VC Tirol löst AVL-Finalticket gegen Post

  • 17. April 2016

Der VC Tirol fordert im AVL-Finale Serienmeister und Titelverteidiger SG SVS Post SV. Die Innsbruckerinnen gewannen am Sonntag das dritte und entscheidende Semifinale beim ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt in nur 66 Minuten 3:0 (25:9, 25:21, 25.18). Der VC Tirol ist die Überraschung der Saison. Im Viertelfinale hatten die Innsbruckerinnen bereits den Askö Linz-Steg besiegen können. Die SG SVS Post SV konnte schon am Samstag mit einem Dreisatzerfolg über den UVC Holding Graz die erneute Finalteilnahme fixieren.

„Wir sind natürlich maßlos enttäuscht. Der Finaleinzug war das erklärte Saisonziel. Die erste Konsequenz war, dass wir uns von Trainer Joze Casar getrennt haben. Den Tirolerinnen muss man gratulieren, sie konnten den Schwung vom Samstag mitnehmen. Für uns geht es jetzt nicht, wie wir erhofft hatten, am kommenden Wochenende mit dem Finale weiter, sondern mit der Serie um Platz drei“, erklärte Wildcats-Obmann Josef Laibacher.

Die Serie um Platz fünf werden PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg und TI-panoramabau-Volley bestreiten. Während Lisa Sernow und Co. sich gegen Außenseiter SG Prinz Brunnenbau Volleys in zwei Partien durchsetzen konnten, mussten die Innsbruckerinnen gegen den Askö Linz-Steg über die volle Distanz gehen. Am Sonntag gelang ihnen auswärts mit 3:2 (25:19, 25:21, 19:25, 22:25, 15:13) der entscheidende Sieg. Salzburg-Trainer Ulrich Sernow: „Wir gingen hoch konzentriert und zielbewusst in beide Spiele. Diese positive Einstellung des gesamten Teams spiegelt sich in den klaren Endresultaten deutlich wider. Nun steht uns die letzte und für uns entscheidende Best-of-Three-Serie um den 5. Rang in der 1. Bundesliga bevor. Auch wenn die Saison bereits lange andauert und wir zahlreiche kräftezehrende Begegnungen zu bestreiten hatten, wollen wir ein letztes Mal die notwendigen Kraftreserven, physischer und psychischer Natur, mobilisieren.“

Die Damen der SG WSV Eisenerz/VBV Trofaiach gewannen am Sonntag das Schlagerspiel der AVL-Aufstiegsrunde bei der SG UVF EWS Melk 3:1 (25:17, 25:20, 18:25, 25:20). Die Steirerinnen bleiben damit nicht nur nach der vierten von fünf Runden ungeschlagen an der Tabellenspitze, sondern sicherten sich zudem das AVL-Ticket für die kommende Saison. Am nächsten Samstag wird die Aufstiegsrunde abgeschlossen. Um das zweite AVL-Ticket kämpfen Melk und der TSV Sparkasse Hartberg. Beide Teams halten bei neun Punkten.

AVL-Relegation: Die Herren der SG Union Raiffeisen Bisamberg/hotVolleys haben am Sonntag die Chance auf den AVL-Klassenerhalt gewahrt. Edin Ibrahimovic und Co. gewannen das zweite Relegationsduell mit dem UVC Weberzeile Ried im Innkreis in der Sporthalle Brigittenau in Wien 3:1 (30:28, 25:21, 23:25, 25:18) und stellten so in der Serie auf 1:1. Damit muss ein drittes Spiel am kommenden Sonntag in Grießkirchen die Entscheidung bringen. „Kompliment an meine Mannschaft. Sie ist ganz anders aufgetreten als beim 0:3 im ersten Spiel. Wir haben weniger Eigenfehler begangen, besser verteidigt und gut serviert. Nur im dritten Satz hat die Konzentration kurz nachgelassen. Wir haben es wieder spannend gemacht und freuen uns auf den Showdown in Grießkirchen. Die Halle wird voll sein. Alles ist für ein tolles Volleyballspiel angerichtet“, erklärt Bisamberg/hotVolleys-Coach Stefan Bräuer.

