Quartett an AVL Women-Spitze

  • 4. November 2018

Die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg fügte dem VC Tirol zum Abschluss der sechsten AVL Women-Runde die erste Saison-Niederlage zu, gewann im Sportzentrum Rif in 76 Minuten 3:0 (25:14, 28:26, 25:15). Damit steht ein Quartett an der Tabellenspitze. Denn neben Salzburg halten auch Askö Linz-Steg, Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post und die SG Prinz Brunnenbau Volleys bei fünf Siegen und 15 Punkten. Der VC Tirol folgt mit einem Zähler weniger auf dem Konto.

Salzburg erzielte deutlich mehr Angriffs- (42:32) und Blockpunkte (12:5), profitierte zudem von den Eigenfehlern der Gäste (10:20). Nur bei den Assen (8:4) hatte der VCT die Nase vorn. Topscorerinnen: Annija Abolina (14 Punkte) und Paige Hill (13) bzw. Patricia Maros (12) und Olivia Rusek (11).

Die Steiermark bleibt ein guter Boden für die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys. Die Pergerinnen siegten beim TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:20, 25:18, 25:13), waren in allen Elementen überlegen. Die Stats aus Sicht der Gastgeberinnen: Angriffspunkte 26:44, Asse, 3:4, Blockpunkte 4:7, Eigenfehler 20:18. Topscorerinnen waren Birgit Beinsen (9), und Katharina Almer (7) bzw. Jordan Tucker (16) und Diana Mitrengova (10).

„Wir schweben einfach auf der Erfolgswelle. Die Stimmung im Team ist sensationell. Wir freuen uns mit den jungen Spielerinnen, wenn sie am Feld stehen und punkten. Genauso ist es auch umgekehrt. Diesen Spaß, den wir gemeinsam haben, sieht man am Feld, und das zeichnet uns derzeit einfach aus“, erklärte Pergs Topscorerin Tucker. Teamkollegin Martyna Walter sieht trotz des Erfolgslaufs noch Verbesserungspotential: „Die Annahme könnte noch stabiler sein und wir müssen ein wenig am Block arbeiten!“

TSV-Manager Markus Gaugl: „Es ist eine junges Team in Ausbildung! Schritt für Schritt merkt man aber den Fortschritt, der sich Woche für Woche einstellt. Wir treten schon merklich kompakter und engagierter auf. Der Trend geht nach oben, wir werden noch viel Freude mit dieser Truppe haben.“

Einen souveränen Auswärtserfolg fuhr auch Titelverteidiger UVC Holding Graz ein, gewann das Steiermark-Derby bei der SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:0 (25:19, 25:11, 25:20). Das Team von Headcoach Dusan Jesenko kam auf 35 Angriffspunkte – elf mehr als Trofaiach/Eisenerz – schlug auch deutlich mehr Asse (14:8) und beging weniger Eigenfehler (18:25). Die Gastgeberinnen kamen auf zwei Blockpunkte, Graz auf einen. Topscorerinnen waren Julia Mitter (13) und Amanda Peterson (5) bzw. Ursula Ehrhart (9) und Anja Dörfler (7). „Wir hatten es schwieriger erwartet, sind aber natürlich froh, drei weitere Punkte für die Tabelle geholt zu haben.. Wir waren sehr konzentriert, haben mit dem Service viel Druck gemacht“, freute sich Dörfler. Trofaiach/Eisenerz-Coach Olaf Mitter: „Im zweiten Satz hat uns Graz leider vorgeführt.“

AVL, 6. Runde

03.11.: SG Union Bisamberg/Hollabrunn – SG VB NÖ Sokol/Post 0:3 (18:25, 19:25, 15:25)
03.11.: ASKÖ Linz/Steg – ATSC Wildcats Klagenfurt 3:0 (25:21, 25:12, 25:22)
04.11.: TSV Sparkasse Hartberg – SG Prinz Brunnenbau Volleys 0:3 (20:25, 18:25, 13:25)
04.11.: SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – UVC Holding Graz 0:3 (19:25, 11:25, 20:25)
04.11.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – VC Tirol 3:0 (25:14, 28:26, 25:15)

Spielplan, Resultate und Tabelle

Challenge Cup-Qualirunde

Damen

07.11., 19:30: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – Dukla Liberec (CZE)
13.11., 18:00: Dukla Liberec (CZE) – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg

Herren

07.11., 19:30: UVC Holding Graz – Fino Kaposvar (HUN)
15.11., 18:30: Fino Kaposvar (HUN) – UVC Holding Graz

08.11., 19:00: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – Penzügyör Budapest (HUN)
14.11., 19:30: Penzügyör Budapest (HUN) – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt

(SPORTLIVE/PM/RED)