AVL Women-Vorschau: STEELVOLLEYS und Wildcats im Verfolgerduell

  • 23. November 2023

Die Hinrunde des AVL Women-Grunddurchgangs wird am Wochenende abgeschlossen. Vier Spiele finden am Samstag statt, darunter das Topduell zwischen Meister Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg (2.) und ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt (4.). Beginn in der SMS Linz-Kleinmünchen ist um 18.30 Uhr. VB NÖ Sokol/Post (5.) und UVC Holding Graz (3.) eröffnen zwei Stunden früher in Wien die neunte Runde. Im Duell zwischen UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn (7.) und TSV Sparkasse Hartberg (8.), 17 Uhr, treffen punktegleiche Teams aufeinander. Schlusslicht ASKÖ Volksbank Purgstall empfängt um 18 Uhr PSVBG Salzburg (6.). Tabellenführer TI-Schuh-Staudinger-volley gastiert Sonntagnachmittag, 15 Uhr, bei Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz (9.). LAOLA1 zeigt alle Spiele im Livestream!

Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg und ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt halten bei sieben Siegen, der Titelverteidiger hat allerdings drei Punkte mehr auf dem Konto. „Die Wildcats werden ihre Krallen ausfahren“, ist Facundo Morando, Cheftrainer des Serienmeisters, überzeugt und rechnet dementsprechend mit einem spannenden Duell: „Das großes Ziel ist es, unsere Siegesserie gegen heimische Teams in der SMS Linz-Kleinmünchen fortzusetzen.“ Die Wildcats fahren in der Überzeugung nach Linz, dass mit einer taktisch disziplinierten Leistung einiges möglich ist. „Wir haben zuletzt gegen Eisenerz sehr geordnet gespielt“, lobt Trainer Andrej Flajs. „Am Aufschlag waren wir auch sehr fokussiert. In diesem Element müssen wir uns aber gegen Linz-Steg noch steigern.“

Rekordmeister VB NÖ Sokol/Post hat zuletzt an Boden verloren, liegt bereits sechs Punkte hinter UVC Holding Graz. Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova vermisste in den vergangenen Spielen Stabilität: „Wir müssen uns auch mehr trauen. Die Grazerinnen scheinen, sehr gut eingespielt. Gegen sie war es in den vergangenen Saisonen immer schwierig.“ Die Murstädterinnen starteten mit zwei Niederlagen in die Saison, danach eilten sie allerdings von Sieg zu Sieg und liegen nur noch zwei Punkte hinter dem Tabellenführer. Graz-Außenangreiferin Viktoria Goger erinnert sich an die Duelle im Frühjahr im AVL-Halbfinale. Damals setzte sich Sokol/Post durch. „Das tat sehr weh, weil wir einen starken Grunddurchgang hingelegt haben und der Titel drinnen gewesen wäre. Das alles ist aber abgehakt, wir wollen am Samstag in Wien den Sieg holen,“ gibt Goger die Richtung vor. Sportdirektor Frederick Laure rechnet mit einem „sehr schweren Auswärtsspiel, auch wenn die letzten Ergebnisse für uns sprechen“. Sokol/Post werde keine Geschenke verteilen. „Wenn wir uns nach vorne orientieren wollen, dann muss aber ein Sieg her.“

UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn und TSV Sparkasse Hartberg halten bei sechs Punkten, der Sieger geht als Siebter in die Rückrunde. „Vergangene Woche in Salzburg hat es leider nicht für Punkte gereicht, umso wichtiger ist dieses Spiel“, betont UNIONvolleys-Kapitänin Janine Vogl. Die Hartbergerinnen sind auf ein Duell auf Augenhöhe eingestellt. „Wir wissen“, erklärt Diagonalangreiferin Franziska Trummer, „dass wir etwas Zählbares mitnehmen können und wollen unbedingt gewinnen. Wir werden kämpfen und taktisch diszipliniert auftreten. Wir haben einen guten Matchplan, den es umzusetzen gilt!“

Klar ist die Rollenverteilung im Aufeinandertreffen von ASKÖ Volksbank Purgstall mit PSVBG Salzburg. Der Tabellenletzte wartet noch auf einen Sieg. Mit Hilfe der Fans hofft man aber, den PSVBG-Damen gefährlich werden zu können. „Im Purgstaller Hexenkessel ist alles möglich. So einfach wollen wir es den Salzburgerinnen nicht machen“, gibt sich Libera Luisa Eßletzbichler kämpferisch. Der Trainer der Gäste, Ulrich Sernow, weiß, worauf es in der kleinen Halle vor tollen Fans ankommen wird: „Wichtig ist es, starke Nerven zu haben und technisch sauberen Volleyball zu spielen. Wir haben die Chance, die Hinrunde mit fünf Siegen abzuschließen.“

Mit acht Siegen wollen die Spielerinnen des Tabellenführers in die zweite GD-Hälfte starten. Dazu muss TI-Schuh-Staudinger-volley am Sonntag bei Underdog Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz gewinnen. Die Steirerinnen kassierten sechs Niederlagen in Folge. Pflichtsiege sind allerdings oft schwieriger einzufahren, als vielfach angenommen. Können die Erzbergmadln dem Favoriten ein Bein stellen?

AVL Women, 9. Runde

25.11., 16:30: VB NÖ Sokol/Post vs. UVC Holding Graz
25.11., 17:00: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. TSV Sparkasse Hartberg
25.11., 18:00: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. PSVBG Salzburg
25.11., 18:30: Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
26.11., 15:00: Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz vs. TI-Schuh-Staudinger-volley

Spielplan, alle Ergebnisse und Tabelle

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SPORTLIVE/PM/RED