Plesiutschnig gibt in Wolfurt Wettkampf-Comeback

  • 6. August 2020

Noch ohne Katharina Schützenhöfer, aber erstmals seit September 2019 atmet ÖVV-Topspielerin Lena Plesiutschnig ab Freitag bei der 31. Raiffeisen Wolfurttrophy wieder Wettkampfluft. Für das Duo Lena Plesiutschnig/Dorina Klinger ist es die Turnierpremiere.

Während Kathi Schützenhöfer und Ronja Klinger aufgrund von Schulter-Verletzungen noch auf unbestimmte Zeit ausfallen, kann Plesiutschnig nach Knieproblemen wieder durchstarten: „Das ist mein erstes Turnier seit September – eine unglaublich lange Zeit. Die Vorfreude ist entsprechend groß und ich hoffe, dass ich schnell wieder in den Turniermodus reinfinde.“

Trotz der ungewohnten Konstellation peilt Österreichs Nummer eins in Vorarlberg den Turniersieg an. „Natürlich ist es unser Ziel, zu gewinnen“, stellt Plesiutschnig klar. „Es wird aber auf jeden Fall schwierig. Wir müssen sehr gut spielen, um weit zu kommen. Für uns ist es zudem das erste gemeinsame Turnier, da dürfen wir uns nicht zu sehr unter Druck setzen – Pflichtsieg ist es keiner.“

Seit drei Wochen stehen Plesiutschnig und Klinger im gemeinsamen Training. „Natürlich gab es am Anfang einige Abstimmungsschwierigkeiten, aber es läuft gut, wir finden immer besser in die Verteidigung rein. Das ist nicht immer einfach, weil wir beide eigentlich Blockerinnen sind. Es macht aber viel Spaß, mit Dorina zu spielen. Sie ist motiviert und ich freu mich schon sehr aufs Wochenende“, so Plesiutschnig.

Das Turnier im „Ländle“ wird nicht das einzige sein, das die beiden zusammen bestreiten. Auch beim 1*-World-Tour-Event in Baden werden die sie gemeinsam an den Start gehen. „Ich freue mich natürlich, wenn Kathi wieder fit ist, aber jetzt ist das eine super Lösung“, blickt Plesiutschnig den kommenden Aufgaben voller Vorfreude entgegen.

PM/RED