Aich/Dob und Hartberg im Gleichschritt – Sokol/Post vs. GD-Sieger Linz am Mittwoch im ORF
SK Zadruga Aich/Dob feierte am Samstag in der 16. Runde Austrian Volley League Men einen klaren 3:0 (26:24, 25:13, 25:22)-Auswärtssieg im Kärntner Derby gegen VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt und untermauerte damit die Tabellenführung.
Zum MVP wurde Zuspieler Jiří (SRB) gewählt, der das Spiel der Gäste umsichtig dirigierte. Topscorer der Klagenfurter und des Spiels war Michael Mario Klemen mit 13 Punkten. Auf Seiten von Aich/Dob kam Luan Weber, nach fünfwöchiger Zwangspause erstmals wieder im Einsatz, auf 11 Punkte, war damit zweitbester Scorer der Partie. Trotz des Sieges zeigte sich Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu kritisch: „Wir haben drei Punkte geholt, 3:0 gewonnen und unseren Plan erfüllt, aber die Leistung war nicht gut. Weber war nach seiner Pause erst bei 30 bis 40 Prozent. Der Rest der Mannschaft hat einfach nicht gut gespielt und wohl gedacht, dass das im Schongang geht. Dennoch hat es zum Sieg gereicht.“ Vor allem am Block (11:1) und beim Service (5:1) waren die Bleiburger besser.
Der TSV Raiffeisen Hartberg bleibt dem Leader aus Kärnten aber auf den Fersen. Hartberg gewann zum Abschluss der Runde das Derby bei UVC Holding Graz mit 3:1 (25:22, 24:26, 25:21, 25:21). Topscorer der Partie war Timo Lattinger von Graz mit 20 Punkten. MVP wurde Hampus EKSTRAND, Außenangreifer des TSV Raiffeisen Hartberg.
Nach dem 16. Spieltag führt in der Tabelle SK Zadruga Aich/Dob (40 Punkte) vor dem TSV Raiffeisen Hartberg, ebenfalls 40 Zähler, und der Union Raiffeisen Waldviertel (34 Punkte / Heimsieg über VCA). Das packende Duell an der Spitze geht also weiter!
Einen Favoritensieg landete der UVC McDonalds Ried/Innkreis. Die Innviertler ließen UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn keine Chance, siegten daheim mit 3:0 (25:18, 25:11, 25:14). Vor allem MVP Daniel Sulista zeigte als Außenangreifer eine starke Leistung. Die Aufsteiger von Bisamberg-Hollabrunn müssen weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten. „Bei den Gästen haben heute ein paar wichtige Stützen gefehlt, somit hatten wir – so ehrlich muss man sein – keine großen Probleme. Ich konnte heute alle Spieler einsetzen, und sie haben wirklich gute Leistungen gezeigt. Nächste Woche müssen wir auswärts bei Sokol bestehen, um noch wichtige Punkte für die Tabelle zu holen. Somit steht uns eine harte Trainingswoche bevor“, so Ried-Headcoach Jiří Siller.
Makellos im Jahr 2026 bleibt die Union Raiffeisen Waldviertel. Sie gewann daheim auch das Niederösterreich-Derby gegen VCA Amstetten NÖ, siegte 3:0. Die Sätze endeten 25:23, 25:18 und 25:19. MVP wurde Waldviertel-Zuspieler Samuel Sirius Müller. Topscorer der Partie war Paul Nusterer, URW-Außenangreifer, mit 13 Punkten. URW-Co-Trainer Mitch Peciakowski: „So stellt man sich ein Derby vor – dass man mit konstanter Mannschaftsleistung zeigt, wer die Nr. 1 in Niederösterreich ist. Obwohl Samuel Müller zum MVP gewählt wurde, muss man die Leistung von Timon Wessely betonen. Gut zu sehen war auch, dass die Nachwuchsarbeit in Niederösterreich Früchte trägt, weil auf beiden Seiten des Netzes österreichische Nachwuchs-Spieler gestanden sind und Top-Niveau geliefert haben.“
Austrian Volley League Women
LINZ AG Steelvolleys fixieren Sieg im Grunddurchgang
Tabellenführer LINZ AG Steelvolleys hat am Samstag seine so starke bisherige Saisonleistung auch in der 16. Runde bestätigt und im Heimspiel gegen die UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn einen 3:1-Sieg eingefahren. Mit dem 15. Liga-Erfolg in Folge fixierten die Steelvolleys den Sieg im Grunddurchgang der Austrian Volley League. Nach einem überraschenden Satzverlust zu Beginn (24:26) fanden die Linzerinnen schnell zurück ins Spiel und gewannen die folgenden drei Sätze 25:14, 25:23 und 25:21. Als MVP wurde Elisabeth Kerscher, Außenangreiferin der Steelvolleys, ausgezeichnet. Beste Scorerin des Spiels war Lucia Herdová von LINZ AG mit 28 Punkten, knapp gefolgt von Oleksandra Shkarupa, Diagonalangreiferin der Gäste, die 27 Punkte beisteuerte. Linz-Trainer Jakub Brecka hob die Teamleistung hervor: „Heute sind tatsächlich alle Spieler zum Einsatz gekommen und haben wichtige Beiträge zum Sieg geleistet. Darauf können wir in den kommenden Wochen aufbauen. Wir wissen, dass ein breiter Kader am Ende den Unterschied ausmachen kann.“ Bis zum Start der Playoffs am 6. März erwarten die Linzerinnen noch zwei Meisterschaftsspiele bzw. das Cup Final Four am 27./28. Februar in Amstetten. Bereits am Mittwoch steht in Wien das Spitzenspiel gegen Sokol/Post am Programm. Das Match wird ab 20.15 Uhr live auf ORF Sport+ übertragen.
