VCA souverän, Tirol und Aich/Dob out

  • 23. Oktober 2016

Am Sonntag wurden die ÖVV Cup-Viertelfinalisten ermittelt. Dabei blieben bei den Männern Meister Hypo Tirol Volleyballteam, der wie schon in den vergangenen Jahren im Cup die jungen Spieler der zweiten Mannschaft aufs Feld schickte, und Vizemeister SK Posojilnica Aich/Dob auf der Strecke. Keine Blöße gab sich hingegen Titelverteidiger SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys.

Das HYPO TIROL VT musste sich dem UVC Weberzeile Ried im Innkreis 0:3 (20:25, 23:25, 22:25) geschlagen geben. Die SG VC/SV MusGym Salzburg bezwang Aich/Dob mit 3:2 (23:25, 25:23, 22:25, 25:23, 15:9). In der vergangenen Saison waren die Bleiburger noch bis ins Semifinale vorgedrungen. „Es war ein sehr starkes Spiel mit Höhen und Tiefen“, so Salzburg-Trainer Reinhold Schiefer. „Wir haben an diesem Wochenende innerhalb von 22 Stunden zehn Sätze gespielt und vor allem gegen ein so starkes Team wie Aich/Dob sehr vieles umsetzen können, was wir aus den vergangenen Spielen gelernt haben. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, wir haben uns das echt verdient.“

Da das HYPO TIROL VT und Aich/Dob ausschieden sind, ist die SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys bewerbsübergreifend das einzige noch ungeschlagene Erstligateam. Der Cup-Titelverteidiger gewann beim VC Hausmannstätten souverän 3:0 (25:16, 25:15, 25:21). „Das nennt man einen optimalen Saisonstart. Einfach traumhaft, wie wir die Saison begonnen haben. Aber in der Liga warten jetzt mit Aich/Dob und Waldviertel zwei schwierige Gegner auf uns“, weiß VCA-Sportdirektor Michael Henschke. In Hausmannstätten unterstütze Philip Ichovski und erstmals auch Edin Ibrahimovic die Amstettner.

Der VBC TLC Weiz, der zum Auftakt den UVC Holding Graz eliminieren konnte, setzte seinen Erfolgslauf fort, schlug den VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:1 (25:18, 18:25, 25:13, 25:20).

Erst nach hartem Kampf konnte supervolley OÖ das Viertelfinal-Ticket lösen. Die Ennser zwangen die SG VT Roadrunners Wien/Südstadt/Perchtoldsdorf auswärts mit 3:2 (25:22, 25:18, 21:25, 17:25, 15:13) in die Knie.

Der noch ungeschlagene Tabellenführer der zweiten Bundesliga Nord, Union VBC Steyr, wurde seiner Favoritenrolle beim punktelosen Letzten, TV Oberndorf, gerecht und setzte sich mit 3:1 (25:19, 25:22, 19:25, 25:13) durch.

Auch die hotVolleys Wien/2 stehen in der Runde der Top-8. Die Union Langenlebarn konnte mit 3:2 (25:23, 26:28, 25:18, 23:25, 21:19) bezwungen werden.

Der SSV HIB Liebenau zog ebenfalls ins Viertelfinale ein, rang auswärts den VCU Wiener Neustadt 3:2 (22:25, 25:18, 15:25, 25:23, 15:9) nieder.

Bei den Damen wurde AVL-Tabellenführer ASKÖ Linz/Steg von Gastgeber ATSE Graz voll gefordert, musste einen Zweisatzrückstand aufholen, um doch noch mit 3:2 (24:26, 24:26, 25:12, 25:22, 15:6) das bessere Ende auf seiner Seite zu haben. Linz-Steg-Trainer Roland Schwab freute sich über die zusätzliche Bewährungsprobe für sein Cup-Team: „In den ersten beiden Sätzen haben wir einige Chancen liegengelassen. Danach waren wir entschlossener und konnten zurück ins Spiel finden. Mich freut es besonders, dass wir zumindest noch ein weiteres Cup-Match bestreiten können. Einige Spielerinnen, die in Meisterschaft sonst nicht so viel zum Einsatz kommen, können in diesen Bewerb zeigen, was sie draufhaben.“

Der Papierform nach verlief das Duell des VC Raiffeisen Dornbirn mit Titelverteidiger SG VB NÖ Sokol/Post. Das Ländle-Team zog in einer Stunde mit 0:3 (14:25, 12:25, 12:25) den Kürzeren.

