AVL Women: Favoriten fahren klare Siege ein, erster Erfolg für Aufsteiger

  • 5. November 2022

Titelverteidiger Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg setzte Samstagabend seinen Erfolgslauf fort, behält nach einem 3:0 (26:24, 25:16, 25:22)-Erfolg in der fünften AVL Women-Runde bei Herausforderer Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz seine blütenweiße Weste.

Die Gastgeberinnen starteten sehr gut in die Partie, führten 10:3. Der Meister kam zwar rasch wieder heran, der Ausgleich gelang aber erst zum 20:20. Wenig später verwerteten die STEELVOLLEYS ihren zweiten Satzball. Danach gaben sie den Ton an, holten sich Durchgang zwei souverän. Im dritten Satz konnten sich die Erzbergmadln absetzen (16:11), das Team von Headcoach Facundo Morando kam jedoch wie schon zu Beginn des Spiels zurück (19:19) und machte dann den Sack auch zu. Topscorerin der Partie war STEELVOLLEYS-Außenangreiferin Brooke Botkin (15). Ihr Team bleibt in der AVL ohne Satzverlust Tabellenführer. „Die Gastgeberinnen haben es uns heute nicht leicht gemacht. Wir sind im ersten und dritten Satz nur langsam in die Gänge gekommen und immer wieder in Rückstand geraten. Am Ende konnten wir aber zulegen. Wichtig sind die nächsten drei Punkte“, resümierte Morando.

Einen klaren Sieg feierte VB NÖ Sokol/Post bei UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn. Der Rekordmeister gewann 3:0 (25:17, 25:22, 25:19). Bereits in der vergangenen Woche zum Austrian Volley Cup-Auftakt hatte sich Sokol/Post auswärts in drei Sätzen durchsetzen können. Der erneute Erfolg im Niederösterreich-Derby war der bewerbsübergreifend fünfte des Teams von Cheftrainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova in Folge. Sokol/Post hält nun bei zwölf Punkten und bleibt erster Verfolger des Titelverteidigers. Wir wollten heute alle unsere Spielerinnen aufs Feld bringen und neue Varianten ausprobieren. Uns freut sehr, dass wir klar gewonnen und diese drei wichtigen Punkte für die Tabelle mitgenommen haben“, so Pecha-Tlstovicova.

Nach zwei Niederlagen ist TI-ROWA-Moser-volley in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Innsbruckerinnen setzten sich in der USI-Halle gegen PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3:0 (26:24, 25:13, 25:14) durch und verbesserten sich auf Platz vier. Im ersten Satz gaben die verletzungsbedingt geschwächten Gäste eine 22:18-Führung aus der Hand und waren ab Durchgang zwei chancenlos. „Wir sind auf Schiene, es scheint nun wieder alles in Ordnung zu sein“, freute sich TI-volley-Obmann Michael Falkner.

Den ersten Sieg in der höchsten Spielklasse feierte Aufsteiger ASKÖ Volksbank Purgstall. Die Niederösterreicherinnen schlugen Schlusslicht TSV Sparkasse Hartberg in ihrer Heimhalle 3:0 (25:16, 25:19, 30:28). Topscorerinnen: Verena Wenighofer (14) bzw. Vlada Pridatko (17). Damit ist nur noch Hartberg punktelos. Purgstall-Kapitänin Sarah Kastenberger: „Die Halle war bummvoll, die Stimmung einfach unglaublich. Das Publikum hat uns zu diesem Erfolg gepusht. Dass wir in drei Sätzen gewinnen konnten, ist schon überraschend, aber wir waren auch in vielen Elementen einfach besser.“

Drei Siege, neun Punkte, 10:5 Sätze ist die Bilanz der Damen des UVC Holding Graz, die es Sonntagabend (18.30 Uhr) zum Abschluss der fünften Runde im Raiffeisen Sportpark mit den Wildcats aus Klagenfurt zu tun bekommen. „Sie sind sehr gefährlich und ich erwarte mir ein schwieriges Spiel. Nach dem Sieg über TI-volley kommen sie sicherlich voll motiviert nach Graz. Wir konnten aber sehr gut trainieren und sind heiß auf dieses Spiel vor unseren Fans“, so Graz-Coach Dominik Blaha, dessen Team im Falle eines 3:0 oder 3:1-Erfolgs wieder mit Sokol/Post gleichziehen würde.

AVL Women-Grunddurchgang, 5. Runde

05.11.: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. VB NÖ Sokol/Post 0:3 (17:25, 22:25, 19:25)
05.11.,: TI-ROWA-Moser-volley vs. PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3:0 (26:24, 25:13, 25:14)
05.11.: Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg 0:3 (24:26, 16:25, 22:25)
05.11.: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:16, 25:19, 30:28)
06.11., 18:30: UVC Holding Graz vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt

Modus: Grunddurchgang (18 Runden) bis 19. Februar, danach Playoffs (beginnend mit Viertelfinale) bzw. Relegation (9. u. 10. GD).

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SPORTLIVE/PM/RED