AVL Women: Sokol/Post gewinnt bei TI-volley, STEELVOLLEYS weiter ohne Satzverlust

  • 22. Oktober 2022

Damen-Rekordmeister VB NÖ Sokol/Post feierte Samstagnachmittag im ORF SPORT +-Livespiel einen 3:1 (25:21, 25:23, 12:25, 25:18)-Auswärtssieg bei TI-ROWA-Moser-volley, fügte den Innsbruckerinnen in der Nachtragspartie der dritten AVL Women-Runde die erste Saison-Niederlage zu. Für das Team von Cheftrainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova war es der zweite Erfolg innerhalb von 48 Stunden. Denn Donnerstagabend ließ Sokol/Post zum Auftakt der vierten Runde den Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz keine Chance. Der Finalist der vergangenen Saison hält nun wie UVC Holding Graz bei neun Punkten ist Zweiter, TI-volley hat bei einem Spiel weniger sechs Zähler auf dem Konto.

Die Gastgeberinnen erwischten in der USI-Halle den besseren Start, führten 11:6, ehe der Faden riss. Sokol/Post glich zunächst aus und setzte sich dann deutlich ab (21:14). Damit war Satz eins vorentschieden. Im zweiten Durchgang lagen die Gäste zunächst wieder zurück, erspielten sich jedoch mit acht Punkten in Folge einen deutlichen Vorsprung (10:4). Danach fand TI-volley zurück ins Spiel, holte Punkt um Punkt auf und schaffte den Ausgleich zum 17:17. Schlussendlich hatte aber wieder Sokol/Post die Nase vorne, sicherte sich auch Satz zwei.

Durchgang drei war von Beginn an eine sehr einseitige Angelegenheit. Die Innsbruckerinnen hatten keine Mühe, gegen nun fehleranfällige Gäste auf 1:2 zu verkürzen. Der vierte Satz gehörte aber wieder Sokol/Post. Kapitänin Lucia Miksikova und Co. zogen von 5:4 auf 12:4 davon und verwerteten nach 107 Minuten ihren fünften Matchball. Topscorerinnen waren Miksikova (22) und Lia Berger (14) für Sokol/Post bzw. Maryna Fedchuk (15) und Verena Janka (9) bei TI-volley.

„Vielleicht haben sich unsere Spielerinnen heute zu viel vorgenommen. Kaum eine hat ihr Potential ausschöpfen können. Schade, die Stimmung in der Halle war wirklich lässig, die 350 Zuschauer:innen hätten sich eine bessere Leistung unseres Teams verdient“, zeigte sich TI-Obmann Michael Falkner enttäuscht.

FOTO © GEPA pictures/Manuel Binder

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Im zweiten Spiel des Abends eilte Meister Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg zu einem 3:0 (25:8, 25:15, 25:9)-Heimsieg über UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn, ist nicht nur mit dem Maximum von 12 Punkten Tabellenführer, sondern musste auch noch keinen Satz abgeben. Nur im zweiten Durchgang konnten die Niederösterreicherinnen länger mithalten (14:15). Bisamberg-Hollabrunn hatte zweimal in Folge gewonnen, die Gäste hatten daher auch gehofft, den Oberbank STEELVOLLEYS besser Paroli bieten zu können.

„Meine Spielerinnen haben sich konzentriert präsentiert, das wollte ich sehen. Wir können auch mit der Höhe des Sieges zufrieden sein“, resümierte STEELVOLLEYS-Coach Facundo Morando, der den gesamten Kader zum Einsatz brachte. Beste Scorerin in der SMS Kleinmünchen war Brooke Botkin mit elf Punkten.

Im letzten AVL Women-Spiel des Abends durften die Damen der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg den ersten Saisonsieg bejubeln. Gegen Aufsteiger ASKÖ Volksbank Purgstall gelang nach Satzrückstand ein 3:1 (22:25, 25:11, 25:14, 25:17)-Heimerfolg. „Uns war klar, dass wir heute gewinnen müssen, wenn wir es in die Play-offs schaffen wollen. Dementsprechend groß war die Anspannung. Ab dem zweiten Satz haben wir aber kämpferisch überzeugt und gut gespielt“, berichtete PSVBG-Trainer Ulrich Sernow, dem erneut verletzungsbedingt vier Spielerinnen nicht zur Verfügung standen.

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AVL Women-Grunddurchgang, 4. Runde

20.10.: VB NÖ Sokol/Post vs. Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:0 (25:22, 25:7, 25:20)
21.10.: TSV Sparkasse Hartberg vs. UVC Holding Graz 1:3 (25:17, 16:25, 14:25, 17:25)
22.10.: Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg vs. UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn 3:0 (25:8, 25:15, 25:9)
22.10.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg vs. ASKÖ Volksbank Purgstall 3:1 (22:25, 25:11, 25:14, 25:17)
29.10., 17:00: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt vs. TI-ROWA-Moser-volley

Nachtragsspiel 3. Runde
22.10.: TI-ROWA-Moser-volley vs. VB NÖ Sokol/Post 1:3 (25:17, 16:25, 14:25, 17:25)

Modus: Grunddurchgang (18 Runden) bis 19. Februar, danach Playoffs (beginnend mit Viertelfinale) bzw. Relegation (9. u. 10. GD).

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SPORTLIVE/PM/RED