AVL: Aich/Dob stößt Hartberg vom Thron / Spannung im Damenkeller
St. Pölten und Hartberg hießen die Schauplätze der vier Sonntagsspiele in den Austrian Volley Leagues. Im Superkracher der 14. Runde zwang der SK Zadruga Aich/Dob den TSV Raiffeisen Hartberg auswärts mit 3:2 (25:21, 24:26, 25:19, 20:25, 15:7) in die Knie und löste den Supercup-Gewinner an der Tabellenspitze des Männer-Oberhauses ab. Beide Mannschaften halten bei 34 Zählern, allerdings haben die Bleiburger das bessere Punkte-Ratio.
Hartberg-Diagonalspieler Đorđe Knežević (25) und Aich/Dob-Außenangreifer Zigurds Licis (22) sorgten für die meisten Punkte im Spiel, als Most Valuable Player wurde im 114-minütigen Thriller Gäste-Opposite Kristers Landzāns ausgezeichnet.
Aich/Dob-Sportchef Martin Micheu: „Wir hatten geniale Phasen, dann war es wieder weniger gut. Das Auf und Ab begleitet uns heuer, das hat auch mit den jüngeren Spielern zu tun. Im Endeffekt haben wir gewonnen, was uns natürlich sehr freut. Der erste Sieg in dieser Saison gegen Hartberg bringt uns die Tabellenführung. Unser nächstes Ziel ist es, diese zu verteidigen und als Nummer eins ins Playoff zu gehen.“
Im Sportzentrum Niederösterreich hielten die VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt ihre Playoff-Hoffnungen durch ein ungefährdetes 3:0 (25:21, 25:14, 25:13) über die SPORTUNION z+p St. Pölten am Leben und rückten bis auf zwei Zähler an den direkten Konkurrenten um Rang acht heran. Zu Topscorern avancierten nach 67 Minuten der St. Pöltner Georg Köstler mit sechs bzw. der Klagenfurter Michael Klemen mit 16 Punkten, der zudem mit MVP-Würden geehrt wurde.
Besser als die Männermannschaft machten es im Anschluss die Damen der SPORTUNION z+p St. Pölten. Die Aufsteigerinnen setzten sich im niederösterreichischen Kellerduell gegen den ASKÖ Volksbank Purgstall nach 1:39 Stunden letztlich sicher mit 3:1 (25:23, 22:25, 25:10, 25:12) durch. Mediha Selimović und Kristīne Teivāne führten mit je 19 Punkten die Scorerwertungen ihrer Teams an, MVP war die St. Pöltnerin Martina König. Beide Auswahlen haben nun sieben Punkte und verharren am Tabellenende, auf einen Play-off-Platz fehlen ihnen vier Zähler.
Wie die Herren verloren auch die Frauen des TSV Sparkasse Hartberg in eigener Halle, im steirischen Derby hatten sie gegen die Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz mit 0:3 (21:25, 23:25, 19:25) das Nachsehen und bleiben in den Tabelle auf Rang sieben. Das Gästeteam zog wiederum punktemäßig mit den zweitplatzierten Titelverteidigerinnen vom VB NÖ Sokol/Post gleich. Topscorerinnen waren Laura Keglovits auf Seiten des TSV sowie Erzbergmadl Julia Mitter mit je 14 Punkten, die MVP-Krone darf sich Iva Papač in die Obersteiermark mitnehmen.
Erzbergmadln-Co-Trainerin Anna-Lena Bruchmann: „Die grundlegenden Dinge haben gut funktioniert und das war das Wichtigste. Ein guter Fight von den Mädels und somit gehen wichtige drei Punkte auf unser Konto.“
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2. Bundesliga Herren – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband
2. Bundesliga Damen – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband






