AVL Women: TI-volley gewinnt Grunddurchgang – TV-Livespiel am Montag, Playoff-Auftakt am Wochenende

  • 11. Februar 2024

Der Sieger des AVL Women-Grunddurchgangs heißt TI-Schuh-Staudinger-volley. Die Innsbruckerinnen ließen in der letzten Runde gegen Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz nichts anbrennen, feierten Sonntagnachmittag einen 3:0 (25:19, 25:13, 25:19)-Heimerfolg. TI-volley beendet somit die erste Meisterschaftsphase mit 15 Siegen in 18 Spielen und 45 Punkten. Abgeschlossen wird der Grunddurchgang am Montag mit dem TV-Liveduell zwischen ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt und Titelverteidiger Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg. Erst danach werden alle Viertelfinalpaarungen feststehen. Playoff-Auftakt ist am kommenden Wochenende.

„Ich bin sehr stolz auf meine Spielerinnen. Sie sind sehr fokussiert in die Partie gegangen, haben mit dem Service viel Druck gemacht. Nur zu Beginn des dritten Satzes konnten die Erzbergmadln besser dagegenhalten. Das Team hat mit einer starken Leistung die Ernte für die harte Arbeit in den vergangenen Monaten eingefahren. Wir freuen uns auf den Playoff-Auftakt und natürlich auch schon sehr auf das Austrian Volley Cup-Finale am 24. Februar gegen die Wildcats in Hartberg. Es geht jetzt Schlag auf Schlag“, berichtete TI-volley-Obmann Michael Falkner. Viertelfinalgegner seines Teams ist TSV Sparkasse Hartberg, der eine 1:3 (23:25, 25:16, 25:27, 25:27)-Heimniederlage gegen UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn kassierte und den Sprung auf Platz sieben verpasste.

UVC Holding Graz sammelte zwar wie TI-volley 45 Punkte, hat aber das klar schlechtere Satzverhältnis. Im Viertelfinale kommt es zum Steiermark-Duell mit den Erzbergmadln. Zum GD-Abschluss setzte sich der Zweite in seiner Heimhalle gegen VB NÖ Sokol/Post 3:0 (25:20, 25:23, 25:19) durch. Der Rekordmeister war bereits vor der letzten Runde als Fünfter festgestanden. Graz leistete sich nur im zweiten Satz eine Schwächephase, in der man eine komfortable Führung aus der Hand gab und sogar 22:23 in Rückstand geriet. Nach drei Punkten in Folge waren die Gastgeberinnen aber wieder auf Kurs und machten letztendlich den Sack sehr souverän zu. Sokol/Post-Youngster Lia Berger resümierte: „Wir haben schlecht begonnen, sind nicht ganz reingekommen. Als es dann besser geklappt hat, war es fast schon zu spät. Wir müssen das jetzt abhaken und uns auf das Playoff fokussieren, da zählt es dann.“

ASKÖ Volksbank Purgstall wird ohne Sieg in die Relegation gehen. Der Tabellenletzte zog bei PSVBG Salzburg 0:3 (20:25, 21:25, 19:25) den Kürzeren. Das Team von Headcoach Ulrich Sernow beschließt den Grunddurchgang auf dem sechsten Platz, trifft somit im Viertelfinale entweder auf die Wildcats oder STEELVOLLEYS, die am Montag ab 20:15 Uhr live in ORF SPORT + um Rang drei kämpfen.  Sernow: „Es wurde ein Pflichtsieg. Wir haben die Gelegenheit genutzt, uns vor den Playoffs noch einmal freizuspielen und einige Varianten auszuprobieren. Purgstall ist engagiert aufgetreten, konnte uns aber nur phasenweise unter Druck setzen.“

Kampf um dritten Platz Montag live in ORF SPORT +

Klagenfurt geht Montagabend mit einem Punkt Vorsprung ins Duell mit Linz-Steg. Der Meister brennt auf Revanche für die 1:3-Niederlage in der Hinrunde. „Die Wildcats haben seit Anfang Dezember nicht mehr verloren, uns in Linz ziemlich abserviert. Ich denke aber, dass wir seitdem einige Fortschritte gemacht haben. Das gilt es, unter Beweis zu stellen. Dieses Spiel hat schon Playoff-Charakter“, erläutert STEELVOLLEYS-Headcoach Facundo Morando.

Austrian Volley League Women, 18. Runde

11.02., 15:00: TI-Schuh-Staudinger-volley vs. Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz 3:0 (25:19, 25:13, 25:19)
11.02., 18:00: PSVBG Salzburg vs. ASKÖ Volksbank Purgstall 3:0 (25:20, 25:21, 25:19)
11.02., 18:30: TSV Sparkasse Hartberg vs. UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn 1:3 (23:25, 25:16, 25:27, 25:27)
11.02., 18:30: UVC Holding Graz vs. VB NÖ Sokol/Post 3:0 (25:20, 25:23, 25:19)
12.02., 20:15: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg LIVE in ORF SPORT +

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SPORTLIVE/PM/RED