Fünf ÖVV-Duos bei Challenger in Itapema im Einsatz

  • 5. April 2023

Fünf ÖVV-Duos sind diese Woche beim World Beach Pro-Tour Challenge-Event in Itapema/Brasilien am Start. Dorina Klinger/Ronja Klinger und Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig steigen bereits am Donnerstag in der Qualifikation ein, für Robin Seidl/Moritz Pristauz, Martin Ermacora/Philipp Waller und Julian Hörl/Alexander Horst geht es erst am Freitag mit der Gruppenphase los.

Die Klingers konnten mit ihrem vierten Platz beim Saisonauftakt in La Paz/Mexiko bereits wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation sammeln. Die Zusammenarbeit mit Neo-Nationalteamcoach Tiê Santana verlaufe sehr positiv. „Uns gefällt seine Energie, sein Ehrgeiz und seine Passion, die er im Training zeigt. Man fühlt, dass er uns weiterbringen will und selbst mit riesiger Begeisterung dabei ist. Das motiviert, sein Bestes zu geben. Er bringt uns dazu, mehr zu riskieren und ist überzeugt, dass das in Zukunft unsere Erfolgsformel sein kann“, erzählt Ronja Klinger.

Für Schützenhöfer/Plesiutschnig verlief der Saisonauftakt in Mexiko nicht nach Wunsch, diesmal soll zumindest der Main Draw drinnen sein. „Es sind sicher 20 Teams dabei, die alle das Zeug haben, sich in den Hauptbewerb zu spielen. Wir werden alles versuchen und wenn wir unsere Leistung bringen, können wir jeden in der Quali besiegen“, ist Schützenhöfer überzeugt.

Die Bedingungen in Itapema im Süden Brasiliens werden wohl schwierig sein. Abgesehen von möglichen Regenschauern und Gewittern geht – wie schon in La Paz – lebhafter Wind. „Die Courts sind auf einem Parkplatz künstlich aufgeschüttet, direkt hinter dem natürlichen Strand, das ist ein skurriles Bild. In Summe sind die Organisatoren hier aber sehr bemüht, das Publikum ist begeistert und durch den direkten Strandanschluss hat man echtes Beach-Feeling“, erläutert Horst, der sich mit Partner Hörl in Itapema und auch beim darauffolgenden Turnier in Saquarema das Achtelfinale zum Ziel gesetzt hat. „Das Teilnehmerfeld“, weiß Hörl, „ist extrem ausgeglichen, es gibt für mich keinen richtigen Favoriten. Wir können jeden schlagen, aber es werden eben die Karten von Spiel zu Spiel neu gemischt. Verglichen zu Mexiko wollen wir diesmal unsere guten Leistungen und Führungen zum Satzende ins Trockene bringen!“

Hervorragend starteten Seidl/Pristauz in die Saison. Mit Bronze in La Paz konnten die beiden bei ihrem ersten gemeinsamen Turnierstart sogar eine Medaille bejubeln. Ermacora/Waller wurden vor drei Wochen Neunte, Hörl/Horst belegten den 17. Platz.

SPORTLIVE/PM/RED