AVL Women: Hits in Linz und Graz / Men: Aich/Dob in St. Pölten gefordert
Gleich zwei Spitzenspiele steigen in der 6. Runde der Austrian Volley League Women: Die LINZ AG Steelvolleys sind ebenso nur einen Punkt vor dem TSV Sparkasse Hartberg wie der UVC Holding Graz vor der PSV Volleyballgemeinschaft Hartberg. In der AVL Men will der SK Zadruga Aich/Dob bei der SPORTUNION z+p St. Pölten seine Aufholjagd fortsetzen.
Austrian Volley League Women
Den Spieltag der Damen eröffnen mit den LINZ AG Steelvolleys und dem TSV Sparkasse Hartberg zwei Tabellennachbarn. Die leicht favorisierten Oberösterreicherinnen haben bisher drei glatte 3:0-Siege gefeiert, eine Partie ging erst im Tiebreak verloren. Topscorerin der Hartbergerinnen ist die Kanadierin Madison Catherine Chimienti (69 Punkte, 13,8 pro Spiel). Unangefochtene Spitzenreiterin der LINZ AG Steelvolleys ist weiterhin Lucia Herdova (78 Punkte, 19,5). Die Marschroute der LINZ AG Steelvolleys: „Diese Woche Hartberg, nächste Woche Bisamberg/Hollabrunn. Das sind zwei Teams, gegen die wir voll punkten wollen, um uns an der Spitze festzusetzen. Am 22. November folgt dann vermeintlich das Gipfeltreffen mit Sokol/Post“, stellt Manager Christoph Hemmelmayr klar.
Nicht minder spannend dürfte es zwischen dem UVC Holding Graz und der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg zugehen, die ebenfalls nur durch einen Punkt getrennt sind. Die Steirerinnen wollen sich nach der schweren Schlappe in Wien rehabilitieren, beim Gästeteam wechseln Sieg und Niederlage mit jeder Runde. PSV-Eigenbauspielerin Özge Ekiz: „Wir wissen, dass Graz stark ist – aber genau solche Spiele bringen uns weiter. Mein Team hat zuletzt viel Selbstvertrauen gesammelt. Wenn wir mutig bleiben, als Einheit auftreten und unseren Rhythmus finden, können wir auch gegen einen Topgegner mithalten.“ Graz-Headcoach Frederick Laure warnt vor dem Gegner, zeigt sich aber zuversichtlich: „Wir dürfen Salzburg auf keinen Fall unterschätzen und müssen eine konzentrierte und fokussierte Leistung zeigen. Sie haben phasenweise gezeigt, dass sie sehr gut spielen können. Wenn wir aber unser Potenzial ausspielen, sind drei Punkte drinnen.“
Etwas Luft nach unten konnte sich vergangene Woche der ASKÖ Volksbank Purgstall verschaffen, mit den Spitzenreiterinnen vom VB NÖ Sokol/Post kommt allerdings eine enorm schwere Aufgabe auf die Mostviertlerinnen zu. Kapitänin Aida Mehic: „Nach dem wichtigen Sieg gegen Graz wollen wir gegen Purgstall die nächsten drei Punkte holen und an die Leistung vom letzten Wochenende anknüpfen.“
Viel steht auch im Nachzüglerduell zwischen den ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt und den noch sieglosen UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn auf dem Spiel. Die Wildkatzen schlüpfen in die Favoritenrolle, sind allerdings vor den Niederösterreicherinnen gewarnt. Die Gäste stehen zwar bisher sieglos am Tabellenende, haben sich aber in den letzten Wochen kontinuierlich gesteigert. „In den ersten Spielen waren sie nicht komplett. Wir spielen gegen eine starke, junge Mannschaft“ weist Sportdirektor Helmut Voggenberger auf den Umstand hin, dass die Gäste in den vergangenen Saisonen den Österreichischer Meister U20 und U18 stellten. Dabei drückt vor allem die ukrainische Topscorerin Shkarupa Oleksandra (Jahrgang 2008, Anm.) dem Spiel der Unionvolleys den Stempel auf.
Seit drei Partien ohne Punkt ist die SPORTUNION z+p St. Pölten, die die Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz empfängt. Die Steirerinnen fahren voller Selbstvertrauen ins Sportzentrum NÖ, machten sie doch unter der Woche trotz Ausscheidens im CEV Challenge Cup eine gute Figur.
