AVL Women-Vorschau: Grazerinnen fordern Titelverteidiger STEELVOLLEYS

  • 17. November 2022

Das Topmatch der 7. AVL Women-Runde geht Sonntagabend im Raiffeisen Sportpark in Szene. Der drittplatzierte UVC Holding Graz fordert Meister Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg. Die Murstädterinnen liegen nur drei Punkte hinter dem Tabellenführer, der im ersten Drittel des Grunddurchgangs keinen Satz abgeben musste.

„Die Mannschaft hat sich zuletzt sehr stark präsentiert und ist bereit. Die STEELVOLLEYS sind sicherlich wieder Favorit auf den Titel, aber wir wollen beweisen, dass auch mit uns zu rechnen ist. Ich hoffe auf eine gut besuchte Halle und viel Unterstützung von den Rängen“, erklärt der Headcoach der Grazerinnen, Dominik Blaha. Für STEELVOLLEYS-Cheftrainer Facundo Morando sind die kommenden zwei Spiele richtungsweisend. Denn eine Woche nach dem Gastspiel in Graz geht es zu VB NÖ Sokol/Post. „Wir haben die
Chance, einen bzw. beide direkten Verfolger abzuhängen. Das wäre für die zweite Hälfte des Grunddurchgangs natürlich eine tolle Ausgangslage“, so Morando.

Gleichauf mit dem UVC Graz ist Rekordmeister VB NÖ Sokol/Post (2.), der am Samstag als haushoher Favorit ins Auswärtsspiel bei Aufsteiger ASKÖ Volksbank Purgstall (9.) geht. Das Team von Cheftrainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova verlor zwar zum Meisterschaftsauftakt in Graz, gab seitdem aber keinen Punkt mehr ab. AVL-Neuling Purgstall hält bei einem Sieg, schlug in Runde fünf TSV Sparkasse Hartberg in drei Sätzen.

ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt (4.) führt ein Trio mit einer 3:3-Bilanz an. Die „Wildkatzen“ gastieren bei der verletzungsbedingt geschwächten PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg (7.). „Nach den Auswärtsspielen der vergangenen Wochen freuen wir uns sehr, endlich wieder in unserer ‚Heimfestung‘ zu spielen“, so PSVBG-Mittelblockerin Marie Lacek vor dem Duell mit den jungen Spielerinnen aus Klagenfurt. Für beide Teams ist das Erreichen des Play-offs das primäre Ziel. „Jeder Tabellenpunkt kann entscheidend sein. Wir wollen deshalb aus unseren Heimspielen möglichst immer Punkte mitnehmen“, stellt der Trainer der Gastgeberinnen, Ulrich Sernow, klar.

Zu einem Duell von Tabellennachbarn kommt es in der Begegnung zwischen TI-ROWA-Moser-volley (5.) und Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz (6.). Die Innsbruckerinnen konnten zwei von drei Heimspiele gewinnen, fuhren u.a. gegen die Grazerinnen drei Punkte ein und sind am Samstag zu favorisieren. Die Steirerinnen starteten zwar mit drei Siegen in die AVL-Saison, konnten danach aber keinen Satz mehr gewinnen. „Sie werden sicher alles daransetzen, diese Negativserie zu beenden. Sie sind ein ausgesprochen unangenehmer Gegner, gegen den wir uns immer wieder schwertun“, betont TI-volley-Coach Roe Hernandez. „Wir werden gut beraten sein, sie von Beginn an unter Druck zu setzen, sie so nicht ins Spiel kommen zu lassen.“ Bei den Innsbruckerinnen fällt Elisa Caria wegen einer Bänderverletzung auf unbestimmte Zeit aus.

Auf das erste Erfolgserlebnis hofft das punktelose Schlusslicht TSV Sparkasse Hartberg im Heimspiel gegen UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn (8.). „Natürlich peilen wir den ersten Sieg an, werden alles geben und hoffen auf die Unterstützung unserer treuen Fans“, erklärt TSV-Mittelblockerin Sarah Bruckner. Die UNIONvolleys wittern eine Chance auf den dritten Saisonsieg. Angreiferin Lilli Hohenauer: „Dieses Spiel ist sehr wichtig für uns. Wir wollen Platz acht unbedingt halten oder uns verbessern.“

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AVL Women, 7. Runde

19.11., 16:30: TSV Sparkasse Hartberg vs. UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn
19.11., 18:00: TI-ROWA-Moser-volley vs. Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz
19.11., 18:00: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. VB NÖ Sokol/Post
19.11., 19:30: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
20.11., 18:30: UVC Holding Graz vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg

Modus: Grunddurchgang (18 Runden) bis 19. Februar, danach Playoffs (beginnend mit Viertelfinale) bzw. Relegation (9. u. 10. GD).

Spielplan, Ergebnisse, Tabelle und Statistiken

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SPORTLIVE/PM/RED