Perugia steht im A1-Halbfinale

  • 15. April 2019

Es bleibt weiter spannend. Die europäischen Meisterschaften biegen in die Zielgerade ein und mehrere ÖVV-Stars kämpfen mit ihren Klubs um Spitzenplatzierungen. Darunter auch Alex Berger, der im Saisonfinish für Perugia wieder vermehrt im Einsatz ist und nun im Halbfinale der A1 auf Modena trifft. Mitten im Meisterkampf befinden sich Thomas Zass, Monika Chrtianska (beide Schweiz), Peter Wohlfahrtstätter (Portugal) als auch Philipp Kroiss (Rumänien).

Perugia bleibt im Titelrennen
Perugia hat es geschafft! Im entscheidenden dritten Viertelfinale der A1 gegen Monza setzte sich das Team von Alex Berger zuhause mit 3:0 durch. Während Paul Buchegger bei Monza nicht zum Einsatz kam, stand sein oberösterreichischer Landsmann ab dem zweiten Satz für Perugia am Feld und scorte vier Punkte. Die Halbfinalserie „Best-of-five“ beginnt für Perugia am Dienstagabend. Gegen Modena starten Berger und Co. mit einem Heimspiel. Spiel zwei folgt am Freitag in Modena!
Beendet ist für Perugia dagegen der Traum vom Titelgewinn in der der CEV Champions League. Nach dem verlorenen Hinspiel kam Perugia in Kazan nicht über einen Satzgewinn hinaus und musste den Russen den Vorzug lassen. Auch im Rückspiel kamen die Fans neuerlich voll auf ihre Kosten und erlebten einen echten Volleyball-Krimi. Am Ende trennten beide Teams gerade einmal drei Punkte. Im vierten Durchgang wehrte Perugia zwar mehrere Matchbälle ab, konnte sich schließlich aber knapp nicht in den Tie-Break kämpfen.

Zweite A1-Saison für Buchegger zu Ende
Für Paul Buchegger ist am Sonntag die zweite Saison in der A1 zu Ende gegangen. Nach seiner Knieverletzung konnte der Oberösterreicher erst im Jänner in den Spielbetrieb einsteigen, war ab diesem Zeitpunkt dennoch an vielen wichtigen Erfolgen beteiligt. Highlight der Saison ist zweifelsfrei die Silbermedaille im CEV Challenge Cup. Nach dem Sieg im vergangenen Jahr stand Buchegger neuerlich im Finale und musste sich mit Monza dem russischen Spitzenteam Belgorord nur knapp geschlagen geben.

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AlpenVolleys – Halbfinalserie startet wieder bei Null
Die Hypo Tirol AlpenVolleys sind mitten in der Halbfinalserie der VBL-Playoffs. Gegen den Meister BR Volleys gelang am Mittwochabend in Innsbruck ein viel umjubelter 3:1-Heimsieg. Beim Rückspiel in Berlin gelang den AlpenVolleys vor rund 4.500 ZuschauerInnen hingegen nicht sehr viel. Besonders in der Annahme bzw. am Service kamen Florian Ringseis und Co. nicht in Gänge und mussten daher auch den Ausgleich in der Serie hinnehmen. Spiel drei geht am Mittwoch in Innsbruck in Szene. Am Sonntag hat eines der beiden Teams in Berlin die erste Chance den Finaleinzug zu fixieren.

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Benfica gleicht aus
Peter Wohlfahrtstätter und Co. haben die richtige Antwort gegeben! Nachdem sich Benfica im Auftaktmatch der Finalserie der portugiesischen Meisterschaft beim Lokalrivalen Sporting Lissabon mit 0:3 geschlagen geben musste, gelang im Rückspiel ein 3:0-Heimsieg.
Spiel drei der Serie „Best-of-five“ geht am Samstag wieder in der Heimhalle von Benfica über die Bühne. Am 25. April folgt Match vier.

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Zalau feiert wichtige Siege
Zalau hat in der vergangenen Woche zweimal gewonnen. Am Mittwoch setzte sich Zalau gegen Dinamo Bukarest auswärts mit 3:1 durch. Am Samstag ging auch das ÖVV-Duell mit Max Thaller an Philipp Kroiss. Zalau gewann in Bukarest gegen Steaua mit 3:0 und wahrte damit den Anschluss an das Topduo Arcadi Galati und Craiova. Das Team von Kroiss liegt vier Runden vor dem Ende der Meisterschaft drei Punkte hinter dem Tabellenführer Arcadi Galati. Craiova hat zwei Punkte Rückstand auf Zalau, kann aber mit einem Sieg im Nachtragsspiel (Dienstag) gegen Dinamo Bukarest wieder auf Platz zwei zurückkehren. Zu einer Vorentscheidung könnte es am kommenden Sonntag kommen, wenn Zalau in Craiova gastiert. Steaua rangiert weiter am letzten Platz der Top Sechs.
Die vergangene Woche brachte für Steaua auch eine zweite Niederlage. Gegen den Tabellenführer Galati gelang immerhin ein Satzgewinn. Nächster Gegner ist CSM Bukarest.

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Amriswil im Endspiel zurück
Thomas Zass und Co. stehen unter Druck. In der Finalserie der Schweizer Liga liegt Amriswil nach zwei Spielen gegen Lausanne bereits mit 0:2 im Rückstand und steht damit mit dem Rücken zur Wand. Spiel eins ging mit 3:0 überraschend klar an Lausanne. 16 Punkte des Tirolers konnten die Niederlage nicht verhindern. Im zweiten Match am Sonntag konnte Amriswil zwar in Führung gehen, musste sich am Ende dennoch mit 1:3 geschlagen geben. 
Spiel drei wird am 23. April ausgetragen. Im Kampf um den Meistertitel darf sich Amriswil nun keine weitere Niederlage mehr erlauben.

