ÖVV-Beachvolleyballteams verpassen Olympische Spiele

  • 24. Juni 2021

Das olympische Beachvolleyball-Turnier in Tokio wird ohne ÖVV-Teams über die Bühne gehen. Sowohl die Damen als auch die Herren scheiterten beim CEV Continental Cup Finals in Den Haag im Viertelfinale. Das Turnier war die letzte Chance für Rotweißrot auf einen Quotenplatz.

Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig und Nadine Strauss/Teresa Strauss waren am Mittwoch gegen Slowenien souverän in die Runde der Top-8 eingezogen, in dieser erwiesen sich allerdings die Norwegerinnen als etwas zu hohe Hürde. Schützenhöfer/Plesiutschnig zogen Donnerstagvormittag im Duell mit Sunniva Helland-Hansen/Ane Guro Tveit Hjortland 18:21, 21:16, 14:16 den Kürzeren. Im Anschluss konnten die Strauss-Twins mit Ingrid Lunde/Emilie Olimstad nur einen Satz mithalten, verloren 17:21, 11:21.

„Wir sind sehr enttäuscht. Die Norwegerinnen waren allerdings wirklich stark, sie haben kaum Eigenfehler begangen und es eine Spur besser gemacht. Das tut natürlich weh“, resümierte Plesiutschnig. Groß war freilich auch die Enttäuschung bei den Straussis. „Wir haben eigentlich“, berichtete Teresa, „einen super Start hingelegt und uns gut gefühlt. Im zweiten Satz ist den Gegnerinnen vor allem das Service aufgegangen, uns dafür nichts mehr. Wir haben alles probiert, es hat aber nichts mehr geklappt.“

Die ÖVV-Herren qualifizierten sich ebenfalls durch einen 2:0-Sieg über Slowenien fürs Viertelfinale, wo das starke Schweizer Team wartete. Robin Seidl/Philipp Waller hatten zwar zunächst gegen Marco Krattiger/Florian Breer mit 21:23, 21:23 das Nachsehen, aber Martin Ermacora/Moritz Pristauz sorgten durch einen 21:13, 27:25-Erfolg über Adrian Heidrich/Mirco Gerson für den Ausgleich. Somit musste ein Golden Match die Entscheidung bringen. In diesem bekamen es Ermacora/Pristauz mit Krattiger/Gerson zu tun. In einem ausgeglichenen ersten Satz hatten die Österreicher noch das glücklichere Ende auf ihrer Seite, doch in Durchgang zwei und vor allem im Tie-Break erwiesen sich die Eidgenossen als bärenstark. Sie agierten beinahe fehlerlos, blockierten stark und gewannen schlussendlich 21:23, 21:16, 15:7.

„Es ist bitter und enttäuschend. Wir haben zweimal sehr knapp verloren, obwohl wir gut gespielt und gekämpft haben“, resümierte Waller und Partner Seidl ergänzte: „Ich war mir so sicher, dass wir es schaffen. Im Moment fehlen mir die Worte. Es ist schwierig und zu früh, meine Gefühle zu beschreiben!“

Auch wenn Österreichs beste BeachvolleyballerInnen die Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli bis 7. August) verpassen, so steht für sie heuer noch ein echtes Highlight auf dem Programm. Von 11. bis 15. August steigt in Wien die CEV EuroBeachVolley 2021.

SPORTLIVE/PM