Die SG VC MusGym Salzburg konnte den Klassenerhalt bereits fixieren. Die Mozartstädter siegten bei der ersatzgeschwächten Union VBC Steyr 3:1 (25:21, 25:23, 26:28, 25:19). „Es ist uns gelungen, den Schwung aus den vergangenen Partien mitzunehmen. Nur im dritten Satz hatten wir in der Annahme Probleme und ließen auch einen Matchball ungenützt. Umso erfreulicher ist es, dass wir im vierten Durchgang den Sack souverän zumachen konnten. Jetzt sind wir durch. Wir waren in den Spielen da, in denen es darauf ankam“, freute sich Roland Schwab über den Klassenerhalt.

AVL Women, Halbfinale (best-of-3)
17.04.: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt – VC Tirol 0:3 (9:25, 21:25, 18:25)
Spieldauer: 66 Minuten
Topscorerinnen: WESTSTEYN 13, HOLZER 9, MÜLLER 7 bzw. MAROS 15, HANSON-TUNTLAND

16.04.: UVC Holding Graz – SG SVS Post SV 0:3 (22:25, 21:25, 10:25)
16.04.: VC Tirol – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 3:1 (20:25, 25:21, 25:23, 25:23)
09.04.: SG SVS Post SV – UVC Holding Graz 3:0 (25:17, 25:14, 25:17)
09.04.: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt – VC Tirol 3:1 (21:25, 25:21, 25:19, 25:19)

AVL Women, Serien um Plätze 5 – 8 (best-of-3)
17.04.: ASKÖ Linz/Steg – TI-panoramabau-Volley 2:3 (19:25, 21:25, 25:19, 25:22, 13:15)
Spieldauer: 118 Minuten
Topscorerinnen: JANECKOVA 21, GOWAN 20, TEUFL 11 bzw. GERLING 17, TRAXLER 16, CHRTIANSKA 12

16.04.: TI-panoramabau-Volley – ASKÖ Linz/Steg 3:1 (25:23, 21:25, 25:23, 25:16)
16.04.: SG Prinz Brunnenbau Volleys – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 0:3 (23:25, 22:25, 22:25)
09.04.: ASKÖ Linz/Steg – TI-panoramabau-Volley 3:0 (25:22, 25:16, 25:15)
10.04.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG Prinz Brunnenbau Volleys 3:0 (25:18, 25:18, 25:20)

AVL Men, Relegation (best-of-3)
17.04.: SG Union Raiffeisen Bisamberg/hotVolleys – UVC Weberzeile Ried im Innkreis 3:1 (30:28, 25:21, 23:25, 25:18)
Spieldauer: 108 Minuten
Topscorer: IBRAHIMOVIĆ 21, LUDA 14, WOJTA 10 bzw. LUTZ 16, Breit 14, BERGER 12

17.04.: Union VBC Steyr – SG VC MusGym Salzburg 1:3 (21:25, 23:25, 28:26, 19:25)
Spieldauer: 100 Minuten
Topscorer: KÜRBISCH 20, EIBLWIMMER 13, KEFER 10 bzw. MOSER 25, DEISL 18, ZIMMER 8

09.04.: UVC Weberzeile Ried im Innkreis – SG Union Raiffeisen Bisamberg/hotVolleys 3:0 (25:22, 25:23, 25:12)
09.04.: SG VC MusGym Salzburg – Union VBC Steyr 3:2 (25:22, 15:25, 26:24, 27:29, 16:14)

24.04., 16:00: UVC Weberzeile Ried im Innkreis – SG Union Raiffeisen Bisamberg/hotVolleys

AVL Women, Aufstiegsrunde
16.04.: VC Mils – Vulkanland Volleys Feldbach 1:3 (23:25, 25:16, 22:25, 16:25)
17.04.: SG UVF EWS Melk – SG WSV Eisenerz/VBV Trofaiach 1:3 (17:25, 20:25, 25:18, 20:25)
17.04.: TSV Sparkasse Hartberg – Union West-Wien 3:0 (25:13, 25:7, 25:16)

Redaktion: sportlive.at – ÖVV/HAC/PM/RED