AVL Men: Graz besiegt Klagenfurt, Sokol schlägt Amstetten

  • 20. November 2022

Die Spieler des UVC Holding Graz haben nach bewerbsübergreifend acht Niederlagen in Folge wieder einen Sieg eingefahren, setzten sich Sonntagnachmittag in der siebenten AVL Men-Runde gegen den Tabellenletzten, VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt, souverän 3:0 (25:18, 25:22, 25:17) durch. Topscorer im Raiffeisen Sportpark waren Anes Perezic (21) und Michael Ladner (15) bzw. Steven Duzevich (11) und David Petschnig (8). Die Murstädter halten nun bei sechs Punkten, während die Wörther-See-Löwen noch nicht anschreiben konnten – Satzverhältnis 1:21.

„Das war ein Pflichtsieg und ich bin froh, dass die Jungs auch unter Druck gut agierten und nichts anbrennen haben lassen. Ich hoffe, dass ihnen dieser Sieg Selbstvertrauen gibt und sie nächste Woche in Ried auch wieder zeigen, was in ihnen steckt. So ein Erfolg kann viel bewirken“, berichtet Graz-Sportdirektor Frederick Laure. Auch Kapitän David Reiter freute sich über die vollen drei Punkte: „Nach der langen Durststrecke tut es gut, als Sieger vom Platz zu gehen. Die Leistung war viel besser als zuletzt und wir werden den Schwung mit in die nächsten Spiele nehmen.“

Im letzten Spiel der Runde konnte TJ Sokol V/Post SV Wien überraschen, kam beim VCA Amstetten NÖ zu einem verdienten 3:1 (25:22, 25:23, 12:25, 25:19)-Erfolg. Die Mostviertler hatten die Chance, mit dem Tabellenzweiten, Zadruga Aich/Dob, gleichzuziehen, blieben aber diesmal klar hinter den Erwartungen. Sokol ist nach dem zweiten Saisonsieg punktegleich mit Graz und liegt auf Rang neun. Topscorer Michael Czerwinski (22) und Logan House (17) bzw. Jan Stefko (20), Tobias Ofner und Dominik Duchac (je 9).

„Diese Niederlage schmerzt, ist aber verdient, denn Sokol war uns in allen Elementen überlegen und ist im Gegensatz zu uns fast fehlerlos geblieben“, bilanzierte VCA-Sportdirektor Michael Henschke und stellt klar, dass so eine Leistung nicht akzeptabel sei. „Das darf uns nicht passieren. Das müssen wir in den Griff bekommen, denn bis zum Jahresende warten noch viele schwere Spiele auf uns.“

Sokol-Kapitän Florian Weikert sprach von einer „sensationellen Stimmung in unserem Team“. Das sei ein ganz entscheidender Faktor gewesen. Außenangreifer Tim Berger ergänzte: „Wir haben in den ersten zwei Sätzen eine starke Leistung gezeigt. Über den dritten Satz reden wir lieber nicht. Aber alleine, dass wir nach diesem Durchgang so zurückgekommen sind, hat gezeigt, wie sehr wir dieses Spiel gewinnen wollten.“

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AVL Men, 7. Runde

19.11.: SK Zadruga Aich/Dob vs. VBC TLC Weiz 3:0 (25:19, 25:21, 25:20)
19.11.: TSV Raiffeisen Hartberg vs. UVC McDonald’s Ried 3:0 (25:18, 25:16, 26:24)
19.11.: Union Raiffeisen Waldviertel vs. Hypo Tirol Volleyballteam 0:3 (18:25, 16:25, 20:25)
20.11.: UVC Holding Graz vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:0 (25:18, 25:22, 25:17)
20.11.: VCA NÖ Amstetten vs. TJ Sokol V/Post SV Wien 1:3 (22:25, 23:25, 25:12, 19:25)

Modus: Grunddurchgang (18 Runden) bis 19. Februar, danach Playoffs (beginnend mit Viertelfinale) bzw. Relegation (9. u. 10. GD)

Spielplan, Ergebnisse, Tabelle und Statistiken

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SPORTLIVE/PM/RED