SK Zadruga Aich/Dob hat sich am Samstag in der letzten Runde des Grunddurchgangs der Austrian Volley League Men mit einem 3:0-Auswärtssieg bei den UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn den ersten Tabellenplatz gesichert. Die Kärntner setzten sich mit 27:25, 25:19 und 25:16 durch und beenden damit die Regular Season als Grunddurchgangssieger. Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu: „Wir haben die Pflicht erfüllt und sind nun Sieger des Grunddurchgangs. Heute waren wir aber zwei Sätze hindurch so schlecht, dass man zwischen dem Ersten und dem Letzten keinen Unterschied sehen konnte. Im dritten war es dann besser. Jetzt bereiten wir uns auf das Austrian Volley Cup Final Four (27. und 28. Februar in Amstetten) vor.“ Zum MVP wurde Zuspieler Jiří Srb von Aich/Dob gewählt. Topscorer der Partie war Andreas Fröhlich (Diagonalspieler Bisamberg/Hollabrunn) mit 21 Punkten. Aich/Dob verbuchte 46 Angriffspunkte gegenüber 35 der Gastgeber. Bei den Blocks herrschte mit 9:9 Gleichstand, im Service lagen die Kärntner mit 5:2 vorne.
Die VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt haben hingegen am Samstag ihr Ziel verpasst, den Playoff-Einzug aus eigener Kraft zu fixieren, müssen nun um ihr Ticket bangen. Die Kärntner, aktuell Achter und nur einen Punkt vor SPORTUNION z+p St. Pölten, verloren auswärts bei UVC McDonalds Ried/Innkreis klar mit 0:3 (15:25, 16:25, 21:25). Damit hängt Klagenfurts Playoff-Platz vom Spielausgang der Niederösterreicher am Sonntag in Graz ab. Ried präsentierte sich in allen Elementen überlegen. Vor allem am Netz setzten die Innviertler deutliche Akzente: 12:1-Blocks sprechen eine klare Sprache. Auch im Angriff (39:30) und im Service (7:1) hatte das Heimteam klare Vorteile. Topscorer der Begegnung wurde Rieds Diagonalspieler Koendert Daan Streutker mit 14 Punkten, MVP wurde Ried-Mittelblocker Oleg Klopovs. „Wir waren heute gut vorbereitet und wussten, dass wir von Anfang an voll da sein müssen. Wir haben gut angenommen und vor allem auch diszipliniert geblockt. Gratulation an das gesamte Team. Mit der Leistung heute und im gesamten Grunddurchgang kann man zufrieden sein“, so Roman Lutz.
Zum Abschluss des Spielabends fuhr die Union Raiffeisen Waldviertel einen packenden 3:2-Heimsieg gegen TSV Raiffeisen Hartberg ein, zwang dabei die Steirer mit 27:25, 20:25, 25:22, 20:25 und 17:15 in die Knie. Damit bleibt Waldviertel in diesem Kalenderjahr ungeschlagen. Schon vor dem Spiel war klar, dass Waldviertel den dritten Tabellenplatz inne hat, Hartberg Rang zwei. Zum wertvollsten Spieler (MVP) der Partie wurde Diagonalspieler Volodymyr Tevkun von Union Raiffeisen Waldviertel gekürt. Topscorer der Begegnung war Außenangreifer Paul Nusterer, ebenfalls von Waldviertel, mit 27 Punkten. Die Ausgeglichenheit des Spiels zeigt sich in den Statistiken: Waldviertel erzielte 67 Angriffspunkte gegenüber 65 für Hartberg, bei den Blocks lag das Heimteam mit 15:14 vorne, und im Service mit 5:3.