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Saisonende für Leverano 
Alex Tusch und Co. haben auch das zweite Playoff-Duell der A2 gegen Videx Grottazzolina mit 0:3 verloren. Für den Tiroler ist die Saison  mit Leverano damit beendet und er hat nun die Gelegenheit seine kürzlich erlittene Knöchelverletzung auszukurieren. 

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Ostrava kämpft um Bronze
Nach der dritten Halbfinalniederlage gegen Budweis kämpft Ostrava ab Donnerstag um Platz drei in tschechischen Extraliga. Toni Menners Team trifft dort auf Kladno. In einer Serie „Best-of-three“ wird die Bronzemedaille ausgespielt.

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Cuneo unterliegt Champions League Finalisten 
Cuneo hat das zweite Playoff-Viertelfinale gegen CONEGLIANO mit 0:3 verloren. Gegen den frischgebackenen Champions League Finalisten hielten sich Srna Markovic und Co. gut und scorten in jedem Satz über 20 Punkte. Die Wienerin beendete ihre erste Saison in der A1 mit einem Elf-Punkte-Spiel. In 25 Spielen schaffte Markovic genau 199 Punkte!

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Cannes gewinnt Spitzenspiel
Der RC Cannes hat sich mit einem 3:2-Heimsieg gegen den Dritten Le Cannet vorzeitig Platz zwei im Grunddurchgang der französischen Ligue A gesichert. Während Katharina Holzer beim Match fehlte (13. Spielerin im Kader, Anm.), gelang ihren Teamkolleginnen nach zweimaliger Führung ein knapper Sieg. Cannes hat zwei Spieltage vor dem Ende des Grunddurchgangs acht Punkte Vorsprung auf Le Cannet und liegt sieben hinter dem Spitzenreiter Mulhouse. Die letzten beiden Matches kann Cannes daher entspannt angehen und sich bereits auf die bevorstehenden Playoffs vorbereiten. Dort trifft Cannes auf den Siebten des Grunddurchgangs.

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Sieg und Niederlage für Hungast-Haladás 
Haladas hat in den Unteren Playoffs der ungarischen Liga das direkte Duell mit dem Dritten 1. MCM-Diamant Kaposvári knapp mit 1:3 verloren. Sophie Wallner konnte mit 15 Punkten zwar als Topscorerin glänzen, die Niederlage dennoch nicht verhindern. Haladas trifft am Freitag auf den Letzten SZBBRA und sollte unbedingt drei Punkte einfahren. Damit wäre die Chancen auf eine Platzverbesserung weiter intakt. 

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Pfeffingen steht im FinaleSerie steht 1:1
Sm’AESCH Pfeffingen ist mitten in der Finalserie der Schweizer Nationalliga A.  Monika Chrtianska (3 Punkte) und Co. gewannen das erste gegen Neuchatel mit 3:1. Spiel zwei ging zwei Tage später mit dem gleichen Resultat an Neuchatel. Chrtianska scorte fünf Punkte.  Die Serie „Best-of-five“ wird am 22. April in Pfeffingen fortgesetzt. Spiel vier geht am 24. April wieder in Neuchatel in Szene. 

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Weitere Damen an US-Colleges Neben den Einsätzen in internationalen Profiligen waren mehrere Österreicherinnen auch in den US-College Meisterschaften im Einsatz. Mit Viktoria Fink, Katharina Krepper und Kora Schaberl spielten gleich drei Österreicherinnen bei den LIU Brookyln Blackbirds. Theresa Jordan war in Florida bei den Embry-Riddle Eagles aktiv. Gleiches gilt für die Klinger-Schwestern Dorina und Ronja, die für die FIU Florida im Winter in der Halle und im Frühjahr am Sand aktiv sind. Miriam Stingl spielte für das Lee College in Texas, während Lucie Strasser an der Vincennes University in Indiana studiert.

Übersicht ÖVV-LegionärInnen 2018/19

Damen

Srna Markovic: Cuneo Granda Volley (1. Liga Italien), 8. Platz
Katharina Holzer: RC Cannes (1. Liga Frankreich)
Dana Schmit: NawaRo Straubing (1. Liga Deutschland), Platz 10
Sabrina Müller: Avarca de Menorca (1. Liga Spanien), Platz 5
Sophie Wallner: Haladas HVSE Röplabda (1. Liga Ungarn)
Monika Chrtianska: Sm`Aesch Pfeffingen (1. Liga Schweiz), 2. Platz Cup
Anna Bajde: VBC Voléro Zürich (3. Liga Schweiz)

Herren

Alexander Berger: Safety Conad Perugia (1. Liga Italien), Cupsieger
Paul Buchegger: Vero Volley Monza (1. Liga Italien), 2. Platz CEV Challenge Cup
Mathäus Jurkovics: TV Rottenburg (1. Liga Deutschland), Platz 11
Niklas Kronthaler: Alpenvolleys (1. Liga Deutschland)
Florian Ringseis: Alpenvolleys (1. Liga Deutschland)
Peter Wohlfahrtstätter: Benfica Lissabon (1. Liga Portugal), Supercup- und Cupsieger, CEV Challenge Cup 1/4-Finale
Thomas Zass: Volley Amriswil (1. Liga Schweiz), Cupsieger, CEV Cup 1/4-Finale
Philipp Kroiss: Volei Municipal Zalau (1. Liga Rumänien)
Max Thaller: CSA Steaua Bucuresti (1. Liga Rumänien)
Anton Menner: VC Ostrava (1. Liga Tschechien)
Alexander Tusch: ASD Volley Leverano (2. Liga Italien)