Slowakei ringt Spanien nieder, Serbien fertigt Deutschland ab

  • 13. September 2019
SVK-Kapitän Tomas Krisko - FOTO © CEV

SVK-Kapitän Tomas Krisko – FOTO © CEV

Die Slowakei startete erfolgreich in die CEV EuroVolley 2019, zwang im Palais 12 in Brüssel den Europameister 2007, Spanien, in 134 Minuten mit 3:2 (25:23, 25:23, 20:25, 16:25, 18:16) in die Knie. Topscorer waren Peter Michalovic mit 26 Punkten bzw. Andres Villena mit 34. Die Slowaken rund um ihren Kapitän Tomas Krisko sind am Samstag die zweiten Gegner der ÖVV-Auswahl, die heute im Abendmatch Gastgeber Belgien fordert. Spielbeginn im Palais 12 ist 20.30 Uhr (live in ORF Sport+).

Krisko steht beim VfB Friedrichshafen unter Vertrag. ÖVV-Teamchef Michael Warm wird nach der Europameisterschaft beim deutschen Top-Klub das Traineramt übernehmen und auch Außenangreifer Toni Menner in der bevorstehenden Saison erstmals das Trikot der Häfler tragen. Der 25-jährige Steirer hat zudem einen Slowakei-Bezug. Menner spielte 17/18 für Nitra.

Die Slowakei hat als bisher beste EM-Platzierung einen fünften Platz zu Buche stehen. Für Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele konnte sich Österreichs Nachbar noch nicht qualifizieren. „Wir haben gegen die Slowaken schon mehrfach gespielt und auch wichtige Duelle gewonnen. Sie sind – wie auch unser Auftaktgegner Belgien – ein spielstarkes Team. Man darf sie nicht ins Spiel kommen lassen, muss von Beginn voll draufgehen. Dem Match könnte im Hinblick auf den Achtelfinaleinzug schon vorentscheidende Bedeutung zufallen“, erläutert Warm.

Serbien lässt Deutschland keine Chance

Im Auftaktspiel der Österreich-Gruppe B feierte Serbien einen beeindruckenden Sieg. Der dreifache Europameister gewann gegen Deutschland, vor zwei Jahren Vize-Europameister, souverän 3:0 (25:21, 25:17, 25:15). Topscorer war der ehemalige Teamkollege von ÖVV-Star Alex Berger beim italienischen Top-Klub Perugia, Aleksandar Atanasijević, mit 14 Punkten. Die Serben, EM-Dritte 2017, übernahmen in allen Sätzen früh das Kommando, die DVV-Auswahl konnte sie zu keinem Zeitpunkt in Verlegenheit bringen. Nach nur 74 Minuten hatte der Favorit auf den Gruppensieg seine ersten drei Punkte eingefahren.

EuroVolley erstmals mit 24 Teams

Die CEV EuroVolley 2019 geht von 12. bis 29. September in Belgien, Frankreich, Slowenien und Niederlande in Szene. Erstmals nehmen 24 Mannschaften an einer Europameisterschaft teil. Titelverteidiger ist Russland. Die Vorrunde wird in vier Sechser-Gruppen gespielt. Österreich absolviert seine Gruppenspiele in Brüssel (Palais 12) und Antwerpen (Lotto Arena). Gegner sind in dieser Reihenfolge Co-Gastgeber Belgien (EM-Vierter 2017), Slowakei, Deutschland (EM-Zweiter 2017), Spanien und Serbien (EM-Dritter 2017). Die Top-4 steigen ins Achtelfinale auf.

Je zwei Achtelfinali werden in Nantes, Ljubljana, Antwerpen und Apeldoorn gespielt. In diesen vier Städten werden auch die Halbfinalisten ermittelt. Die Final-Tickets werden in Ljubljana und Paris  vergeben. Das Spiel um Platz drei und das Endspiel steigen in Frankreichs Hauptstadt in der über 20.000 Besucher fassenden AccorHotels Arena.

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