AVL Women: Wildcats nur noch zwei Punkte hinter Leader TI-volley
ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt hat Sonntagabend den Rückstand auf AVL Women-Tabellenführer TI-Schuh-Staudinger-volley weiter verkürzt. Nicht einmal 24 Stunden nach dem klaren Heimsieg über die Innsbruckerinnen fuhren die Wildkatzen erneut ihre Krallen aus, gewannen bei UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn in 81 Minuten 3:0 (25:22, 28:26, 25:14). Der Rückstand auf TI-volley beträgt nur noch zwei Punkte. Beide Topteams haben 15 von 18 Partien im Grunddurchgang absolviert. Titelverteidiger Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg (14 Spiele) und UVC Holding Graz (13) fehlen drei Punkte auf Klagenfurt.
„Wir freuen uns, dass wir gewonnen haben. Es war ein schwieriges Wochenende – gestern gegen TI-volley und heute vier Stunden Anfahrt. Ich bin zufrieden, wie die Spielerinnen damit umgegangen sind“, erklärte Wildcats-Coach Andrej Flajs. Auch Kathi Holzer zeigte sich erleichtert: „Die Partie gestern war sehr anstrengend, daher bin ich stolz, dass wir heute wieder 3:0 gewonnen haben.“ UNIONvolleys-Kapitänin Janine Vogl und -Trainer Jan Timko waren sich nach dem Spiel einig, dass man in den ersten beiden Sätzen eine gute Leistung gezeigt habe. „Aber obwohl wir unser Bestes gegeben haben, konnten wir sie nicht gewinnen“, so Vogl. Und Timko ergänzte: „Wir brauchen noch etwas mehr Erfahrung.“
Topscorerinnen der Gastgeberinnen waren Lilli Hohenauer (17) und Julia Trunner (9) bzw. bei Klagenfurt Katharina Holzer (10), Sara Neiss und Nikolina Bajic (je 8).
Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz feierte im letzten AVL-Spiel des Wochenendes einen souveränen Heimsieg über PSVBG Salzburg (25:19, 25:19, 25:18). Der fünfte Saisonerfolg brachte eine Verbesserung auf Platz sieben, drei Punkte vor TSV Sparkasse Hartberg. Das Playoff-Ticket haben die Erzbergmadln nun so gut wie in der Tasche. „Unser Ziel war es, in Eisenerz Punkte zu holen und einen tollen, stabilen Volleyball zu zeigen. Leider erfüllte sich meine Hoffnung, nach krankheitsbedingten Ausfällen beim Spiel wieder alle mit an Bord zu haben, nicht. Jene Spielerinnen, die eingesetzt werden konnten, haben ihr Bestes gegeben, konnten aber Eisenerz nicht stoppen“, berichtete PSVBG-Trainer Ulrich Sernow, dessen Team weiter auf einem abgesicherten sechsten Platz liegt.
Topscorerinnen in Trofaiach: Julia Mitter (13), Theresa Grentner und Saskia Bisanz (je 8) bzw. Anastasiia Tyshchenko (18) und Nataliia Ksendzuk (11).
Austrian Volley League Women, 15. Runde
20.01., 16:30: VB NÖ Sokol/Post vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg 0;3 (14:25, 18:25, 17:25)
20.01., 18:30: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. ASKÖ Volksbank Purgstall 3:2 (20:25, 25:16, 22:25, 25:20, 15:10)
20.01., 19:00: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt vs. TI-Schuh-Staudinger-volley 3:0 (25:17, 25:22, 25:20)
21.01., 18:00: Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz vs. PSVBG Salzburg 3:0 (25:19, 25:19, 25:18)
05.02., 17:30: TSV Sparkasse Hartberg vs. UVC Holding Graz
Nachtragsspiel 13. Runde
21:01., 17:00: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 0:3 (22:25, 26:28, 14:25)
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SPORTLIVE/PM/RED