Die Damen des UVC Holding Graz wurden ihrer Favoritenrolle bei der SG Prinz Brunnenbau Volleys gerecht. Die „Prinzessinen“ hatten mit 0:3 (20:25, 24:26, 23:25) das Nachsehen. „Schade, denn das Erreichen des Final Fours war eines unserer Saisonziele. Die Auslosung war aber mehr als unglücklich. Das war zumindest ein vorweggenommenes Halbfinale“, erklärte Pergs Teammanager Manfred Rockenschaub und Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova ergänzte: „In den entscheidenden Situationen agieren wir noch zu fehlerhaft. Ein Sieg wäre natürlich eine Sensation gewesen. Das Positive ist sicher, dass wir gegen Mannschaften wie Graz mithalten können!“

Auf verlorenem Posten stand der USV Thalgau im Heimspiel gegen den ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt. Die Kärntnerinnen gewannen 3:0 (25:13, 25:23, 15:25).

Auch die Union volleyteam Südstadt war gegen ein AVL-Team chancenlos, verlor gegen den TSV Sparkasse Hartberg 0:3 (23:25, 16:25, 12:25).

Die Donau Chemie Volleys Brückl setzten sich gegen die SG Sportunion Bisamberg/Hollabrunn mit 3:0 (25:14, 25:23, 25:19) durch.

Austrian Volley Cup Men, Achtelfinale
Hypo Tirol Volleyballteam – UVC Weberzeile Ried im Innkreis 0:3 (20:25, 23:25, 22:25)
TV Oberndorf – Union VBC Steyr 1:3 (19:25, 22:25, 25:19, 13:25)
SG VT Roadrunners Wien/Südstadt/Perchtoldsdorf – supervolley OÖ 2:3 (22:25, 18:25, 25:21, 25:17, 13:15)
SG VC/SV MusGym Salzburg – SK Posojilnica Aich/Dob 3:2 (23:25, 25:23, 22:25, 25:23, 15:9)
VC Hausmannstätten – SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys 0:3 (16:25, 15:25, 21:25)
hotVolleys Wien/2 – Union Langenlebarn 3:2 (25:23, 26:28, 25:18, 23:25, 21:19)
VBC TLC Weiz – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:1 (25:18, 18:25, 25:13, 25:20)
VCU Wiener Neustadt – SSV HIB Liebenau 2:3 (25:22, 18:25, 25:15, 23:25, 9:15)

Austrian Volley Cup Women, Achtelfinale
ATSE Graz – ASKÖ Linz/Steg 2:3 (26:24, 26:24, 12:25, 22:25, 6:15)
VC Raiffeisen Dornbirn – SG VB NÖ Sokol/Post 0:3 (14:25, 12:25, 12:25)
Union volleyteam Südstadt – TSV Sparkasse Hartberg 0:3 (23:25, 16:25, 12:25)
Donau Chemie Volleys Brückl – SG Sportunion Bisamberg/Hollabrunn 3:0 (25:14, 25:23, 25:19)
SG Prinz Brunnenbau Volleys – UVC Holding Graz 0:3 (20:25, 24:26, 23:25)
USV Thalgau – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 0:3 (13:25, 23:25, 15:25)
Kelemen Volleys Jennersdorf – VC Tirol 3:2 (25:18, 16:25, 15:25, 25:21, 15:7)
UVV Seekirchen – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 0:3

Austrian Volley Cup Men, Viertelfinale
UVC Weberzeile Ried im Innkreis – VBC TLC Weiz
hotVolleys Wien/2 – SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys
SG VC/SV MusGym Salzburg – supervolley OÖ
SSV HIB Liebenau – Union VBC Steyr

Austrian Volley Cup Women, Viertelfinale
Kelemen Volleys Jennersdorf – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz
TSV Sparkasse Hartberg – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
Donau Chemie Volleys Brückl – SG VB NÖ Sokol/Post
ASKÖ Linz/Steg – UVC Holding Graz

Spieltermin: Sonntag, 6. November 2016 – ÖVV/HAC/PM/RED