Wildcats-Coach Voggenberger: „Wollen in Wien gewinnen und haben auch die Qualität dazu!“

  • 11. Oktober 2019

Nach zwei Runden in der DenizBank AG Volley League Women stehen drei Teams mit sechs Punkten und ohne Satzverlust an der Spitze: Tabellenführer und Titelverteidiger ASKÖ Linz/Steg hat am Samstag in seinem ersten Heimspiel in der Georg von Peuerbach-Halle seit knapp sieben Monaten gegen Aufsteiger TI-esssecaffè-volley den dritten Sieg im Visier. Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post geht als Favorit in das Duell mit den Kelag Wildcats Klagenfurt. Besonders klar scheinen die Rollen im Steiermark-Derby zwischen dem UVC Holding Graz und dem TSV Sparkasse Hartberg verteilt. Während die Gastgeberinnen makellos starteten, sind die Hartbergerinnen noch ohne Satzgewinn. Das gilt auch für Vizemeister SG Prinz Brunnenbau Volleys, der bei den Erzbergmadln Trofaiach/Eisenerz gastiert, und die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg, der ein schwieriges Auswärtsspiel beim VC Tirol bevorsteht.

TI-volley war zwar zum Auftakt gegen die Wildcats chancenlos, fuhr aber eine Woche später gegen Trofaiach/Eisenerz den ersten DenizBank AG VL-Sieg nach dem einjährigen Gastspiel in der zweithöchsten Spielklasse ein. Roe Hernandez, Coach der TI-Damen, sieht sein Team beim Gastspiel in Linz dennoch ganz klar in der Außenseiterrolle: „Ein Illusionist, wer mit einem Punktgewinn spekuliert.“

Linz-Steg-Trainer Roland Schwab: „Bei TI-volley handelt es sich um keinen klassischen Aufsteiger, der erst in der Liga ankommen muss. Sie wissen genau, was zu tun ist, um erfolgreich zu sein, setzen auf eine Mischung aus routinierten und jungen Spielerinnen.“

Die Damen des UVC Graz gehen mit viel Selbstvertrauen ins Heimspiel gegen Hartberg. „Wir sind klarer Favorit, aber ein Derby ist eben immer etwas Besonderes. Tabelle und Kader sprechen für sich, aber wir dürfen das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen“, weiß UVC-Mittelblockerin Linda Peischl. Und Sportdirektor Frederick Laure ergänzt: „Wir haben schon einmal zu Hause beinahe gegen Hartberg verloren. Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft gut vorbereitet und konzentriert ins Spiel gehen wird.“

Der ewig junge Schlager zwischen Sokol/Post und den Wildcats steht am Samstag um 16:30 in der Wiener Posthalle auf dem Programm. Die Gastgeberinnen traten bislang sehr überzeugend auf. Kapitänin Sonja Katz: „Wir wissen, dass wir als klarer Favorit ins Spiel gehen, allerdings dürfen wir uns keine Schwächen erlauben, müssen voll konzentriert zu Werke gehen.“ Bei Klagenfurt rechnet man sich Chancen aus, in Wien bestehen zu können. „Wir wollen gewinnen und haben auch die Qualitäten, um das zu schaffen“,  ist Wildcats-Coach Helmut Voggenberger, der erstmals auf Heimkehrerin Lucia Aichholzer zurückgreifen kann, überzeugt.

Die Damen der PSVGB Salzburg haben sich beim VC Tirol den ersten Sieg vorgenommen. Trainer Ulrich Sernow plagen allerdings Personalsorgen, vier Spielerinnen fallen aus (drei krank, eine verletzt). „Unser großes Ziel ist ein Sieg. „Wenn alle einsatzfähigen Spielerinnen ihre Leistung zeigen können, werden wir in Innsbruck auch die Möglichkeit bekommen, zu gewinnen. Das Team ist motiviert und wird alles geben“, so Trainer Sernow. Mittelblockerin Paige Hill: „Wir werden alles versuchen, um Tirol zu bezwingen. Die Ausfälle machen es schwieriger, aber nicht unmöglich!“

DenizBank AG Volley League Women, 3. Runde

12.10., 16:30: SG VB NÖ Sokol/Post vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
12.10., 17:30: UVC Holding Graz vs. TSV Sparkasse Hartberg
12.10., 18:00: VC Tirol vs. PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
12.10., 18:30: ASKÖ Linz/Steg vs. TI-esssecaffè-volley
13.10., 17:30: SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz vs. SG Prinz Brunnenbau Volleys

Tabelle, Ergebnisse und Match Stats, Spielplan, Statistiken

Hier geht’s zu allen Kadern (inkl. Übersicht Zu- und Abgänge)

SPORTLIVE/PM/RED