AVL Women: STEELVOLLEYS gewinnen Topduell und verteidigen Tabellenführung

  • 26. November 2022

Meister Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg ist auch nach der achten AVL Women-Runde Tabellenführer. Das Team von Headcoach Facundo Morando setzte sich im Topspiel bei Rekordmeister VB NÖ Sokol/Post 3:0 (25:21, 25:23, 25:19) durch. Die Gastgeberinnen lagen im zweiten Satz mit fünf und im dritten sogar mit sechs Punkten in Führung. Beste Scorerinnen in der Posthalle waren Lucia Miksikova (13) bzw. Brooke Botkin (22).

„In den heiklen Phasen hat man gespürt, dass es um die Tabellenführung geht. Wir waren in den wichtigen Momenten präsent und haben die entscheidenden Punkte gemacht. Diese Coolness werden wir noch öfter benötigen. Der Sieg war ein starkes Zeichen. Kommende Woche wollen wir zunächst im Europacup weiterkommen und dann die AVL-Hinrunde mit einem weiteren Erfolg abschließen“, berichtete Morando.

Sokol/Post-Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova: „Wenn man sich Vorsprünge erarbeitet und die Sätze dann noch verliert, ist das natürlich bitter. Leider haben unsere guten Phasen nicht lange genug angehalten. Jetzt wollen wir natürlich die Niederlage abhaken, haben Sonntag frei und legen dann den vollen Fokus auf unser Auswärtsspiel in Holte. Wir wollen dort unbedingt in die nächste Runde des CEV Challenge Cup aufsteigen.“

Ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht wurden die Damen des UVC Holding Graz bei UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn. Die Murstädterinnen fuhren einen 3:0 (25:17, 25:17, 25:23)-Auswärtserfolg ein und halten nach acht Spielen wie Leader STEELVOLLEYS bei 21 Punkten – drei mehr als Sokol/Post. In den ersten beiden Sätzen übernahm Graz früh das Kommando. Spannender gestaltete sich Durchgang drei, in dem die UNIONvolleys auf Augenhöhe agierten und auch drei Matchbälle abwehren konnten.

ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt verteidigte durch einen 3:1 (25:21, 18:25, 25:23, 25:18)-Heimsieg über Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz Platz vier. Für die Steirerinnen war es die bereits fünfte Niederlage in Folge.

Einen Punkt hinter den „Wildkatzen“ folgt TI-ROWA-Moser-volley, die sich bei Aufsteiger ASKÖ Volksbank Purgstall mit 3:0 (25:18, 25:16, 25:21) keine Blöße gab. „Wir haben eigentlich gut mitgehalten und es den Innsbruckerinnen nicht leicht gemacht. Mit dem Service konnten wir sie auch gut unter Druck setzen, aber im Angriff waren sie uns überlegen“, resümierte Purgstalls Elisa Sonnleitner. Topscorerinnen: Verena Wenighofer und Sarah Anna Kastenberger (je 13) bzw. Martyna Walter (12) und Maya Wollin (10).

Ohne Punkte am Tabellenende bleibt TSV Sparkasse Hartberg nach einer 0:3 (16:25, 23:25, 21:25)-Niederlage gegen PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg. Die Gastgeberinnen verspielten im zweiten Satz eine 18:10-Führung und lagen auch im dritten Durchgang 19:16 voran. Topscorerin der PSVBG-Damen, die sich durch den Erfolg auf Rang sechs verbessern konnten, war Anastasiia Tyschenko (15) und bei Schlusslicht Hartberg Valentina Mogg (16). „Mit den drei Punkten sind wir natürlich zufrieden, aber wir brauchen für die nächsten Gegner mehr Stabilität über das gesamte Spiel, um zu gewinnen. Uns erwarten noch fünf schwierige Spiele vor der kurzen Weihnachtspause. Darauf gilt es, den Fokus zu richten, um tolle Spiele abzuliefern“, so PSVBG-Headcoach Ulrich Sernow.

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AVL Women, 8. Runde

26.11.: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt vs. Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:1 (25:21, 18:25, 25:23, 25:18)
26.11.: TSV Sparkasse Hartberg vs. PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 0:3 (16:25, 23:25, 21:25)
26.11.: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. UVC Holding Graz 0:3 (17:25, 17:25, 23:25)
26.11.: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. TI-ROWA-Moser-volley 0:3 (18:25, 16:25, 21:25)
26.11.: VB NÖ Sokol/Post vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg 0:3 (21:25, 23:25, 21:25)

Modus: Grunddurchgang (18 Runden) bis 19. Februar, danach Playoffs (beginnend mit Viertelfinale) bzw. Relegation (9. u. 10. GD)

Spielplan, Ergebnisse, Tabelle und Statistiken

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SPORTLIVE/PM/RED