CL-Aus für TSV Hartberg / AVL: Sokol besiegt Aich/Dob

  • 12. November 2025

Die Premierensaison des TSV Raiffeisen Hartberg in der CEV Champions League endete in der 2. Qualifikationsrunde. Der österreichische Supercupsieger verlor das Rückspiel bei OK Radnički Kragujevac glatt mit 0:3 (23:25, 14:25, 18:25), in der ersten Partie in der Stadtwerke-Hartberg Halle hatte der serbische Meister nur mit Mühe und Not 3:2 gewonnen. Die Steirer dürfen jedenfalls positiv bilanzieren.

Den ersten Satz konnte Hartberg bis zum 22:22 offen gestalten, ein glücklicher Netzroller beim Service der Gastgeber sollte letztlich die Entscheidung bringen. Im zweiten Durchgang wirkten die Mannen von TSV-Headcoach Markus Hirczy von Beginn an verunsichert, dank eines 10:1-Runs der vom überragenden Mladen Bojović angeführten Serben ging es dann auch sehr schnell. In weiterer Folge änderte sich wenig, nach 73 Minuten war das Spiel beendet.

Insgesamt können die Hartberger, die nun ihre Europa-Mission im CEV-Cup gegen den belgischen Vertreter Tectum Achel fortsetzen, mit dem Debüt in der Königsklasse zufrieden sein, immerhin hatte man zum Auftakt den finnischen Double-Gewinner Akaa Volley eliminiert. Vorerst geht’s am Sonntag in der AVL weiter, um 19:00 Uhr empfängt der Tabellenführer den UVC Holding Graz.

Topscorer: Mladen Bojović (25) bzw. Tobias Willimek (11), Hampus Ekstrand (7).

Statistik

CEV Champions League

AVL-Nachtragsspiel: Sokol/Post überrascht bei Aich/Dob

In der Austrian Volley League Men setzte der TJ Sokol V/Post SV Wien seinen Erfolgslauf fort und gewann das Nachtragsspiel der 2. Runde nach äußerst hart umkämpften 2:16 Stunden beim SK Zadruga Aich/Dob in Bleiburg mit 3:2 (25:23: 23:25, 26:24, 31:33, 15:13).

Durch ihren dritten Sieg in Folge katapultierten sich die Hauptstädter in der Tabelle auf Rang drei, nur zwei Zähler hinter dem Spitzenduo aus Hartberg bzw. Amstetten. Die verspätet in die Saison gestarteten Kärntner schrieben wiederum auch in ihrer fünften Partie an, bleiben aber mit einem Punkt weniger als die Wiener auf Platz fünf.

Aich/Dob-Sportchef Martin Micheu: Sokol war taktisch und kämpferisch einfach besser. Das ist zum Genieren. Ich habe vor diesem Spiel gewarnt, aber sie haben scheinbar nicht zugehört oder es nicht verstanden. Jetzt haben wir den Salat.“ 

MVP  Clemens Ecker: „Es war ein richtig gutes Spiel von uns. Etwas schade ist, dass wir unsere Chance nicht schon im vierten Satz nutzen konnten, dafür sind wir aber noch ein wenig zu unerfahren. Das Team ist richtig heiß auf die nächsten Spiele. Es macht uns am Spielfeld derzeit richtig Spaß!“

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