AVL Women: Graz und STEELVOLLEYS souverän, UNIONvolleys ringen Wildcats nieder

  • 15. Oktober 2022

Die Damen des UVC Holding Graz fuhren Samstagabend in der dritten AVL Women-Runde einen souveränen 3:0 (25:23, 25:19, 25:21)-Sieg über die PSVBG Salzburg ein und halten nun bei sechs Punkten. Die Salzburgerinnen hatten in den vergangenen Wochen Verletzungspech, müssen mehrere Leistungsträgerinnen vorgeben und konnten noch keinen Sieg verbuchen.

Graz-Sportdirektor Frederick Laure: „Das war heute eine solide Leistung und ich bin froh, dass Marie Bruckner wieder fit ist. Hoffentlich können wir nächste Woche wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen.“

Titelverteidiger und Tabellenführer Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg gab sich bei Aufsteiger ASKÖ Volksbank Purgstall mit 3:0 (25:14, 25:9, 25:11) keine Blöße. Das Team von Headcoach Facundo Morando hat eine blütenweiße Weste, ist noch ohne Satzverlust. „Der Meister ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden, phasenweise konnten wir die STEELVOLLEYS aber fordern, es waren einige lange Ballwechsel dabei. Zu Beginn des dritten Satzes ist es uns auch gelungen, nach Rückstand noch einmal zurückzukommen und auszugleichen. Insgesamt muss man aber natürlich klar sagen, dass uns die Linzerinnen mit ihrem schnellen Spiel überlegen waren“, resümierte Purgstall-Topscorerin Sarah Kastenberger. Und Libera Luisa Eßletzbichler, ASKÖ Volksbank Purgstall: „Trotz der erwarteten Niederlage können wir durchaus Positives aus der Begegnung mitnehmen: Unsere kämpferische Leistung war durch die Bank top. Wir nehmen das Gelernte in die nächsten Herausforderungen mit.“

Nachdem die Oberbank STEELVOLLEYS in dieser Woche in Zagreb bereits zwei MEVZA League-Spiele bestritten hatten, nutzte Trainer Morando in Purgstall die Gelegenheit, mehrere Wechsel vorzunehmen. Im dritten Satz stand mit Tatiana Vera nur noch eine Legionärin am Feld. „Kompliment an das Team. Wir haben die Aufgabe nach dieser langen Woche gut gelöst“, zeigte sich Morando zufrieden. Einen Wermutstropfen gab es allerdings. Sophie Maass zog sich im dritten Satz eine Sprunggelenksverletzung zu. „Wir hoffen nun alle, dass es bald wieder besser geht. Denn im November erwarten uns schwere Spiele und intensive Wochen“, so der STEELVOLLEYS Headcoach. Außenangreiferin Emma Hohenauer: „Wir können zufrieden sein, dass wir derart stabil spielen konnten, obwohl wir ja in den letzten Tagen viele anstrengende Spiele in der MEVZA League hatten.“

Ein spannendes Duell lieferten einander UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn und ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt. Die Niederösterreicherinnen konnten einen 0:2-Satzrückstand wettmachen und sich schlussendlich in fünf Sätzen durchsetzen (10:25, 19:25, 25:17, 25:20, 15:12). Es war ihr zweiter Erfolg nach dem Auswärtssieg in Purgstall. Die Kärntnerinnen konnten erstmals in dieser Saison auswärts anschreiben und haben nun vier Punkte auf ihrem Konto.

Die Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz konnten in den ersten beiden Runden gewinnen, am Sonntag bittet man die noch punktelosen Damen des TSV Sparkasse Hartberg zum Steiermark-Derby in die Trofaiacher Sporthalle. Fabian Kandolf, Trainer der Gastgeberinnen, warnt davor, die Oststeirerinnen zu unterschätzen. „Hartberg braucht Zeit, um das Zusammenspiel mit den Neuzugängen zu perfektionieren. Sie werden sicher von Woche zu Woche stärker werden“, so Kandolf, dessen Team im Falle eines weiteren Erfolgs auf Platz zwei vorrücken würde. „Natürlich wollen wir in der Meisterschaft ungeschlagen bleiben und auch die vierjährige Siegesserie in den Derbys fortsetzen“, stellt der Erzbergmadln-Coach klar.

Abgeschlossen wird die dritte Runde erst am 22. Oktober mit dem Duell zwischen TI-ROWA-Moser-volley und VB NÖ Sokol/Post. Die Innsbruckerinnen sind mit erst zwei Satzverlusten erste Verfolgerinnen der STEELVOLLEYS. Der Rekordmeister konnte am vergangenen Wochenende gegen die Wildcats den ersten Sieg verbuchen.

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AVL Women-Grunddurchgang, 3. Runde

15.10.: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 3:2 (10:25, 19:25, 25:17, 25:20, 15:12)
15.10.: UVC Holding Graz vs. PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3:0 (25:23, 25:19, 25:21)
15.10.,: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg 0:3 (14:25, 9:25, 11:25)
16.10., 17:00: Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz vs. TSV Sparkasse Hartberg
22.10., 14:45: TI-ROWA-Moser-volley vs. VB NÖ Sokol/Post LIVE in ORF SPORT +

Modus: Grunddurchgang (18 Runden) bis 19. Februar, danach Playoffs (beginnend mit Viertelfinale) bzw. Relegation (9. u. 10. GD).

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SPORTLIVE/PM/RED