AVL Women: Top-4 geben keinen Satz ab

  • 14. Januar 2023

In der 13. Runde des AVL Women-Grunddurchgangs setzten sich die favorisierten Teams souverän durch. Titelverteidiger und Tabellenführer Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg gab sich bei UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn (8.) keine Blöße, siegte 3:0 (25:14, 25:18, 25:11). UVC Holding Graz bleibt dem Meister auf den Fersen, ist nach einem 3:0 (25:7, 25:18, 25:14)-Kantersieg über TSV Sparkasse Hartberg weiter mit zwei Punkten Rückstand Zweiter. TI-ROWA-Moser-volley ließ ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt mit 3:0 (25:21, 25:19, 25:21) keine Chance. Die Innsbruckerinnen, die erst am Mittwoch ins ÖVV-Cup-Finale eingezogen waren, festigten so Rang vier hinter VB NÖ Sokol/Post. Der Rekordmeister schlug Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:0 (25:14, 25:19, 25:23). Und auch PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg gewann auswärts, siegte bei Aufsteiger ASKÖ Volksbank Purgstall 3:1 (25:19, 25:17, 19:25, 30:28).

STEELVOLLEYS-Trainer Facundo Morando nutzte das Spiel gegen den Tabellenachten, um verschiedene Formationen zu testen. In jedem Satz übernahm sein Team früh die Kontrolle und setzte sich schnell ab. Der zwölfte Meisterschaftssieg war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. „Das war heute eine sehr klare Angelegenheit. Vor allem am Service konnten wir mächtig Druck machen und Bisamberg zu vielen direkten Fehlern zwingen. Wir nehmen uns vor, gegen jeden Gegner unser Spiel durchzuziehen. Heute ist uns das super gelungen“, zeigte sich Morando erfreut.

Sehr zufrieden war auch TI-volley-Obmann Michael Falkner nach dem klaren Heimsieg über Klagenfurt. In der Hinrunde hatte der Tabellenvierte noch das Nachsehen. „Wir haben gezeigt, dass das 3:0 im Cup-Halbfinale am Mittwoch in Graz keine Eintagsfliege war. Die Spielerinnen haben sich auch davon nicht überraschen lassen, dass bei den Wildcats erstmals in dieser Saison Katharina Holzer (10 Punkte, Anm.) zum Einsatz kam“, resümierte Falkner, nachdem sein Team Rang vier abgesichert hatte.

Einen Platz vor TI-volley liegt Sokol/Post. Der Rekordmeister bestritt in Eisenerz sein erstes Spiel 2023. „Wir wollten ideal ins neue Jahr starten, das ist uns gelungen. Wir hatten das ganze Spiel unter Kontrolle und sind sehr zufrieden mit dem klaren 3:0-Auswärtssieg“, so Sokol/Post-Kapitänin Lucia Miksikova.

PSVBG Salzburg liegt nach dem Erfolg bei Purgstall nun gleichauf mit den Erzbergmadln. Der Aufsteiger wurde von seinen Fans in einer ausverkauften Halle lautstark unterstützt, letztendlich reichte es aber zu keinem Punktgewinn gegen den Tabellensiebten. „Wir haben extrem gekämpft, das Publikum hat uns richtig gepusht. So ist es uns auch gelungen, im dritten Satz zurückzukommen. Im vierten war es ein offener Schlagabtausch mit dem glücklicheren Ende für die Gäste. Gratulation an Salzburg“, so Purgstall-Libera Luisa Eßletzbichler.

AVL Women-Grunddurchgang, 13. Runde

14.01.: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg 0:3 (14:25, 18:25, 11:25)
14.01.: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 1:3 (19:25, 17:25, 25:19, 28:30)
14.01.: TI-ROWA-Moser-volley vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 3:0 (25:21, 25:19, 25:21)
14.01.: Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz vs. VB NÖ Sokol/Post 0:3 (14:25, 19:25, 23:25)
14.01.: UVC Holding Graz vs. TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:7, 25:18, 25:14)

Modus: Grunddurchgang (18 Runden) bis 19. Februar, danach Playoffs (beginnend mit Viertelfinale) bzw. Relegation (9. u. 10. GD)

Spielplan, Ergebnisse, Tabelle und Statistiken

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SPORTLIVE/PM/RED