top-3-Scorerinnen der Liga, steuerte 18 Punkte bei und war einmal mehr eine verlässliche Offensivwaffe. Mit diesem Erfolg sicherten die Wildcats Platz 5 in der Tabelle ab.

Austrian Volley League Men

Der UVC McDonalds Ried musste sich am Samstag in der 15. AVL-Runde dem TSV Raiffeisen Hartberg auswärts klar mit 0:3 geschlagen geben. Nach einer soliden Rieder Leistung im ersten Satz übernahm der Tabellenzweite zunehmend die Kontrolle und setzte sich letztlich mit 25:21, 25:16 und 25:19 durch. Rieds Außenangreifer Daniel Sulista analysierte die Partie offen: „Hartberg hat sehr gut gespielt, viel Druck ausgeübt. Wir konnten eigentlich nur im ersten Satz mithalten. Wir haben am Service viel riskiert, das leider ohne Erfolg – viele Fehler und zu wenig Wirkung. Nächste Woche werden wir hoffentlich eine stabilere Leistung abrufen können.“ Zum MVP wurde Hartbergs Nationalteam-Zuspieler Maximilian Thaller gekürt. Topscorer der Partie war sein Teamkollege Tobias Matti Willimek, der als Außenangreifer 14 Punkte beisteuerte.

In der Tabelle führt weiterhin SK Zadruga Aich/Dob, der bereits am Freitag gegen St. Pölten erfolgreich war, vor Hartberg. Beide Teams halten bei 37 Punkten aus 15 Spielen.

Der Tabellendritte Union Raiffeisen Waldviertel setzte sich klar mit 3:0 bei den UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn durch und liegt sechs Zähler hinter dem Führungsduo. Die Sätze endeten 25:15, 25:11 und 25:21, womit dem Tabellenletzten keine Chance gelassen wurde. MVP wurde URW-Zuspieler Samuel Sirius Müller. Topscorer war Waldviertels Außenangreifer Jan Markus Üprus mit 14 Punkten.

TJ Sokol V/Post SV Wien fuhr am Samstag daheim einen klaren 3:0 (25:23, 25:18, 25:17)-Erfolg gegen die VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt ein. Erstmals in diesem Jahr musste Sokol dabei kein Tiebreak bestreiten. Mit dem souveränen Sieg untermauert das Team seine Ambitionen, Platz 4 nach dem Grunddurchgang zu erreichen. Zum MVP wurde Sokol-Zuspieler Matyáš TOMAN gekürt. Sokol-Kapitän Florian Weikert: „Wir freuen uns über drei wichtige Punkte, die uns in Kampf um einen guten Playoff-Spot sehr helfen. Nächste Woche heißt es, gegen St. Pölten die Leistung von heute zu bestätigen!“

Der VCA Amstetten NÖ setzte sich im direkten Duell mit dem UVC Holding Graz mit 3:1 (25:23, 30:28, 18:25, 25:13) durch. Ein wichtiger Erfolg im engen Rennen um das Heimrecht im Viertelfinale. Ein überragender Akteur war VCA-Außenangreifer Karter Rogers, der mit 26 Punkten Topscorer der Begegnung wurde und aktuell zu den besten drei Scorern der AVL zählt. Die MVP-Ehre wurde Ruslan OSYPENKO, VCA-Mittelblocker, zuteil. Heute habe ich mal nichts zu meckern, was die Burschen vor allen in den ersten beiden Sätzen geleistet haben, war schon richtig stark“, so VCA-Sportchef Micha Henschke. Trainer Andre Urnaut: „Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, um noch um die oberen plätze mitzuspielen.“

Insgesamt zeigte sich Amstetten vor allem im Angriff effizient und verbuchte 63 Angriffspunkte, während Graz auf 48 kam. In der Blockarbeit begegneten sich beide Teams exakt auf Augenhöhe – jeweils 10 Blocks standen am Ende zu Buche. Wie eng der Kampf um die besten Playoff-Positionen ist, unterstreicht ein Blick auf die Tabelle: Vor diesem Spieltag lagen drei Teams punktegleich bei 22 Zählern, ein weiteres bei 21. Der UVC Holding Graz führte dieses Paket an, während der VCA Amstetten NÖ es abrundete – durch den Heimsieg übernahm der VCA den 5. Platz von den Grazern.

Austrian Volley League Women – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats

Austrian Volley League Men – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats

2. Bundesliga Herren – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband

2. Bundesliga Damen – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband

Alle Spiele HIER im LIVESTREAM

Modus AVL Men:

Grunddurchgang: jeder gegen jeden, Hin- und Rückrunde
Top 8: Meister-Play-off
Viertelfinale: 1.-8., 2.-7., 3.-6., 4.-5.; „Best of 5″
Halbfinale: „Best of 5″
Finale: „Best of 7″

Modus AVL Women:

Grunddurchgang: jeder gegen jeden, Hin- und Rückrunde
Top 8: Meister-Play-off
Viertelfinale: 1.-8., 2.-7., 3.-6., 4.-5.; „Best of 3″
Halbfinale: „Best of 5″
Finale: „Best of 5″

PM/RED