Austrian Volley League Women
In der Austrian Volley League Women untermauerten die LINZ AG Steelvolleys nochmals ihre Rolle als Grunddurchgangssieger, feierten in der letzten Runde der Regular Season einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen ASKÖ Volksbank Purgstall. Mit 25:11, 25:11 und 25:7 dominierten die Linzerinnen die Partie von Beginn an und ließen den Gästen in keiner Phase eine realistische Chance. Für Purgstall hat die Niederlage weitreichende Konsequenzen: Das Team bleibt Schlusslicht. Es hatte sogar noch die theoretische Möglichkeit, das spielfreie Bisamberg-Hollabrunn – aktuell auf Rang acht und damit auf dem letzten Playoff-Platz – abzufangen. Zur wertvollsten Spielerin (MVP) wurde Zuspielerin Sophia Katharina Deisl von Linz gewählt. Topscorerin der Begegnung war ihre Teamkollegin Lucia Herdová, die als Außenangreiferin 14 Punkte erzielte. Die Überlegenheit der Stahlstädterinnen in Zahlen: 41:12-Angriffspunkte, 6:1-Blockpunkte und 7:0-Service-Zähler. Nun kann nur noch die SPORTUNION z+p St. Pölten die UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vom 8. Platz verdrängen. Die Damen aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt treten am Sonntag beim UVC Holding Graz an. Sie liegen derzeit einen Punkt hinter dem ersehnten Playoff-Platz… Für die LINZ AG Steelvolleys beginnen die Playoffs am 6. März mit einem Heimspiel in der SMS Linz-Kleinmünchen. Als Sieger des Grunddurchgangs treffen sie in der Viertelfinalserie (Best-of-three) auf den Achten. Linz-Trainer Jakub Brecka: „Wir wollten heute gewinnen und vor allem gesund bleiben. Der Sieg war sehr deutlich. Purgstall tut sich auswärts ungleich schwerer als in der Heimhalle. Wir konnten unsere Stärken gut ausspielen. Ab sofort liegt der Fokus am Cup. Das wird ein ganz schweres Wochenende. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir das Zeug dazu haben, ins Finale vorzudringen und um den Titel zu spielen.“
Titelverteidiger VB NÖ Sokol/Post behielt souverän mit 3:0 bei PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg die Oberhand, gewann 25:12, 25:17 und 25:14. Mit diesem Auswärtssieg belegt Sokol/Post nach dem Grunddurchgang den zweiten Tabellenplatz. Salzburgs Alina Hösch: „Sokol/Post hat sehr schnell gespielt, besonders Zuspielerin Jasmin Haslinger hat uns unsere Block-Defense-Arbeit sehr schwer gemacht.“ Haslinger wurde auch (MVP). Auf Seiten der Gäste kam Beachvolleyballerin Lia Berger zu einem Einsatz. Für Salzburg war es die 5. Niederlage in Folge, die Mozartstädterinnen gehen aber als Siebente in die Playoffs.
Die ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt setzten sich in ihrem letzten Grunddurchgangs-Heimspiel souverän mit 3:0 gegen TSV Sparkasse Hartberg durch. Die Sätze endeten 25:22, 25:11 und 25:19. Besonders stark zeigte sich ATSC-Diagonalangreiferin Oluwadamilola Awojobi, die für ihre Leistung zur MVP gekürt wurde. Klagenfurt war schon zuvor auf Rang fünf einzementiert.
Die Viertelfinali bei Damen und Herren beginnen Anfang März. Der Spielplan folgt. Ebenso jener der Relegation.
Austrian Volley League Women – Runde 18
Sonntag, 15. Februar 2026
Raiffeisen Sportpark (Graz)
UVC Holding Graz – SPORTUNION z+p St. Pölten
16:00 Uhr
Austrian Volley League Men – Runde 18
Sonntag, 15. Februar 2026
Johann Pölz-Halle (Amstetten)
VCA Amstetten NÖ – TJ Sokol V/Post SV Wien
17:30 Uhr
Raiffeisen Sportpark (Graz)
UVC Holding Graz – SPORTUNION z+p St. Pölten
18:30 Uhr
Austrian Volley League Women – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
Austrian Volley League Men – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
2. Bundesliga Herren – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband
2. Bundesliga Damen – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband
Modus AVL Men:
Grunddurchgang: jeder gegen jeden, Hin- und Rückrunde
Top 8: Meister-Play-off
Viertelfinale: 1.-8., 2.-7., 3.-6., 4.-5.; „Best of 5“
Halbfinale: „Best of 5“
Finale: „Best of 7“
Modus AVL Women:
Grunddurchgang: jeder gegen jeden, Hin- und Rückrunde
Top 8: Meister-Play-off
Viertelfinale: 1.-8., 2.-7., 3.-6., 4.-5.; „Best of 3“
Halbfinale: „Best of 5“
Finale: „Best of 5“
Vorverkauf Austrian Cup Final Four 2026
Am 27. und 28. Februar 2026 steigt das Austrian Volley Cup Final Four der Damen und Herren in der Johann Pölzl-Halle in Amstetten.
Ticketplattform: Austrian Volley Cup Finals 2026 | Buy tickets at Tickethead
Spielplan:
27. Februar 2026 – Halbfinale
Damen
- 13:30 Uhr: VB NÖ Sokol Post vs. PSVBG Salzburg
- 15:30 Uhr: Linz AG Steelvolleys vs. Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz
Herren
- 18:00 Uhr: SK Zadruga Aich/Dob vs. UVC Holding Graz
- 20:00 Uhr: TSV Raiffeisen Hartberg vs. Union Raiffeisen Waldviertel
28. Februar 2026 – Finale
Damen AVL II: 12:30 Uhr
Herren AVL II: 14:30 Uhr
Damen AVL I: 17:35 Uhr
Herren AVL I: 20:20 Uhr
RED/PM