AVL Men: HYPO TIROL VT schlägt Aich/Dob, Union Waldviertel gewinnt NÖ-Derby, Sokol feiert ersten Sieg, Ried in Klagenfurt erfolgreich

  • 22. Oktober 2022

Das neuformierte HYPO TIROL Volleyballteam hat am Samstag seinen Erfolgslauf in der AVL Men fortgesetzt. Die Innsbrucker gewannen das TV-Livespiel in der USI-Halle gegen Zadruga Aich/Dob souverän 3:0 (25:23, 25:14, 25:22) und sind nach vier Runden noch ungeschlagen. Vizemeister Aich/Dob kassierte hingegen bereits die zweite Niederlage, nachdem man zum Saisonauftakt in Ried den Kürzeren gezogen hatte.

Das HYPO TIROL VT konnte sich im ersten Satz von 16:16 auf 21:17 absetzen, führte auch 23:19, ehe es noch einmal eng wurde. Die Innsbrucker brachten aber den Durchgang vor rund 600 Fans ins Trockene. In Satz zwei fiel schon früh eine Vorentscheidung, die Gastgeber zogen von 4:3 auf 16:5 davon und hatten keine Mühe, auf 2:0 zu stellen. Aich/Dob sollte nicht mehr ins Spiel zurückfinden. Denn auch der dritte Durchgang verlief zu Beginn einseitig. Das Team von Headcoach Stefan Chrtiansky machte zehn der ersten 14 Punkte und ließ die Gäste in Folge nicht mehr näher als auf zwei Punkte herankommen. Topscorer im ORF SPORT +-Livespiel: Arthur Nath (17) und Luan Weber (15) bzw. Anastasios Aspiotis (10) und Arwin Kopschar (8).

HYPO TIROL VT-Coach Chrtiansky sah „eine sehr gute Blockarbeit“ seines Teams und „die Serviceleistung hat heute auch gepasst“. Dabei sei es keine einfache Woche gewesen. „Ich war krank und einige Spieler waren auch nicht fit. Ich bin stolz auf die gesamte Mannschaft.“

Äußerst enttäuscht zeigte sich Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu: „Das war eine katastrophale Leistung. Dieser Auftritt, ist schwierig in Worte zu fassen. Die Spieler zeigen zu wenig Einsatz, es fehlt der Teamgeist. Und das war heute nicht das erste Mal der Fall.  Es muss etwas passieren, denn so kann es nicht weitergehen!“

FOTO © Union Raiffeisen Waldviertel

FOTO © Union Raiffeisen Waldviertel

Union Raiffeisen Waldviertel hat auch nach der vierten Runde eine blütenweiße Weste. Der Titelverteidiger gewann das Niederösterreich-Derby in der Stadthalle Zwettl gegen VCA Amstetten NÖ vor knapp 500 Zuschauer:innen 3:0 (25:23, 25:19, 25:22) und verteidigte die Tabellenführung. Topscorer Marek Meciar (14) bzw. Michael Czerwinski (16). Die Nordmänner liegen mit dem Punktemaximum und einem makellosen Satzverhältnis (12:0) einen Zähler vor dem HYPO TIROL VT.

Union Waldviertel Co-Trainer Michal Peciakowski: „Wir haben bewiesen, dass wir die Nummer eins in Niederösterreich sind. Es war wieder ein Derby, dass von beiden Seiten mit viel Emotion geführt wurde. Erfreulich ist auch, dass immer mehr unserer jungen Spieler in der AVL fußfassen können.“

Amstetten-Libero Michal Szydlowski nach der ersten AVL-Saisonniederlage: „Das war ein richtiger Derby-Fight. Wir wollten etwas zu viel, haben unnötige Fehler gemacht und uns nach dem ersten Satz auch zu sehr mit dem Schiedsrichter befasst. So haben die Konzentration verloren.“

Amstetten-Sportdirektor Michael Henschke: „Wir sind dran, aber Union Waldviertel macht mehr Druck mit dem Service. Vor allem im Element Service/Annahme sind sie uns noch voraus und haben wieder unterstrichen, warum sie zurzeit die Nummer eins im Land sind. Dennoch hätten wir sogar die Sätze eins und drei für uns entscheiden können. Wir kommen jedenfalls immer näher, das gibt mir Zuversicht für die nächsten Spiele.“

Keine Blöße gab sich UVC McDonald‘s Ried bei Schlusslicht VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt, gewann in drei Sätzen (25:22, 25:19, 25:18) und verbesserte sich auf Rang fünf. Topscorer Tomasz Rutecki (16) bzw. Felix Friedl (12).

Klagenfurt-Sportdirektorin Karin Frühbauer. „Auch wenn wir im ersten Satz eine Führung hergeschenkt haben, war es unser bestes Spiel, definitiv eine Steigerung erkennbar. Wir geben nicht auf und kämpfen weiter.“

Auch das vierte Spiel des Abends endete 3:0. TJ Sokol V/Post SV Wien fuhr gegen den VBC TLC Weiz mit 25:17, 25:19, 25:19 den ersten Saisonsieg ein und kletterte auf den siebten Platz. Topscorer Jan Stefko (14) bzw. Marios Stroukarevits (13). Somit ist Klagenfurt das einzige Team, das noch nicht anschreiben konnte.

Sokol-Kapitän Florian Weikert: „Wir haben in der vergangenen Trainingswoche hart gearbeitet, das hat sich ausgezahlt. Wir hätten nicht gedacht, dass es so deutlich wird und sind erleichtert, die ersten drei Punkte geholt zu haben. Dieser Sieg gibt uns enorm viel Selbstvertrauen für die nächsten Spiele. Wir werden auf alle Fälle fokussiert weiterarbeiten, um uns stetig zu verbessern.“

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AVL Men-Grunddurchgang, 4. Runde

21.10.: TSV Raiffeisen Hartberg vs. UVC Holding Graz 3:0 (25:23, 27:25, 25:22)
22.10.,: Hypo Tirol Volleyballteam vs. SK Zadruga Aich/Dob 3:0 (25:23, 25:14, 25:22)
22.10.: TJ Sokol V/Post SV Wien vs. VBC TLC Weiz 3:0 (25:17, 25:19, 25:19)
22.10.: Union Raiffeisen Waldviertel vs. VCA Amstetten NÖ 3:0 (25:23, 25:19, 25:22)
22.10.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. UVC McDonald’s Ried 0:3 (22:25, 19:25, 18:25)

Modus: Grunddurchgang (18 Runden) bis 19. Februar, danach Playoffs (beginnend mit Viertelfinale) bzw. Relegation (9. u. 10. GD).

Spielplan, Ergebnisse, Tabelle und Statistiken

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SPORTLIVE/PM/RED