AVL Men: HYPO TIROL VT ringt im Schlagerspiel Hartberg nieder

  • 10. Dezember 2022

Das HYPO TIROL Volleyballteam hat Samstagabend seine beeindruckende Erfolgsserie verlängert, gewann das packende Topspiel der zehnten AVL Men-Runde bei TSV Raffeisen Hartberg nach hartem Kampf 3:2 (25:17, 21:25, 19:25, 25:23, 21:19) und baute die Tabellenführung auf sechs Punkte aus. Die Steirer verloren einen Platz und sind nun Dritte. Im Tie-Break lagen die Gastgeber 11:14 zurück, machten dann aber vier Punkte in Folge. Die ungeschlagenen Innsbrucker mussten insgesamt drei Matchbälle abwehren, ehe sie ihren sechsten verwerteten.

„Wie die Löwen haben unsere Spieler gekämpft und alles gegeben. Die Kulisse mit knapp 500 Fans war natürlich der Wahnsinn. Es war ein sehr hochklassiges Volleyballspiel“, so Hartberg-Manager Markus Gaugl.

Neuer Zweiter ist VCA Amstetten NÖ – punkte- und satzgleich mit Hartberg. Die Mostviertler entschieden das Duell mit VBC TLC Weiz 3:1 (25:23, 28:30, 25:19, 25:18) für sich. Die Steirer konnten nicht in Bestbesetzung antreten. Lorenz Rössl und Julian Hiedl fielen mit einem Infekt aus, Mark Kremer muss aufgrund einer Schulterverletzung mehrere Wochen pausieren. „Es sind drei Punkte. Das ist aber auch wirklich das einzig Positive an diesem Abend. Wir sind nicht in die Partie gekommen, haben wirklich nicht gut agiert“, berichtete VCA-Kapitän Dimitri Sidoropoulis. Und Weiz-Headcoach Michael Murauer: „Ich habe im Moment kein Erfolgsrezept. Erst müssen sich alle angeschlagenen Spieler einmal auskurieren, bevor wir die Mission Klassenerhalt starten können.“ Topscorer: Michael Czerwinski (16) bzw. Marios Stroukarevits (14).

Vizemeister Zadruga Aich/Dob kam zu einem 3:0 (25:16, 25:23, 25:19)-Heimsieg über UVC McDonald’s Ried, überholte die Innviertler und liegt nun auf Platz vier. In der Hinrunde hatte sich Ried durchgesetzt. „Es war wichtig für die Moral, dass wir auch in der Liga endlich wieder einen klaren Sieg feiern konnten. Das ist natürlich ein sehr positiver Start in die Rückrunde“, so Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu. Topscorer: Anastasios Aspiotis (19) bzw. Niklas Etlinger (15).

Auch Titelverteidiger Union Raiffeisen Waldviertel setzte sich vor die Rieder, behielt im Heimspiel gegen Schlusslicht VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt souverän 3:0 (25:21, 25:20, 25:16) die Oberhand. „Wir waren am Block unglaublich stark und haben auch sehr gut serviert. Wenn diese beiden Elemente funktionieren, haben wir gegen jedes Team gute Chancen zu gewinnen“, zeigte sich URW-Libero Jakob Reiter zufrieden. Klagenfurt-Zuspieler Adonis Alagic resümierte: „Wir sind heuer der Underdog der Liga, dennoch konnten wir die ersten beiden Sätze mithalten. Damit kann man zufrieden sein. Im dritten Durchgang war dann allerdings etwas die Luft draußen.“ Topscorer: Niklas Stooß (15) bzw. Arthur Duzevich (11).

UVC Holding Graz feierte im Kampf um ein Playoff-Ticket einen wichtigen Auswärtssieg, schlug TJ Sokol V/Post SV Wien 3:0 (25:23, 25:20, 25:22). Die Murstädter verbesserten sich auf Rang sieben. Sokol ist nun Achter einen Punkt vor Weiz. „Das war ein wichtiger Sieg, die Rückrunde hat aber erst begonnen und die Saison ist noch lange. Die Mannschaft entwickelt sich jedenfalls großartig und ich bin guter Dinge“,  so Graz-Sportdirektor Frederick Laure. Topscorer: Raphael Trauth (14) bzw. Anes Perezic (11).

AVL Men, 10. Runde

10.12.: VCA Amstetten NÖ vs. VBC TLC Weiz 3:1 (25:23, 28:30, 25:19, 25:18)
10.12.: SK Zadruga Aich/Dob vs. UVC McDonald’s Ried 3:0 (25:16, 25:23, 25:19)
10.12.: Union Raiffeisen Waldviertel vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:0 (25:21, 25:20, 25:16)
10.12.: TSV Raiffeisen Hartberg vs. Hypo Tirol Volleyballteam 2:3 (17:25, 25:21, 25:19, 23:25, 19:21)
10.12.: TJ Sokol V/Post SV Wien vs. UVC Holding Graz 0:3 (23:25, 20:25, 22:25)

Modus:
Grunddurchgang (18 Runden) bis 19. Februar, danach Playoffs (beginnend mit Viertelfinale) bzw. Relegation (9. u. 10. GD)

Spielplan, Ergebnisse, Tabelle und Statistiken

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SPORTLIVE/PM/RED