URW-Manager Hahn: „Wären für Titeljagd bereit gewesen!“

  • 9. April 2020

Eigentlich hätte die Union Raiffeisen Waldviertel im April nach dem ersten Meistertitel greifen wollen. Da die DenizBank AG VL Men aber aufgrund der Covid-19-Pandemie vor der heißen Playoff-Phase abgebrochen werden musste, wurde es nichts aus der Titeljagd der Nordmänner. Im erstellten Endranking belegte der Vizemeister der vergangenen beiden Saisonen nun den dritten Platz.

„Das ist für uns alle, die gesamte URW-Community, schon enttäuschend. Wir hatten einen Dreijahresplan, heuer wollten wir den Meistertitel ins Visier nehmen. Wir wären am Punkt bereit gewesen, der Formaufbau hat gestimmt. Das beweist die sensationelle Bronze-Medaille in der MEVZA League. Wir konnten, unterstützt von unserem fantastischen Heimpublikum, beim Final-Four-Turnier in der Stadthalle Zwettl Titelträger ACH Volley Ljubljana voll fordern (2:3, Anm.) und im Spiel um Platz drei Calcit Volley Kamnik schlagen“, blickt Waldviertel-Manager Werner Hahn zurück.

Wie für viele andere Vereine auch, ist die Coronakrise auch für die URW wirtschaftlich herausfordernd. „Wir haben die meisten Zuschauer aller Bundesligisten. Neben den Einnahmen aus den Playoff-Heimspielen fällt u.a. auch unser großes Saisonabschlussfest als Einnahmenquelle aus“, erklärt Hahn, der freilich hofft, dass die URW gut aufgestellt in die kommende Saison gehen und die Titeljagd wieder aufnehmen kann. Schließlich bleibt der erste Meistertitel das große Ziel…

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