Der UVC Holding Graz behielt am Samstag mit 3:1 gegen den TSV Sparkasse Hartberg die Oberhand. Vor heimischem Publikum setzten sich die Grazer Panthers im Derby nach teils umkämpften Sätzen mit 26:24, 18:25, 25:23 und 25:18 durch. Zur MVP der Begegnung wurde Maya Elise Jensterle gekürt. Die Außenangreiferin war mit 15 Punkten beste Scorerin ihres Teams und ein entscheidender Faktor im Angriffsspiel der Grazerinnen. Topscorerin des Spiels war allerdings Hartbergs Madison Catherine Chimienti, die starke 23 Punkte erzielte, die Niederlage jedoch nicht verhindern konnte.
Der UVC Holding Graz hatte bereits eine Woche zuvor in Rif wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden und bestätigte nun seine aufsteigende Form. Die Grazerinnen waren schon vor dem Derby nicht mehr aus den Top 4 des Grunddurchgangs zu verdrängen. Hartberg hingegen steckt weiterhin in einer schwierigen Phase: Obwohl der TSV bereits fix für das Viertelfinale qualifiziert ist, kassierte das Team nun die fünfte Niederlage in Serie. Schon im Hinrundenduell waren die Oststeirerinnen gegen Graz ohne echte Chance geblieben.
Auch die Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz setzten ihre beeindruckende Serie fort und feierten einen klaren 3:0-Auswärtssieg bei ASKÖ Volksbank Purgstall. Es war ihr sechster Sieg in Folge. Mit souveränen Satzgewinnen von 25:16, 25:23 und 25:12 zeigte das Team erneut seine Spielstärke und Konstanz. MVP des Spiels wurde Nicole Leonie Holzinger, die ihr Team zum Sieg führte. Beste Scorerin der Partie war Iva Papac mit 13 Punkten. Schlusslicht Purgstall bezog die 11. Niederlage in Serie. Theresa Scheitz, Mittelblockerin der Erzbergmadln, erklärte nach dem Spiel: „Wir konnten bei Purgstall drei wichtige Punkte mitnehmen und sind zufrieden mit unserer Leistung. Die nächsten Wochen werden noch mal knackig, aber wir wollen den Grunddurchgang mit zwei weiteren Siegen abschließen, was aber sicher nicht ganz leicht wird!“
Ein Heimsieg gelang ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt. Sie schlugen die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg glatt 3:0 (25:15, 25:11, 25:16). MVP der Partie wurde Phyona Adelheidis Schrader, Außenangreiferin der Wildcats. Durch diesen Erfolg sind die Wildcats nur noch rechnerisch vom 5. Endrang nach dem Grunddurchgang zu verdrängen. Trainer Woelflin: „Wir wollen uns aber auch in den letzten beiden Runden gut präsentieren und uns auf die Playoffs vorbereiten.“ Beim klaren Erfolg schnupperten zudem die Langzeitverletzten Husanovic und Lippitsch wieder Erstligaluft.
In der Tabelle der Damen führen die LINZ AG Steelvolleys mit 45 Punkten aus 16 Spielen vor VB NÖ Sokol/Post (39/16) und den Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz (38/16).
Bereits am Freitag wahrten die Damen vom VB NÖ Sokol/Post mit einem klaren 3:0-Erfolg bei der SPORTUNION z+p St. Pölten zumindest die theoretische Chance, den Grunddurchgang noch auf Platz eins abzuschließen. Im zweiten Ostderby des Abends musste sich auch das Herrenteam der Niederösterreicher dem TJ Sokol V/Post SV Wien ohne Satzgewinn beugen.
Austrian Volley League Women – alle Ergebnisse, Spiele und Tabelle
Austrian Volley League Men – alle Ergebnisse, Spiele und Tabelle
2. Bundesliga Herren – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband
2. Bundesliga Damen – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband
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Modus AVL Men:
Grunddurchgang: jeder gegen jeden, Hin- und Rückrunde
Top 8: Meister-Play-off
Viertelfinale: 1.-8., 2.-7., 3.-6., 4.-5.; „Best of 5“
Halbfinale: „Best of 5“
Finale: „Best of 7“
Modus AVL Women:
Grunddurchgang: jeder gegen jeden, Hin- und Rückrunde
Top 8: Meister-Play-off
Viertelfinale: 1.-8., 2.-7., 3.-6., 4.-5.; „Best of 3“
Halbfinale: „Best of 5“
Finale: „Best of 5“
PM/RED






