AVL-Platzierungsspiele als Fünfsatzkrimis: Sokol siegt in Amstetten, Aich/Dob in Zwettl
Am Samstag standen in der Austrian Volley League Men die Platzierungsspiele um Rang drei und fünf auf dem Programm. Dabei trafen im Duell um Platz drei Union Raiffeisen Waldviertel und SK Zadruga Aich/Dob aufeinander, während es im Kampf um Rang fünf zum Aufeinandertreffen zwischen VCA Amstetten NÖ und TJ Sokol V/Post SV Wien kam.
Aich/Dob legt im Duell um Rang drei vor
Im ersten Spiel um Platz drei setzte sich SK Zadruga Aich/Dob in einem packenden Spiel in Zwettl gegen Union Raiffeisen Waldviertel mit 3:2 durch. Nach einem ausgeglichenen Beginn entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Schlussendlich behielt Aich/Dob im Tiebreak die Nerven und sicherte sich mit 15:9 den entscheidenden Satz.
Aich/Dob Sportdirektor Martin Micheu: „Wir hatte nur noch neun fitte Leute… Jonas (Micheu, MVP und Topscorer mit 26 Punkten, Anm.) hat die Partie seines Lebens gespielt und Waldviertel quasi im Alleingang besiegt. Eine tolle Leistung mit erst 19 Jahren.“ Waldviertels Paul Nusterer: „Am Samstag heißt es volle Attacke in Kärnten – die Serie geht weiter und es ist noch alles offen.“ Werner Hahn, geschäftsführender Obmann der URW: „Wenn zwei Mannschaften auf Augenhöhe spielen, entscheiden Kleinigkeiten – die dann aber oft spielentscheidend sind. Die Kärntner waren im Service stabiler und aggressiver und hatten in den entscheidenden Phasen auch das Momentum in der Verteidigung auf ihrer Seite. Nach dem Blitzstart der Kärntner im fünften Satz war es schließlich sehr schwer, den Satz und damit das Spiel noch zu drehen. Gratulation nach Kärnten.“ Das 2. Spiel geht nächsten Samstag (19 Uhr) in Bleiburg in Szene.
Volleyball-Krimi in Amstetten
Ein wahrer Krimi entwickelte sich am Samstagabend auch in der Johann-Pölz-Halle. VCA Amstetten NÖ lag bereits mit 0:2 in Sätzen zurück, zeigte jedoch große Moral, kämpfte sich eindrucksvoll zurück und glich zum 2:2 aus. Der entscheidende Tiebreak war nichts für schwache Nerven: Am Ende setzte sich TJ Sokol V/Post SV Wien knapp mit 15:13 durch und sicherte sich einen hart umkämpften 3:2-Erfolg. MVP wurde Sokols Samuel Jurik, Topscorer Edin Ibrahimovic, ebenfalls Sokol, mit 24 Zählern.
„Ich bin eigentlich ein bisschen enttäuscht, denn wir haben heute komplett leidenschaftslos gespielt. So kann man gegen Sokol nicht gewinnen. Wir müssen in Wien ein anderes Gesicht zeigen, dann ist noch alles möglich“, erklärte Amstetten-Sportchef Micha Henschke. Sokol-Mittelblocker Tobias Ofner zeigte sich freilich zufrieden: „Das war ein sehr gutes Spiel von beiden Seiten mit dem besseren Ende für uns! In Wien steht es aber wieder 0:0, also müssen wir auch im letzten Spiel noch einmal alles geben.“ Spiel Nummer zwei steigt nächsten Sonntag (14:30 Uhr) in der Bundeshauptstadt.
Kampf um Platz sieben offen
Bereits am Freitag wurde das Hinspiel um Rang sieben ausgetragen: VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt behauptete sich in einem spannenden Duell mit UVC Holding Graz ebenfalls mit 3:2. Am Sonntag (16 Uhr) kommt es im Raiffeisen Sportpark Graz zum Rückspiel.
Die Damen des TSV Sparkasse Hartberg holten am Samstag durch einen 3:2-Auswärtssieg über die ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt Platz fünf der Austrian Volley League Women und damit ihr bestes Ergebnis in den vergangenen 12 Jahren.
Austrian Volley League Women – Halbfinale (Best-of-5)
LINZ AG Steelvolleys – UVC Holding Graz 1:2
Dienstag, 31. März, 20:20 Uhr / SMS Kleinmünchen (Linz) 1:3 (25:16, 24:26, 20:25, 23:25)
Samstag, 4. April, 18:00 Uhr / Raiffeisen Sportpark (Graz) 2:3 (17:25, 25:22, 19:25, 25:16, 5:15)
Mittwoch, 8. April, 19:00 Uhr / SMS Kleinmünchen (Linz) 3:1 (26:24, 25:18, 23:25, 25:21)
Sonntag, 12. April, 18:30 Uhr / Raiffeisen Sportpark (Graz)
Dienstag, 14. April, 19:00 Uhr / SMS Kleinmünchen (Linz)*
VB NÖ Sokol/Post – Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz 3:0
Montag, 23. März, 17:35 Uhr / Sport Arena (Wien) 3:0 (25:17, 25:12, 25:18)
Freitag, 27. März, 20:00 Uhr / SH (Eisenerz) 3:0 (25:19, 28:26, 25:16)
Samstag, 4. April, 16:30 Uhr / Sport Arena (Wien) 3:0 (25:22, 25:20, 25:23)
*falls nötig
Modus Meister-Playoff
Viertelfinale: 1.-8., 2.-7., 3.-6., 4.-5.; „Best of 3“
Halbfinale: „Best of 5“
Finale: „Best of 5“
Austrian Volley League Men – Finale (Best-of-7)
TSV Raiffeisen Hartberg – UVC McDonald’s Ried/Innkreis 0:0
Sonntag, 12. April, 20:20 Uhr / Stadtwerke-Hartberghalle (Hartberg)
Donnerstag, 16. April, 20:20 Uhr / Raiffeisen Volleydome (Ried/Innkreis)
Dienstag, 21. April, 20:20 Uhr / Stadtwerke-Hartberghalle (Hartberg)
Sonntag, 26. April, 17:35 Uhr / Raiffeisen Volleydome (Ried/Innkreis)
Dienstag, 28. April, 20:20 Uhr / Stadtwerke-Hartberghalle (Hartberg)*
Freitag, 1. Mai, 20:20 Uhr / Raiffeisen Volleydome (Ried/Innkreis)*
Sonntag, 3. Mai, 20:20 Uhr / Stadtwerke-Hartberghalle (Hartberg)*
*falls nötig
Alle Finalspiele live auf ORF Sport+
AVL Women – Ergebnisse, Spiele, Teams, Stats (alle Bewerbsphasen)
AVL Men – Ergebnisse, Spiele, Teams, Stats (alle Bewerbsphasen)
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PM/RED