Austrian Volley League Men
Besser als der Damenmannschaft läuft es für die Männer der SPORTUNION z+p St. Pölten, die mit drei Siegen auf Rang drei stehen und am Samstag im Spitzenspiel den SK Zadruga Aich/Dob zu Gast haben. Die Bleiburger haben erst drei Partien absolviert, in denen sie stets zu punkten wussten.
Hart umkämpft dürfte die Begegnung zwischen den VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt und TJ Sokol V/Post SV Wien werden. Die Kärntner benötigen nach drei aufeinanderfolgenden Pleiten jedes kleine Erfolgserlebnis, die Hauptstädter wiederum visieren den Sprung aus dem Mittelfeld nach oben an. Klagenfurt-Trainer Jonas Kronseder: „Es wird Zeit, dass wir das Trainingsniveau aufs Spielfeld bringen! Vielleicht machen wir uns auch zu viel Druck, doch es wird von einigen Spielern jedenfalls mehr Kampfgeist nötig sein!“ Sokol/Post-Kapitän Florian Weikert: „Das klare Ziel sind drei Punkte. Allerdings darf man die Wörther-See-Löwen vor allem in Klagenfurt nie unterschätzen. Wir erwarten also eine harte Partie.“
Klarer ist die Ausgangslage in Zwettl, wo die Union Raiffeisen Waldviertel gegen Schlusslicht UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn den Anschluss zur Spitze wahren will. Bisamberg-Hollabrunn-Mittelblocker Bojan Stjepanovic: „Gegen Waldviertel haben alle den Favoriten klar ausgemacht. Das nimmt uns den Druck – und kann für sie gefährlich werden. Wenn wir mutig bleiben und sie überraschen, ist alles möglich.“
Von der Spitze lächelt aktuell der VCA Amstetten NÖ, der auch beim etwas ins Formtief geschlitterten UVC Holding Graz voll anzuschreiben versucht. Nach der bitteren Niederlage gegen Sokol/Post wollen die Grazer aber wieder eine klare Leistungssteigerung zeigen und vor heimischem Publikum wichtige Punkte holen. Trainer Zoltan Mozer fordert von seiner Mannschaft vor allem mehr Leidenschaft und Entschlossenheit: „Ich erwarte mir eine konzentrierte und starke Leistung von meiner Mannschaft. Wir müssen mit mehr Herz und Emotion spielen, dann können wir auch gewinnen.“
Wie die steirischen Panther hätte sich wohl auch der UVC McDonald’s Ried/Innkreis den Saisonstart anders vorgestellt. Leichter wird es für die Oberösterreicher nicht, denn am Sonntag bekommen sie es im ORF-Livespiel mit den auf Platz zwei stehenden Champions-League-Fightern vom TSV Raiffeisen Hartberg zu tun.
ORF SPORT+: Sonntag, 9. November, 15:30 Uhr: AVL Men live
UVC McDonald’s Ried/Innkreis – TSV Raiffeisen Hartberg
Austrian Volley League Women – Runde 6
Samstag, 8. November 2025
SMS Kleinmünchen (Linz)
LINZ AG Steelvolleys – TSV Sparkasse Hartberg
17:00 Uhr
Raiffeisen Sportpark (Graz)
UVC Holding Graz – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
17:30 Uhr
SH (Purgstall/Erlauf)
ASKÖ Volksbank Purgstall – VB NÖ Sokol/Post
19:00 Uhr
BG Lerchenfeldstraße (Klagenfurt)
ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt – UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn
19:00 Uhr
Sportzentrum NÖ (St. Pölten)
SPORTUNION z+p St. Pölten – Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz
20:00 Uhr
Austrian Volley League Men – Runde 6
Samstag, 8. November 2025
BSH Sportpark (Klagenfurt)
VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt – TJ Sokol V/Post SV Wien
17:00 Uhr
Sportzentrum NÖ (St. Pölten)
SPORTUNION z+p St. Pölten – SK Zadruga Aich/Dob
17:30 Uhr
Stadthalle (Zwettl)
Union Raiffeisen Waldviertel – UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn
19:00 Uhr
Raiffeisen Sportpark (Graz)
UVC Holding Graz – VCA Amstetten NÖ
20:00 Uhr
Sonntag, 9. November 2025
Raiffeisen Volleydome (Ried/Innkreis)
UVC McDonald’s Ried/Innkreis – TSV Raiffeisen Hartberg
15:35 Uhr (live auf ORF Sport+)
Austrian Volley League Women – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
Austrian Volley League Men – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
2. Bundesliga Herren – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband
2. Bundesliga Damen – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband






