WSL empfangen VCA, Ried fordert URW, Sokol trifft im Kellerduell Weiz

  • 24. Oktober 2019

Titelverteidiger und Tabellenführer SK Zadruga Aich/Dob eröffnete bereits am Mittwoch mit einem 3:1 (27:25, 24:26, 25:19, 25:13)-Erfolg beim UVC Holding Graz die 5. Runde im DenizBank AG VL Men-Grunddurchgang. Am Wochenende stehen die weiteren drei Begegnungen auf dem Programm.

Samstagnachmittag (16.30 Uhr) empfangen die Wörther-See-Löwen Klagenfurt das neuformierte Team des VCA Amstetten NÖ. „Wir wollen unseren vierten Platz in der Tabelle unbedingt festigen“, stellt WSL-Libero Jakob Reiter klar. Punkte sind der jungen Truppe von Trainer Georgios Kotsilianos jedenfalls zuzutrauen, denn von Woche zu Woche wird ihr Spiel konstanter. Im Kader der Klagenfurter fehlt diesmal Topscorer Max Trummer. Dafür wird Langzeit-Löwe Simon Baldauf wieder sein Dress überstreifen. Ob Adonis Alagic mit dabei sein kann (Knieprobleme), ist noch fraglich.

Während die Kärntner bereits zwei Siege feiern konnten, hält Amstetten bei einem, eingefahren gegen Schlusslicht und Aufsteiger TJ Sokol Wien V. „Jetzt fängt die Saison für unsere Jungs und unseren Coach erst richtig an“, blickt  VCA-Sportdirektor Michael Henschke auf die am Nationalfeiertag anstehende Partie im Sportpark Klagenfurt. „Punkte müssen her. Wir wissen, dass die WSL speziell nach dem Sieg gegen Weiz im Aufwind sind und wir uns noch nie in Kärnten leicht getan haben. Wollen wir aber unsere gesteckten Ziele erreichen, dann sollten wir dort gewinnen!“

Aufsteiger Sokol bittet den VBC TLC Weiz zum Duell der einzigen noch sieglosen Teams in die Wiener Post-Halle. Spielbeginn ist 17 Uhr. Die Sokol-Herren konnten noch nicht anschreiben, lediglich einen Satz gewinnen. Damit bilden sie das Schlusslicht – einen Zähler hinter Weiz. „Das ist für so eine junge, unerfahrene Mannschaft nicht ungewöhnlich. Im Gegenteil, wir haben uns mental auf diese Situation vorbereitet und versuchen, uns nach und nach an das hohe Niveau anzupassen“, berichtet Sokol-Trainer Aleksandar Jovanovic. Kapitän Florian Weikert ergänzt: „Wir sind immer noch hungrig und haben unsere Motivation nicht verloren. Unsere Zeit wird kommen.“ Vielleicht schon gegen Weiz? „Ein starker Gegner, aber in Reichweite“, so Jovanovic.

Erst am Sonntag gastiert der UVC Weberzeile Ried/Innkreis bei Vizemeister Union Raiffeisen Waldviertel (17 Uhr). „Wir wollen uns von unserer besten Seite präsentieren, gehen nach dem klaren Derbysieg auch mit viel Selbstvertrauen in dieses Heimspiel. Man kann gespannt sein, welche Startaufstellung Coach Zdenek Smejkal aufs Feld schickt“, so URW-Manager Werner Hahn, dessen Team bei einem ausgetragenen Spiel weniger sieben Punkte hinter Aich/Dob auf Rang zwei liegt.

Die Rieder Volleyballer halten nach erst drei Spielen bei drei Punkten. „Wir haben eine neue Mannschaft zusammengestellt und es braucht einfach seine Zeit. Außerdem war Niki Stooß verletzt, dann kam noch der Ausfall von Markus Berger hinzu. Ich denke, unsere direkten Gegner sind Weiz, Klagenfurt, Sokol und Amstetten. Graz, Aich/Dob und Waldviertel werden auch heuer wieder nur schwer zu knacken sein“, analysiert UVC Ried-Boss Roman Lutz.

Bereits am Freitag ist die URW im MEVZA League-Einsatz, empfängt niemand Geringeren als Titelverteidiger ACH Volley Ljubljana. Aich/Dob bekommt es am Samstag in der JUFA-Arena mit HAOK Mladost Zagreb zu tun. Der kroatische Meister führt die Tabelle mit sieben Punkten an.

DenizBank AG VL Men

23.10.: UVC Holding Graz vs. SK Zadruga Aich/Dob 1:3 (25:27, 26:24, 19:25, 13:25)
26.10., 16:30: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. VCA Amstetten NÖ
26.10., 17:00: TJ Sokol Wien V vs. VBC TLC Weiz
27.10., 17:00: Union Raiffeisen Waldviertel vs. UVC Weberzeile Ried/Innkreis

Tabelle, Ergebnisse und Match Stats, Spielplan

Team- und Spieler-Stats


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SPORTLIVE/PM/RED